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Diese 2 Unternehmen profitieren besonders vom weltweiten Chipmangel

Intel Texas Instruments
Foto: Getty Images

Der Chipmangel sorgt seit Monaten für Kopfzerbrechen in allen Branchen, die auf Halbleiter angewiesen sind. In der Automobilindustrie beispielsweise stehen teilweise die Bänder wochenlang still, da es an Komponenten mangelt.

Auf der anderen Seite profitieren die großen Produzenten von Halbleitern aller Art von der starken Nachfrage. Weltweit laufen die entsprechenden Fabriken auf Hochtouren und bescheren den Konzernen dadurch hohe Gewinne. Die Aktienkurse dieser Unternehmen haben in den vergangenen Monaten deshalb bereits stark zugelegt.

Infineon

Infineon (WKN: 623100) profitiert aktuell hauptsächlich von der starken Nachfrage aus der Automobilindustrie. Auch hier gibt es einen ausgeprägten Chipmangel. Das Münchener Unternehmen zählt zu den größten Zulieferern von Halbleitern in der Automobilindustrie. Dank der starken Nachfrage nach Neuwagen sind die Kapazitäten bei Infineon sehr gut ausgelastet.

Das zeigt sich schon in den Zahlen des vergangenen Quartals. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist der Umsatz um 36 % in die Höhe geschossen. Auch der Gewinn je Aktie konnte um sehr gute 15 % auf 0,15 Euro gesteigert werden. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie ist sogar um 85 % auf 0,24 Euro gestiegen. Hier zeigt sich ganz klar, wie sehr Infineon von Chipknappheit profitiert. Daher hat Infineon die Prognose für das Gesamtjahr leicht angehoben. Nach aktuellem Stand soll der Umsatz im Gesamtjahr auf 11 Mrd. Euro steigen. Im vergangenen Jahr lag der Wert noch bei 8,5 Mrd. Euro. Allerdings verzerrt die Übernahme des Konkurrenten Cypress, die mitten im Geschäftsjahr abgeschlossen wurde, auch den Vergleich. Dennoch ist es bereits die zweite Prognoseerhöhung in diesem Geschäftsjahr.

Aktienwelt360 Aktienkompass

+84,00%

Benchmark

+71,51%

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Tatsächlich hat Infineon in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres bereits mehr Geld verdient als im gesamten letzten Geschäftsjahr. Aktuell ist man sogar auf bestem Wege, den Gewinn des Geschäftsjahres 2018 zu übertreffen.

ASML

ASML (WKN: A1J4U4) ist ein niederländischer Hersteller von Maschinen, die in der Chipproduktion verwendet werden. Praktisch jeder große Chiphersteller zählt zu den Kunden der Niederländer. Dadurch profitiert das Unternehmen besonders von der Flut an neuen Investitionen, die in den vergangenen Monaten angekündigt wurden, um den Chipmangel zu beenden.

Tatsächlich wächst ASML schon seit Jahren rasant. Allein innerhalb der vergangenen fünf Jahre ist der Umsatz von knapp 7 Mrd. Euro auf 14 Mrd. Euro gestiegen. Noch besser hat sich sogar der Gewinn entwickelt. Je Aktie ist das Ergebnis von 3,64 auf 8,48 Euro gestiegen. In den ersten Monaten dieses Jahres stagnierte das Ergebnis erst mal auf dem Vorjahreswert. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Denn in den kommenden Monaten wird das Wachstum wieder kräftig anziehen. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg von 30 %. Dank der milliardenschweren Investitionsprogramme der Chipgiganten wird sich ASML auch in den kommenden Jahren über volle Auftragsbücher freuen können.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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