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Teamviewer-Aktie: 3 Gründe, warum sie sich auf dem Weg der Besserung befindet

Deutsche Börse Bulle und Bär
Foto: The Motley Fool

Teamviewer (WKN: A2YN90)-Aktien sind ab Mitte 2020 stark eingebrochen. In Summe verloren sie vom Hoch zum Tief mehr als 85 %. Dabei wuchs das Geschäft in den letzten Jahren sehr stark und seit 2019 erwirtschaftet das Unternehmen konstant Gewinne.

Die Gewinnmarge erreichte zwischenzeitlich sogar 26,6 %. Doch dann begann sich Teamviewer mit teuren Sponsoringverträge zu übernehmen. Zeitgleich sank mit dem Pandemieauslauf das Interesse an den Fernwartungsprodukten. Zum Kurseinbruch trug aber auch eine zuvor sehr hohe Aktienbewertung bei.

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Doch mittlerweile spricht einiges dafür, dass Teamviewer-Wertpapiere ihren Tiefpunkt gesehen haben.

1. Günstige Teamviewer-Bewertung

Teamviewer verfügt über ein sehr profitables Geschäft, das zudem weiterhin zweistellig wächst. Der Gewinn sollte auch in den kommenden zehn Jahren steigen. Basierend auf der durchschnittlichen Gewinnmarge der letzten drei Jahre liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis derzeit bei 21,4 (23.11.2022). Berücksichtigen wir nun noch ein leichtes Wachstum, sind die Aktien heute nicht mehr teuer.

2. Investoren sorgen für Kostenreduktion

Aufgrund der Unternehmensqualität und günstigen Bewertung hat sich Petrus Advisers an Teamviewer beteiligt. Der sogenannte aktive Investor kennt nur ein Ziel: Die Kosten müssen sinken und der Gewinn wieder steigen.

Petrus Advisers will die Ursache des Kurseinbruchs so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. Deshalb hat die Gesellschaft in einem Brief an das Management darum gebeten, die sehr teuren Sport-Sponsoring-Verträge vorzeitig wieder aufzulösen.

Und Gerüchten zufolge erwägt Teamviewer bereits, dieser Forderung nachzukommen. Das Management ist mittlerweile selbst zur Erkenntnis gelangt, dass es sich mit den Verträgen übernommen hat.

Der Manchester United-Sponsoring-Vertrag läuft noch bis 2026. Doch der Investor Petrus Advisers fordert eine schnelle Auflösung und nennt ihn ein „Zeichen der Selbstüberschätzung“.

„Als aktive Investoren werden wir nicht dulden, dass Sie etwa das 1,4-Fache Ihres Nettogewinns oder jährlich über 70 Mio. Euro für Sponsoringverträge mit Manchester United und dem Mercedes-Formel 1-Team ausgeben. Sie sind nicht SAP, Oracle oder Mercedes“, heißt es in dem Brief.

Teamviewer reagierte bereits mit folgenden Aussagen: „Dennoch hat das Unternehmen beschlossen, seine langfristige Marketingstrategie angesichts des aktuellen makroökonomischen Umfelds zu überprüfen.“ Darüber hinaus hat es mitgeteilt, dass es Möglichkeiten zur Änderung des bestehenden Vertrags prüfen will.

3. Teamviewer-Insiderkäufe

Im dritten Quartal 2022 konnte Teamviewer seinen Gewinn bereits deutlich steigern. Das Unternehmen hat Personal abgebaut und die Kosten reduziert. Der Umsatz ist unterdessen um 12 % auf 143,4 Mio. Euro gestiegen.

Hinzu kommen größere Management-Aktienkäufe. Sie sind in der Regel ein gutes Zeichen. So hat der Finanzchef Michael Wilkens zuletzt für 293.162,3 Euro Teamviewer-Wertpapiere gekauft.

In Summe spricht derzeit vieles für eine Kurswende.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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