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Aktien im Rückblick: Tiefer Euro – hoher Aktienmarkt UND: Warum BMW und Volkswagen floppen

Montag war ein großer Tag für den deutschen Aktienmarkt, da der Euro auf ein neues 12-Jahres-Tief gegenüber dem Dollar und anderen wichtigen Währungen gefallen ist. Vielleicht nimmst du an, dass die Märkte deswegen ebenfalls fallen würden – aber stattdessen erreichten sie Rekordhöhen: der DAX übertraf den Stand von 12.000 zum ersten Mal. Warum? Nun, Investoren sind auf deutsche Aktien aufgesprungen, voller Zuversicht, dass ein schwacher Euro eine Erhöhung für Unternehmenserträge bedeuten würde. Ein schwächerer Euro macht übrigens auch die deutschen Exporte attraktiver.

Und wir haben wahrscheinlich nicht das Ende des Wertabfalls des Euro gesehen. Die amerikanische Investment-Bank Goldman Sachs prognostiziert , dass der Euro innerhalb von zwei Jahren bei 0,80 USD sein wird. Natürlich könnte in zwei Jahren eine Menge anderer Dinge geschehen, aber wenn diese Vorhersage richtig sind, dann sind die großartigen Zeiten deutscher Aktien noch lange nicht vorbei.

Nach dem euphorischen Montag sind die Märkte ein bisschen abgekühlt, aber es kamen gute Nachrichten aus der Wirtschaft. Am Dienstag hat das ZEW-Institut ihre Investor Confidence Index für den Monat März veröffentlicht, die für den fünften Monat in Folge um ein 13-Monatshoch von 54,8 Punkten stieg.

Klinge ich wie eine springende Schallplatte? Auweia. Jede Woche berichte ich über positive Nachrichten aus der Wirtschaft, und dass ich davon überzeugt bin, dass dies eine gute Zeit ist, um in deutsche Aktien zu investieren. Und es ist wahr – und ich habe keinen Grund anzunehmen, dass es in unmittelbarer Zukunft schlechter laufen könnte.

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Die großen Indizes

Diese Woche galt: „Größer ist besser“. Large-Cap Aktien übertrafen in der Regel Mid- und Small-Caps. Der Large-Cap DAX war um 1,2 Prozent höher diese Woche, während Large-Cap-Kollege EuroStoxx 50 war um 1,4 % gestiegen ist. Mid-Cap MDAX, TecDAX und Small-Cap SDAX verloren alle weniger als ein Prozent , während der HDAX knapp ein Plus von 0,5 % machte.

Tops und Flops der Woche

TOP: Kali-und-Salz-Unternehmen K+S (ETR:SDF) (FRA: SDF) hatte bereits eine sternengleiche letzte Woche, mit einem Anstieg um mehr als 10 %, und am Montag stieg die Aktie um weitere 5,7 %. Das Unternehmen erwartet „erheblich“ höhere Gewinne in diesem Jahr, infolge höherer Kali- und Salzpreise sowie einem starken US-Dollar. Kalipreise fielen im Jahr 2013 drastisch, da das Auseinanderbrechen eines Russisch-Weißrussische Kartells zu erhöhter Produktion und einem Markt-Überangebot führte. K+S CEO Norbert Steiner zufolge begannen Preise in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 sich zu stabilisieren und er erwartet, dass dieser Trend anhält.

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FLOPS: Autohersteller Bayerische Motoren Werke AG (ETR:BMW) (FRA:BMW) und Volkswagen AG (ETR:VOW) (FRA:VOW) waren die großen Verlierer am Mittwoch, nachdem BMW eine vorsichtige Ergebnisprognose für das Jahr 2015 veröffentlicht hat. Während das Unternehmen eine lange Tradition der konservativen Vorhersagen hat, sorgten sich Investoren des Unternehmens um Warnungen für schwächeres Wachstum in China. Das waren Sorgen, die zuvor von Führungskräften bei Volkswagen geäußert wurden. CEO Norbert Reithofer gab zu bedenken, dass die beeindruckende Zunahme des chinesischen Auto-Markts in den letzten Jahren Investoren „verdorben“ hätte. Beide Aktien verloren daraufhin 4% für den Tag.

TOP: Trotz drei aufeinander folgender Tagen von Pilotenstreiks, konnte die Deutsche Lufthansa AG (ETR:LHA) (FRA: LHA) in der letzten Woche um fast 7 % steigen – und legte damit die beste Performance des DAX hin. Aber warum? Lufthansa Gewerkschaft-Probleme waren ein großes Hindernis für das Unternehmen, und mit Streiks am Wochenende sowie keiner Einigung in Sicht schien der Aktienanstieg kaum gerechtfertigt. Vielleicht glauben Anleger, dass keine Gewerkschafts-Vereinbarung besser als eine unglückliche Gewerkschafts-Vereinbarung ist (an dieser Stelle kann ich nicht zustimmen). Oder möglicherweise reagieren sie auf die günstigen Markt für deutsche Exporte, die – gepaart mit niedrigen Kraftstoffpreise – zu erhöhter Auslastung von Lufthansas Cargo Arm führen dürften. „Die ersten zwei Monaten [2015] waren gut”, sagte Lufthansa-Cargo-CEO Peter Gerber nach der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens am Donnerstag.

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John Bromels besitzt Aktien von BMW. Leider kann er sich keinen BMW leisten. The Motley Fool empfiehlt BMW.



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