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Gegessen und getrunken wird immer: 3 interessante Aktien aus der zweiten Reihe

Nestlé
Foto: Getty Images

Die Nachfrage nach Basiskonsumgütern wie Essen und Trinken ebbt selbst in Krisenzeiten nicht ab. Das Jahr 2022 ist ein gutes Beispiel dafür. Während der MSCI World in diesem Krisenjahr um 19 % fiel, hielt sich der MSCI World Consumer Staples Sector UCITS ETF mit einem Minus von 5 % vergleichsweise gut (Stand aller Angaben: 31.12.2022). Wer nach soliden Depot-Ergänzungen in unsicheren Zeiten sucht, kann sich die folgenden drei Aktien daher einmal genauer anschauen.

Danone

Der französische Konzern Danone (WKN: 851194) ist unter anderem für seine Marken Evian, Volvic, Fruchtzwerge, Aptamil, Actimel und Alpro bekannt. Obwohl sich Danone auf gesunde Ernährung wie Molkereiprodukte, Babynahrung und Wasser konzentriert, schwächelte das weltweit aktive Unternehmen in den letzten Jahren. Von 2018 bis 2021 fielen sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis je Aktie leicht.

Um gegenzusteuern, wurde im Frühjahr 2022 der Plan „Renew Danone“ ins Leben gerufen. Danach sollen Wachstumschancen stärker wahrgenommen und das umfassende Markenportfolio geschärft werden. In den ersten neun Monaten 2022 scheint es bereits besser zu laufen – der vergleichbare Umsatz stieg um 10 %. Sollte sich diese Erfolgsgeschichte fortsetzen, wäre das KGV von 15 (bezogen auf das Ergebnis aus 2021) nicht zu hoch.

Frosta

Das deutsche Unternehmen Frosta (WKN: 606900) vertreibt Tiefkühlkost unter der Marke Frosta sowie als Handelsmarkenhersteller in mehreren Ländern Europas. Die Geschäfte entwickelten sich in den letzten zehn Jahren ordentlich – der Umsatz stieg um durchschnittlich 3 % pro Jahr, das EBITDA um jeweils 8 %.


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Insbesondere die Produkte unter der Marke Frosta, die sich durch das „Frosta-Reinheitsgebot“ auszeichnen, finden guten Absatz. Dies setzte sich im ersten Halbjahr 2022 fort. Während der Umsatz mit Handelsmarken um 15 % sank, konnte die Marke Frosta Marktanteile gewinnen und den Umsatz um 13 % steigern. Stark gestiegene Kostensteigerungen besonders bei Rohstoffen und Energie ließen das Konzernergebnis von 5 auf 3 % vom Umsatz sinken.

Mittlerweile gibt Frosta diese Kostensteigerungen jedoch an die Konsumenten weiter. In meinem Supermarkt sind die Preise für Produkte von Frosta in den letzten Wochen sehr deutlich gestiegen. Ich bin gespannt, ob Frosta es mit seiner klar positionierten Marke schaffen wird, die Gewinnmarge mittelfristig zu steigern. Sollte dies gelingen, wäre das KGV von 13 (bezogen auf das Ergebnis aus 2021) eher günstig.

McCormick

Das US-Unternehmen McCormick (WKN: 858250) dürfte vielen deutschen Anlegern kaum bekannt sein. Dabei ist der Konzern der größte Gewürzhersteller der Welt. Die Gewürze, Saucen, Kräuter und Rezeptmischungen werden dabei einerseits von Endverbrauchern gekauft (58 % Umsatzanteil im letzten Quartal) und andererseits an Restaurants und Lebensmittelhersteller vertrieben (42 % Umsatzanteil).

Befeuert durch diverse Übernahmen entwickelte sich das Geschäft in den letzten zehn Jahren gut. Der Umsatz stieg um durchschnittlich 6 % pro Jahr, der Gewinn um je 7 %. Dieses Wachstum setzte sich im letzten Quartal fort. Der Umsatz stieg um 6 %. Der angepasste Gewinn je Aktie fiel jedoch aufgrund (noch) nicht vollständig weitergereichter Preissteigerungen um satte 14 %.

Ich sehe McCormick mit seiner breiten Produktpalette und weltweit vertretenen starken Marken gut positioniert, um auch weiterhin davon zu profitieren, dass immer mehr Menschen versuchen, sich gesünder zu ernähren, öfter selber kochen und exotische Gewürze nutzen. Das KGV von 30 (bezogen auf das Ergebnis aus 2021) scheint mir jedoch zu hoch zu sein.

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Hendrik Vanheiden besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt McCormick



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