Produktionsausfälle bei Teslas Model 3: Daran hapert es jetzt (schon wieder)
Die schlechten Nachrichten rund um Tesla (WKN: A1CX3T) wollen einfach nicht abreißen. Nachdem das Papier in Folge von reihenweise schlechten Schlagzeilen innerhalb der letzten Wochen deutlich Federn lassen musste, gibt es nun erneut unerfreuliche Meldungen im Kontext der Tesla-Aktie.
Dieses Mal im Fokus: das von viel Hoffnung begleitete Model 3. Werfen wir daher nun einen Blick auf das, was nun schon wieder Anlass für Sorgenfalten sein könnte:
Die Produktion steht, aber warum?
Um es kurz zu machen, die Produktion des Model 3 ist kurzweilig zum Erliegen gekommen. Wie Tesla selbst bestätigte, habe man den Lauf pausieren müssen, um, nach hauseigenen Angaben, Produktionsprozesse optimieren zu können.
Wie der Internetdienst BuzzFeed bereits vor der offiziellen Bestätigung durch das Unternehmen berichtete, habe die Produktion über vier oder fünf Tage stillgestanden.
All das sei jedoch insgesamt nicht ungewöhnlich, so Tesla selbst. Allerdings räumte Tesla-Chef Elon Musk im Nachgang über Twitter ein, dass es ein Fehler gewesen sei, bei der Fertigung des Model 3 auf exzessive Automatisierung zu setzen. Jeder positiven Erkenntnis zum Trotz bleibt unterm Strich aber dennoch letztlich ein ärgerlicher Produktionsausfall bestehen.
Der Meta-Kontext zu der Meldung
Man könnte natürlich dafür argumentieren, dass derartige Meldungen isoliert betrachtet alles andere als schlimm sind. Nur wenige Unternehmen sind bislang an kurzweiligen Produktionsstopps verendet, gerade für neue, möglicherweise aufstrebende Produzenten kann eine Anpassung im Fertigungslauf natürlich mal vorkommen.
Dennoch sollte diese Neuigkeit auch im Lichte der großen Ankündigungen gesehen werden, mit denen weder Musk noch Tesla geizen. Langfristig wolle man nach wie vor bis zu 10.000 Fahrzeuge wöchentlich produzieren. Ursprünglich wollte man gar ganze 500.000 Einheiten des Model 3 noch in diesem Jahr fertigen können.
Wenn du mich fragst, lassen jedoch sowohl die bisherige wöchentliche Stückzahl von 2.000 Einheiten als auch derartige Meldungen an diesem ambitionierten Vorhaben ernsthafte Zweifel aufkommen.
Nicht zittern – handeln! Der Bärenmarkt-Überlebensguide für Börsenkrisen
Der Aktienmarkt ist derzeit wieder höheren Risiken ausgesetzt. Droht vielleicht sogar ein Bärenmarkt? Vielleicht – aber steck jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand!
Wenn die Märkte schwanken und die Nerven flattern – genau dann zählt es, wie du dich als Anleger verhältst. Unser Bärenmarkt-Überlebensguide zeigt dir in vier Schritten, wie du klug, ruhig und strategisch durch jede Korrektur kommst – und sie vielleicht sogar zu deiner größten Chance machst.
Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!
Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.
