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Vonovia-Aktie: 1 Problem des niedrigen Aktienkurses

Vonovia
Foto: Vonovia SE

Bei der Vonovia-Aktie (WKN: A1ML7J) ist der niedrige Aktienkurs natürlich ein Problem. Es ist vor allem ein Indikator dafür, wie wenig erfolgreich der DAX-Wohnimmobilienkonzern zuletzt gewesen ist. Das wissen wir natürlich, wenn wir die derzeit über 7,5 % Dividendenrendite bei einem Aktienkurs von 22 Euro sehen.

Allerdings gibt es ein neues Problem, wenn wir den niedrigen Aktienkurs betrachten. Welches? Schauen wir auf aktuelle Schlagzeilen vom Wochenende. So viel vorab: Es geht um das zukünftige Wachstum, das der DAX-Wohnimmobilienkonzern auf die Beine stellen muss.

Vonovia-Aktie: Woher Geld für Akquisitionen?

So berichtet unter anderem das Portal finanzen.net davon, dass sich Konzernchef Rolf Buch zuletzt über mögliche Akquisitionen geäußert habe. Allerdings verböte sich in der jetzigen Situation das Ausgeben neuer Aktien. Bei einem geringen Aktienkurs von lediglich 22 Euro würde es ansonsten eine zu starke Verwässerung geben.

Trotzdem ist das ein Problem bei der Vonovia-Aktie. Im Endeffekt ist es ein solider Weg, um freies Kapital für Zukäufe zu erlösen. Allerdings besteht der Weg entsprechend nicht, solange die Börsenbewertung zu gering ist. Kreativität wird daher großgeschrieben, wenn es um Zukäufe und Wachstumsmöglichkeiten geht.


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Aber es gibt offenbar eine erste Überlegung, wie man dieses Problem lösen kann. Das Management der Vonovia-Aktie würde derzeit Optionen ausloten, um an den Beständen in Schweden und Baden-Württemberg externe Partner zu beteiligen. Vielleicht ist das ein Weg, um Kapital aus dem Wohnimmobilienkonzern freizusetzen. Wer weiß.

Allerdings betont das Management von Vonovia gleichsam, dass aus dem Ausloten der Optionen kein konkreter Schritt folgen muss. Es würde lediglich diskutiert, ob man solche Schritte gehen möchte.

Preisfrage: Braucht es Wachstum?!

Die Kernfrage mit Blick auf die Vonovia-Aktie ist jedoch, ob wir überhaupt Wachstum benötigen. Der DAX-Wohnimmobilienkonzern ist derzeit mit einem Kurs-FFO-Verhältnis von voraussichtlich unter 8 bepreist. Die 7,5 % Dividendenrendite sind ebenfalls ziemlich attraktiv. Auch ein deutlich höherer innerer Wert gemessen am Net Asset Value oder Abwandlungen dieser Kennzahl könnten eine Unterbewertung rechtfertigen.

Ob das der Discount ist, auf den man setzen möchte, vor allem im Hinblick auf steigende Zinsen und eine hohe Verschuldung? Eine durchaus relevante Frage. Trotzdem: Wie oft sieht man es, dass ein diversifiziertes Depot von Wohnimmobilien über 7,5 % Dividendenrendite ermöglichen? Eigentlich eher selten.

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Vincent besitzt Aktien von Vonovia. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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