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Warren Buffett: 3 Tipps für 20 % Durchschnittsrendite

Foto: The Motley Fool

Über fast 70 Jahre betrachtet ist Warren Buffett der finanziell erfolgreichste Investor. Viele Anleger waren kurzfristig besser als er, scheiterten aber später oder gaben aus anderen Gründen auf.

Das Orakel aus Omaha kommt trotz Spenden derzeit auf ein Vermögen von 115,3 Mrd. US-Dollar (30.05.2022) und erzielte mit Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) seit 1965 eine Durchschnittsrendite von 20,1 %. Von 1957 bis 1968 schaffte er mit seiner Buffett Partnership sogar eine Durchschnittsrendite von 31,6 %.

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Worin liegt also sein Erfolgsgeheimnis?

1. Tiefgreifende Fundamentalanalyse

Fast sieben Jahrzehnte Erfolg zeigen, dass Warren Buffetts Erfolg kein Zufall ist. Zwar investierte er zu Beginn in sehr niedrig bewertete Aktien mit schlechter Qualität und später in Qualitätswerte, doch eines hat sich während seiner Karriere nie geändert:

Warren Buffett hat von Beginn an potenzielle Investments sehr genau unter die Lupe genommen. Schnelle Spontankäufe gab es nicht. Meist recherchierte er wochenlang über ein Unternehmen und fuhr direkt zur Zentrale, um Manager stundenlang zu befragen.

Wahrscheinlich ist dies der wesentliche Unterschied zwischen ihm und vielen anderen Anlegern. Wenn Warren Buffet investiert, ist er sich meist zu 100 % sicher, dass er Geld verdienen wird.

2. Warren Buffett investiert sehr konzentriert

Warren Buffett prägte die Aussage:

„Wir sind der Meinung, dass ein konzentriertes Portfolio das Risiko durchaus verringern kann, wenn es sowohl die Intensität, mit der ein Investor über ein Unternehmen nachdenkt, als auch das Komfortlevel, das er mit den wirtschaftlichen Charakteristika empfinden muss, bevor er sich in ein Unternehmen einkauft, erhöht.“

Für Warren Buffett würde es somit keinen Sinn ergeben, nur einen geringen Teil seines Vermögens zu investieren, wenn er das Risiko eines dauerhaften Verlusts für sehr gering hält. Auch heute noch sind etwa 66 % des Berkshire-Hathaway-Portfolios oder 358,7 Mrd. US-Dollar in drei Aktien investiert.

3. Warren Buffett sichert sich ab

Warren Buffett nutzt keinen Stopp-Loss oder technische Indikatoren, um seinen Ausstieg zu definieren.

Er sichert sich hingegen über eine Sicherheitsmarge ab. Dies bedeutet, eine Aktie kommt nur dann für einen Kauf infrage, wenn sie deutlich unterbewertet ist.

Die Begründung dafür ist einfach. Der Markt übertreibt fast ständig in die positive oder negative Richtung. Zudem verschiebt sich das Chance-Risiko-Verhältnis mit einer Korrektur immer mehr in Richtung Chance.

Die zweite Absicherung ist die Unternehmensqualität. So ist Warren Buffett beispielsweise bei Apple (WKN: 865985) sehr sicher, dass der Konzern in zehn Jahren deutlich höhere Gewinne als heute erzielen wird.

Die dritte Absicherung ist die Wahl relativ langweiliger, einfach zu verstehender Unternehmen. Oft waren es in der Vergangenheit Nahrungsmittelhersteller oder Versicherungen. Hier sah Warren Buffett geringe Risiken und eine hohe Sicherheit für zukünftige Gewinnsteigerungen.

Der Bärenmarkt-Überlebensguide: Wie du mit einer Marktkorrektur umgehst!

Ein erneutes Aufflammen von Corona in China, Krieg innerhalb Europas und eine schwächelnde Industrie in Deutschland in Zeiten hoher Inflation und steigender Zinsen. Das sind ziemlich viele Risiken, die deinem Depot nicht guttun.

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Christof Welzel besitzt Berkshire Hathaway-Aktien.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short March 2023 $130 Call auf Apple, Long March 2023 $120 Call auf Apple, Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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