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10.000 € spekulativ investieren? Die Nano-One-Aktie könnte daraus eine Million machen!

bunte Rundzellen
Foto: Getty Images

Die Zeit der ganz großen Kaufchancen am Aktienmarkt scheint schon wieder vorbei zu sein: Viele Indizes pirschen sich aktuell wieder an ihr Vorkrisenniveau heran, der US-Technologieindex NASDAQ-100 steht sogar höher als zu Jahresbeginn.

Dennoch gibt es an der Börse noch immer spannende Gelegenheiten ohne Ende. Eine von ihnen könnte die Aktie von Nano One Materials (WKN: A14QDY) sein. Das Unternehmen ist auf Batterietechnologien spezialisiert. Eine interessante Nische: Denn angesichts der wachsenden Bedeutung von Elektromobilität und Stromspeichern sind Batterien eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.

Was macht Nano One Materials genau und kann die Aktie wirklich 10.000 Euro in eine Million Euro verwandeln? Finden wir es heraus.

Technologien für die Batterie der Zukunft?

Eine Lithium-Ionen-Batterie besitzt eine negative Elektrode (Anode) und eine positive Elektrode (Kathode), einen Separator zwischen beiden Elektroden und – natürlich – Lithium-Ionen, die zwischen der Anode und der Kathode hin- und herwandern können. Wenn die Batterie voll geladen ist, befinden sich die Lithium-Teilchen zwischen den Schichten des Anodenmaterials wie Bücher in einem Regal.

Beim Entladen der Batterie geben die Lithium-Teilchen ein Elektron ab, das nun durch den Stromkreislauf fließen und eine Glühbirne zum Leuchten bringen oder einen Elektromotor antreiben kann. Die Lithium-Ionen wandern zur Kathode und sortieren sich dort in das „Bücherregal“ ein. Beim Aufladen der Batterie wird der Prozess wieder umgekehrt.

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Anoden bestehen zumeist aus Graphit. Bei den Kathoden jedoch sind unterschiedliche Kombinationen möglich, je nachdem, was die Batterie leisten können soll. Kathoden aus Lithium-Eisenphosphat (LFP) sind günstig, sicher und haben eine lange Lebensdauer. Dafür können sie pro Kilogramm nicht so viel Energie speichern. Hier sind wiederum Nickel-Mangan-Cobalt (NMC)- oder Nickel-Cobalt-Aluminium (NCA)-Kathoden besser geeignet. Sie können mehr Energie speichern und können einem Elektroauto dadurch eine bessere Reichweite verleihen.

Nano One hat einen einfachen Produktionsprozess entwickelt, mit dem sich Kathoden in all diesen Kombinationen herstellen lassen. Das Unternehmen ist demnach nicht von einer einzelnen Technologie abhängig. Ganz nebenbei entsteht bei diesem Produktionsprozess eine einkristalline Nanostruktur, die die Lebensdauer einer Batterie verlängert, da es zu weniger Materialermüdung kommt.

Wie verdient Nano One Geld?

Kurzum: Aktuell noch gar nicht.  Investoren sollten außerdem wissen, dass das Unternehmen aktuell noch nicht einmal Umsätze erzielt, da es sich noch im Forschungsstadium befindet. Als wichtiger Partner konnte Volkswagen gewonnen werden.

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Ziel des Unternehmens ist es, mit einem Lizenzmodell Geld einzunehmen. Lizenzumsätze sind extrem margenstark, da das Unternehmen keinen eigenen Produktionsprozess auf die Beine stellen und keinen Materialeinsatz stemmen muss, sondern im Grunde nur seine Technologie „vermietet“. Nano One kann sich dann auf das konzentrieren, was es am besten kann: Forschen.

Der weltweite Markt für Kathoden soll Nano One zufolge von 12 Mrd. Kanadische Dollar im Jahr 2020 auf 23 Mrd. Kanadische Dollar 2023 anwachsen. Das Potenzial für die Lizenzierung der Technologie soll sich 2025 auf gut 1 Mrd. Dollar belaufen. Erste nennenswerte Umsätze will das Unternehmen 2021 erzielen, bis 2025 sollen diese auf über 70 Mio. Dollar anwachsen.

Ist die Aktie ein Kauf?

Aktuell wird Nano One mit gut 100 Mio. Kanadische Dollar bewertet, was knapp 66 Mio. Euro entspricht. Ein bisschen Optimismus steckt also durchaus schon im Kurs drin – wahrscheinlich auch aufgrund der ständigen Möglichkeit einer überraschenden Übernahme des Unternehmens.

Sollte Nano One jedoch weiter als unabhängiges Unternehmen existieren und seine Planzahlen erreichen, dann könnte sich die Aktie vom aktuellen Niveau aus definitiv vervielfachen. Eine Verzehnfachung bis 2025 – was einer Marktkapitalisierung von 1 Mrd. Kanadische Dollar entsprechen würde – scheint bis dahin definitiv machbar. Wenn Nano One seinen adressierbaren Markt auch danach aggressiv ausschöpft, könnte die Aktie möglicherweise sogar zum Verhundertfacher werden und damit tatsächlich 10.000 Euro in 1 Mio. Euro verwandeln.

Investoren sollten jedoch immer wissen, dass dieses Szenario keineswegs in Stein gemeißelt ist und eine Investition in ein Unternehmen, das keinen einzigen Dollar Umsatz erzielt, natürlich mit großem Risiko verbunden ist.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Nano One Materials. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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