Mit Wirkung zum 29. Dezember 2022 hat The Motley Fool seine Geschäftsanteile an Fool.de an Aktienwelt360 verkauft. Ab diesem Zeitpunkt trägt Aktienwelt360 die alleinige Verantwortung und Kontrolle für alle neuen Inhalte auf Aktienwelt360.de.

Zalando schockt mit erneuter Prognosesenkung – ist das Wachstum am Ende?

Zalando-Paket Zalando-Aktie
Foto: Zalando

Ei, das sieht übel aus. Die Aktie von Zalando (WKN: ZAL111) ist im frühen Handel des gestrigen Dienstags um über 15 % eingebrochen. Der Grund? Eine erneute Prognosesenkung, doch dazu später mehr.

So mancher Foolishe Investor fragt sich nun möglicherweise, ob die Wachstumsstory nun ein jähes Ende gefunden hat. Lass uns diese Fragestellung daher am besten ein wenig erörtern.

Was Zalando nun verkündet hat

An der Umsatzprognose hat Zalando genau genommen gar nicht gerüttelt, sondern lediglich die Spanne etwas weiter eingegrenzt. Ist man zuvor noch davon ausgegangen, dass man sich vermutlich in der unteren Hälfte der anvisierten Spanne von 20 bis 25 % beim Umsatzwachstum einfinden wird, rechnet man inzwischen lediglich noch mit einem Wachstum im unteren Bereich.

Anders sieht es hingegen beim erwarteten Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus. Sollte das EBIT im laufenden Geschäftsjahr zuvor zwischen 220 bis 270 Millionen Euro betragen, werden nun lediglich noch 150 bis 190 Millionen Euro anvisiert.


Cloudflare
+339,32%
The Trade Desk
+323,00%
ATOSS Software
+106,88%
MercadoLibre
+1370,07%
va-Q-tec
+216,96%


va-Q-tec
+216,96%
MercadoLibre
+1370,07%
Cloudflare
+339,32%
The Trade Desk
+323,00%
ATOSS Software
+106,88%

Vor allem der letzte Einschnitt dürfte vielen Investoren daher Sorgenfalten bereiten. Was bleibt, ist nun noch die Frage, ob die Jahre des fetten Wachstums jetzt endgültig vorbei sind.

Abstriche mit Einschränkungen

Auch wenn derartige Meldungen natürlich ärgerlich sind, sollten alle langfristigen Investoren vermutlich nicht vorschnell in Panik ausbrechen. Gegenwärtig führt Zalando die Anpassung der Prognosen nämlich auf einmalige Wettereffekte zurück, die gegenwärtig das Modegeschäft belasten.

Langfristig könnte sich allerdings noch nicht allzu viel geändert haben. Zalando rechnet beispielsweise weiterhin damit, dass man das Geschäftsvolumen bis 2020 verdoppeln wird. Das könnte dafür sprechen, dass es sich derzeit wirklich lediglich um einen negativen Einmaleffekt handeln könnte.

Vielleicht ist Ruhe daher gegenwärtig noch das Gebot der Stunde eines jeden Foolishen Investors. Sollte sich jedoch an dieser mittelfristigen Prognose bis 2020 etwas ändern, sollten wir Zalando noch einmal erneut diskutieren.

Nicht zittern – handeln! Der Bärenmarkt-Überlebensguide für Börsenkrisen

Der Aktienmarkt ist derzeit wieder höheren Risiken ausgesetzt. Droht vielleicht sogar ein Bärenmarkt? Vielleicht – aber steck jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand!

Wenn die Märkte schwanken und die Nerven flattern – genau dann zählt es, wie du dich als Anleger verhältst. Unser Bärenmarkt-Überlebensguide zeigt dir in vier Schritten, wie du klug, ruhig und strategisch durch jede Korrektur kommst – und sie vielleicht sogar zu deiner größten Chance machst.

Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!

Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Zalando.



Das könnte dich auch interessieren ...