Mit dieser Aktie sichere ich mein Portfolio vor dem Börsensturm

Zwei Personen die einen Cocktail am Strand trinken mit dem Meer im Hintergrund.
Foto: Yan Krukov via Pexels

An der Börse sind die Aktienkurse auf Achterbahnfahrt. Noch vor wenigen Tagen sah es so aus, als würde der DAX in Kürze neue Rekorde aufstellen. Inzwischen ist von dieser Euphorie nicht mehr viel übrig und ein guter Teil der Kursgewinne hat sich wieder in Luft aufgelöst.

Auslöser ist aktuell die Furcht vor einer Bankenkrise. Denn niemand möchte gerne eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 sehen. Möchte man als Anleger aber auch in solchen Zeiten ruhig schlafen, sollte man sich auf Unternehmen fokussieren, die über eine starke Bilanz verfügen und am besten auch wenig konjunkturanfällig sind.

So investiere ich in unsicheren Zeiten

Gerade in Zeiten volatiler Aktienkurse ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, warum man eine bestimmte Aktie gekauft hat. In einem Bullenmarkt wird ein Großteil der Aktienkurse von der allgemeinen Euphorie mit in die Höhe getragen. Sobald sich die Euphorie aber gelegt hat, werden die überbewerteten Aktienkurse wieder auf ein realistischeres Niveau abrutschen.

Wenn das Unternehmen an der Börse aber angemessen bewertet ist und profitabel wächst, wird langfristig mit den steigenden Gewinnen auch der Aktienkurs steigen.

Um an der Börse viel Geld zu verdienen, muss man deshalb eigentlich nur eine kleine Zahl an Unternehmen finden, die über eine starke Bilanz und ein krisenfestes Geschäftsmodell verfügen. Legt man sich die Aktien dieser Unternehmen ins Depot, kommt der Erfolg über die Jahre von ganz allein.

Hier ist eine Aktie, die aus meiner Sicht in diese Kategorie fällt und die ich deshalb niemals verkaufen werde.

Die eine Aktie für die Ewigkeit

Die Rede ist von der Coca-Cola-Aktie (WKN: 850663). Coca-Cola ist einer der Traumkandidaten für jedes Aktienportfolio. Denn bei dem amerikanischen Softdrinkhersteller wachsen Umsatz und Gewinn in fast jedem Jahr ein weiteres Stück. Zwar ist Coca-Cola inzwischen ein Gigant mit einer mehr als 100-jährigen Geschichte und Milliardenumsätzen. Deshalb sollte man keine riesigen Sprünge bei Umsatz oder Gewinn erwarten.

Trotzdem wächst Coca-Cola aber schneller als viele andere Unternehmen. Der Konzern hat es sich zum Ziel gesetzt, den Umsatz langfristig um 4 bis 6 % pro Jahr zu steigern. Der Gewinn je Aktie soll sogar um bis zu 9 % pro Jahr steigen. Sollte Coca-Cola seine Ziele erreichen, ist also mit einer Verdoppelung des Gewinns je Aktie in acht Jahren zu rechnen. Und mit den steigenden Gewinnen wird früher oder später auch der Aktienkurs steigen.

Für mich besteht kein Zweifel, dass Coca-Cola seine Ziele auch erreichen wird. Der Grund dafür ist das absolut krisenfeste Geschäftsmodell. Es gibt nicht viele Unternehmen, die seit mehr als 100 Jahren das gleiche Produkt verkaufen und damit auch noch heute wachsen. Über die Jahre werden zu den zahlreichen Getränken, die der Konzern heute verkauft, noch viele weitere dazukommen und das Wachstumspotenzial weiter erhöhen.

Aber auch jetzt hat Coca-Cola keine Probleme, zu wachsen. Im letzten Geschäftsjahr ist der Umsatz beispielsweise um 11 % auf 43 Mrd. US-Dollar gestiegen. Gleichzeitig ist der operative Gewinn um 6 % auf 10,9 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der Nettogewinn je Aktie ist dagegen leicht auf 2,19 US-Dollar gefallen. Der Grund dafür ist aber ein einmaliger Gewinn im Vorjahr, der den Vergleich verzerrt.

Auch die Dividende überzeugt

Ein weiterer großer Vorteil des Geschäftsmodells ist der geringe Kapitalbedarf. Coca-Cola investiert etwa genauso viel, wie jährlich abgeschrieben wird. Daher steht praktisch der gesamte Gewinn für Ausschüttungen, Zukäufe, Aktienrückkäufe und Ähnliches zur Verfügung. So kommt es auch, dass Coca-Cola seit mehr als 60 Jahren die Dividende Jahr für Jahr erhöhen kann. Der Konzern benötigt kaum Kapital zum Wachsen und kann deshalb Jahr für Jahr die steigenden Gewinne für andere Zwecke nutzen.

Im letzten Jahr wurden 7,6 Mrd. US-Dollar an die Aktionäre ausgezahlt. Darüber hinaus wurden auch noch eigene Aktien zurückgekauft und die Verschuldung leicht verringert.

Damit wurde die grundsolide Bilanz ein weiteres Stück gestärkt. Zwar finden sich knapp 36 Mrd. US-Dollar an langfristigen und noch einige Milliarden an kurzfristigeren Schulden in der Bilanz. Aber dem stehen mehr als 10 Mrd. US-Dollar an Cashreserven und 18 Mrd. US-Dollar an Investitionen in andere Unternehmen gegenüber. Zwar bleibt unterm Strich eine Nettoverschuldung übrig. Aber die ist im Verhältnis zum Gewinn so niedrig, dass man sich darüber keine Sorgen machen muss.

Zusammengefasst ist die Coca-Cola-Aktie eine der besten Investitionen, die ich mir vorstellen kann. Genau deshalb liegen die Aktien des Konzerns seit mehr als 15 Jahren in meinem Depot und werden dort im Idealfall ewig liegen bleiben und sogar noch weitere dazukommen.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien von Coca-Cola. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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