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Wirecard will hoch hinaus: Möglicherweise sogar an die DAX-Spitze?

Wirecard Kreditkarte Kartenstappel Wirecard-Aktie
Foto: Wirecard AG

Die Wirecard(WKN: 747206)-Aktie ist definitiv eine der interessantesten Geschichten dieses Jahres. Nicht nur, dass das Papier zur Jahresmitte bereits deutlich zweistellig im Plus gelegen hat. Nein, der lange medial diskutierte DAX-Aufstieg ist ebenfalls inzwischen Gewissheit.

Für den Wirecard-Chef ist der derzeitige Lauf allerdings lediglich die Spitze eines viel größeren metaphorischen Eisbergs. Schauen wir mal, wie es seiner Ansicht nach für den innovativen Zahlungsdienstleister weitergehen könnte:

Wirecard wächst und wächst und wird noch weiter wachsen

Angesprochen auf den DAX-Aufstieg äußerte sich Wirecard-CEO Braun dahin gehend, dass das letztlich nur ein Zwischenschritt sei. Wirecard werde seiner Ansicht nach auch weiterhin wachsen. Dabei könnten die folgenden zehn Jahre die vergangenen zehn Jahre sogar noch in den Schatten stellen. Wow, das nenn’ ich mal optimistisch!

Wirecard plane jedoch nicht, durch Zukäufe zu wachsen, sondern möchte auch weiterhin vorwiegend organisch wachsen. Eine Hauptsäule dieses Wachstums sollen Partnerschaften sein. Mögliche Zielgruppen für vielversprechende Partnerschaften sieht Braun zum einen in den klassischen Banken. Zum anderen aber auch in großen Tech-affinen Unternehmen. Hier konnte Wirecard übrigens mit Microsoft (WKN: 870747) und Apple (WKN: 865985) bereits zwei überaus große und prominente Partner für seine Zahlungsdienstleistungen gewinnen.

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Wirecard mit großen Ambitionen

Unterm Strich scheinen die Aussagen von Braun daher zunächst plausibel. Der Zahlungsdienstleister liefert Quartal für Quartal starke Wachstumszahlen ab und konnte zudem bereits große Partnerschaften in der Wirtschaftswelt eintüten.

Wirecard könnte sich daher definitiv zu einem internationalen Zahlungsdienstleister entwickeln. Und möglicherweise werden die nächsten zehn Jahre mindestens genauso furios wie die letzten.

Vielleicht besitzt Wirecard daher das Zeug, um irgendwann einmal das wertvollste deutsche Unternehmen zu werden. Die Grundvoraussetzungen sind in diesem interessanten internationalen Markt mit den derzeitigen Möglichkeiten absolut gegeben. Warten wir daher gespannt ab, welche aufregenden Schlagzeilen sich hier in Zukunft noch ergeben werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.



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