Nvidia: Stärkster Profiteur der nächsten Tech-Generation! Doch ich passe aus einem Grund!

Sticker "Nvidia GeForce" und "intel inside" auf einem Laptop
Foto: Jordan Harrison via Pexels

Die Nvidia-Aktie (WKN: 918422) verabschiedete sich vor Kurzem (26.05.23) mit einem großen Knall aus dem Handel. Um rund ein Viertel stieg der Aktienkurs, was angesichts der ohnehin schon hohen Marktkapitalisierung außerordentlich ist. Nvidia ist damit der erste Halbleiter-Konzern, der die Billionen-US-Dollar-Marke geknackt hat.

Bereits in der Vergangenheit waren die Lobeshymnen nie verstimmt, obwohl die Aktie im Tech-Crash deutlich Federn lassen musste und sich der Aktienkurs fast drittelte. Es folgte aber eine starke Erholung.

Bereits im laufenden Jahr 2023 gehört die Nvidia-Aktie zu den besten Technologiewerten. Die letzten Quartalszahlen brachten auch die letzten Kritiker zum Schweigen. Aber was ist so besonders an ihnen?

Nvidia-Zahlen Q1/2024

Diesbezüglich lässt sich anhand der reinen Zahlen noch keine Trendwende im Halbleitergeschäft feststellen. Der Umsatz ist nach wie vor rückläufig im Vergleich zum Vorjahresquartal. Um sage und schreibe 13 % ging es hier nach unten. Im Vergleich zum Vorquartal, bei dem ein Umsatzrückgang von 21 % ausgewiesen wurde, handelt es sich jedoch um eine deutliche Verbesserung der Lage.

Deutlich positiver zeigte sich die Ergebnisseite: Hier gab es beim Nettoergebnis einen Sprung von 26 %. Das EPS legte um 28 % im Vergleich zum Vorjahr zu.

Was den massiven Kurssprung auslöste, war somit wohl nicht das Zahlenwerk des abgeschlossenen Quartals, sondern vielmehr der Ausblick und die Einschätzung des Gründers und CEO von Nvidia, Jensen Huang.

Dieser zeigte sich äußerst zufrieden mit den Auftragsbüchern. Insbesondere der KI-Trend sorgt für eine starke Nachfrage nach den besten Grafikprozessoren am Markt – und hier ist Nvidia so gut positioniert wie kein anderes Unternehmen.

Konkret sagte er: „Die Computerbranche durchläuft zwei gleichzeitige Übergänge – beschleunigtes Rechnen und generative KI.“ Zudem erwähnte er, dass sich weltweit eine Billionen-Dollar schwere installierte Datenzentrums-Infrastruktur vom allgemeinen Zweck hin zum beschleunigten Rechnen wandeln werde, da Unternehmen darum konkurrieren, generative KI in jedes Produkt, jede Dienstleistung und jeden Geschäftsprozess zu integrieren.

Wer sonst sollte von dieser Entwicklung am meisten profitieren als der Marktführer? Das Unternehmen erhöht nun signifikant die Liefermenge, um der stark steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Genau das ist es, was Investoren hören wollen.

Eine Bewertung, die schwindlig macht

Das Potenzial von Nvidia im Markt für Halbleiter ist unumstritten. Es gibt aktuell nur wenige Unternehmen, von denen Analysten derart überzeugt sind wie von Nvidia. Zwei weitere wären beispielsweise ASML (WKN: A1J4U4) oder TSMC (WKN: 909800).

Die Zuversicht der Investoren in die Aktie sorgt natürlich auch für enorm hohe Preise. So wird die Nvidia-Aktie aktuell mit einem erwarteten KGV von 84 gehandelt (Stand: 26.5.23, Morningstar), was enorm viel ist. Zu diesem Preis passe ich.

Selbst zu einem KGV von 50 war mir die Aktie noch zu hoch, auch wenn das langfristige Wachstum mehr als überzeugend ausfällt. In den letzten zehn Jahren lag das durchschnittliche Wachstum beispielsweise bei über 20 %.

Wettbewerbsvorteile sichern das Wachstum ab

Einer der Burggräben des Unternehmens ist definitiv der Technologievorsprung im Markt für ultraschnelle Prozessoren. Was früher tendenziell nur für die Gaming-Branche und Rechenzentren interessant war, findet nun immer mehr Anwendungen: KI, autonomes Fahren, Krypto-Mining etc.

Für mich stellt sich aber die Frage, ob langfristig nicht auch andere Technologiekonzerne wie AMD (WKN: 863186) oder Intel (WKN: 855681) aufholen können. Dies mag man aus aktueller Sicht verneinen. Den Technologievorsprung halte ich aber nur für temporär.

Viel spannender dürfte daher die stetige Ausrichtung des Unternehmens auf Software und Services sein. Hier bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an wie bei Apple (WKN: 865985). Sie stehen für mehr planbare Umsätze und weniger zyklisches Hardware-Geschäft.

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Frank Seehawer besitzt Aktien vom TSMC, Apple und Intel. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Apple, ASML und Nvidia.



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