Apples Mixed-Reality-Headset ist da – der nächster Volltreffer?

Eine Frau trägt eine Virtual-Reality (VR)-Brille
Foto: Andrea Piacquadio via Pexels

Im Rahmen seiner Worldwide Developers Conference hat Apple (WKN: 865985) wie erwartet sein lang ersehntes Mixed-Reality-Headset vorgestellt. Das Produkt mit dem Namen Apple Vision Pro stellt die erste Produktinnovation des Unternehmens aus Cupertino seit vielen Jahren dar und wurde entsprechend mit viel Aufmerksamkeit erwartet.

Warum das Produkt Apples nächster Volltreffer sein könnte und warum der Marktstart des Mixed-Reality-Headsets dennoch misslingen könnte, untersuchen wir nachfolgend.

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Riesiges Potenzial im AR/VR-Markt

Dass Apple frühzeitig in den Markt für AR/VR-Headsets einsteigt, scheint nicht allzu überraschend. Zum einen ist das Unternehmen führend im Bereich für Elektronikhardware und zum anderen ist das Marktpotenzial gigantisch. So soll laut Market Research Future der AR/VR-Hardwaremarkt im Jahr 2030 bei 389 Mrd. US-Dollar liegen.

Apple könnte dabei eine dominante Rolle im Markt spielen. So erwartet Goldman-Sachs-Analyst Michael Ng, dass das Unternehmen im Jahr 2024 insgesamt 5 Millionen Headsets ausliefern könnte. In den Jahren 2025 bis 2028 könnten dann weitere 8 bis 13 Mio. Einheiten folgen. Erwartet wird dabei ein jährlicher Umsatz zwischen 13 bis 25 Mrd. US-Dollar in den Jahren 2024 bis 2028.

Dabei würde Apples Produktneuheit in kürzester Zeit in ähnliche Dimensionen wie die Apple Watch vorstoßen, die im letzten Jahr 18 Mrd. US-Dollar an Umsatz generiert haben soll. Auch die Airpods sollen im letzten Jahr rund 10 Mrd. US-Dollar umgesetzt haben. Bei beiden Produkten konnte Apple seine Stärke beim Ausrollen neuer Produkte unter Beweis stellen. Denn ähnlich wie jetzt beim Mixed-Reality-Headset waren auch hier bereits Konkurrenzprodukte wie zum Beispiel das Fitbit auf dem Markt.

Vermiest Meta Platforms Apples Markteintritt?

Aktuell ist Meta Platforms (WKN: A1JWVX) der unangefochtene Platzhirsch auf dem Markt für VR-Headsets. Auch wenn die Umsätze des Reality-Labs-Geschäfts im letzten Jahr nur stagnierten, verfügt das Unternehmen laut dem Statistik-Portal Statista über einen Marktanteil von 75 % im Markt für VR-Headsets. Zwar hat Apple sich über die Jahre eine loyale Kundenbasis im Elektronik-Hardware-Geschäft aufgebaut und verfügt über eine deutlich positivere Reputation als Meta, zwei entscheidende Punkte könnten jedoch Apples Debüt im Bereich VR vermiesen.

So kommt das Apple-Mixed-Reality-Headset erst im Jahr 2024 auf den Markt. Meta wird hingegen bereits Ende 2023 und damit passend zur Weihnachtssaison sein neues VR-Headset mit dem Namen Quest 3 auf den Markt bringen. Nun kann man sich vorstellen, dass Konsumenten bereit sind, einige Monate länger auf Apples Produkt zu warten, jedoch gibt es noch einen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Headsets, und der hat es in sich.

So wird der Preis der Apple Vision Pro in den USA bei 3.500 US-Dollar liegen. Die Quest 3 von Meta soll laut dem Unternehmen hingegen lediglich 500 US-Dollar kosten. Viele Konsumenten werden sich fragen, ob sie bereit sind, das Siebenfache für ein ähnliches Produkt zu bezahlen. Darüber hinaus hat Meta noch vor wenigen Tagen den Preis des aktuellen Modells Quest 2 auf 300 US-Dollar reduziert. Einsteiger, die erste Erfahrungen im Metaverse machen wollen, würden für das Apple-Produkt in diesem Fall sogar fast den zwölffachen Preis bezahlen.

Zwar bietet der AR/VR-Markt ein riesiges Potenzial und es wird erwartet, dass Apple hier eine wesentliche Rolle spielen könnte, der aufgerufene Preis von 3.500 US-Dollar für die Apple Vision Pro könnte jedoch viele Konsumenten abschrecken. Apples Erfahrung beim erfolgreichen Launch von Produktneuheiten wird dem Unternehmen aber sicherlich dabei helfen, um mögliche Turbulenzen herumzunavigieren, was das Mixed-Reality-Headset dennoch zu einem weiteren erfolgreichen Produkt des Elektronikriesen machen könnte.

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Samuel Tazman besitzt Aktien von Meta Platforms. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Apple und Meta Platforms.



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