Der Unterschied zwischen 3 % Zinsen und einer guten ETF- und Aktien-Rendite

Illustration von Geldmünzen über aufwärts zeigenden Balken und einem positiven Trendpfeil
Foto: Monstrera via Pexels

Können wir Zinsen und eine ETF- oder Aktienrendite miteinander vergleichen? Nein, natürlich nicht. Im Endeffekt handelt es sich um zwei ganz verschiedene Assets mit unterschiedlichen Chance-Risiko-Verhältnissen. Beim Festgeld ist die Rendite zum Beispiel garantiert und mit der Einlagensicherung ist auch das Risiko beim Vertragspartner selten real. Wohingegen der Aktienmarkt kurz- und mittelfristig sehr viele Unsicherheiten kennt.

Wenn wir einen gemeinsamen Nenner finden wollen, so ist es die Rendite. 3 % Zinsen und eine Rendite, die wir ansonsten mit Aktien oder ETF generieren können, sind auch hier natürlich sehr unterschiedlich. In der Regel sprechen wir beim breiten Markt von Renditen im höheren einstelligen Prozentbereich. Kalkulieren wir heute einfach mal mit 8 % pro Jahr im langjährigen Durchschnitt. Wobei dieser Wert natürlich eines ist: Ein Mittelwert, den wir kaum in jedem Jahr erreichen. Übrigens, auch das ist ein bedeutender Unterschied im Vergleich zum Zins und zum Fest- oder Tagesgeld.

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3 % Zinsen oder 8 % mit Aktien oder ETF: Der Unterschied

Wir können es sehr einfach sagen: 8 % Rendite mit Aktien oder einem ETF liegen um 5 % höher als unsere heutige Annahme beim Zins. Oder beim Fest- oder Tagesgeld. Entscheidend ist, dass wir das nicht einfach dabei stehen lassen. Nein, sondern, dass Sparer und Anleger verstehen, wie bedeutend der Unterschied eigentlich ist.

Ein Beispiel: Wer 100.000 Euro mit 3 % Zinsen festlegt und das über zehn Jahre (mit dem Zinseszins berücksichtigt), der hat nach Ablauf der Zeit ca. 134.900 Euro. Nach 20 Jahren sind es 180.600 Euro und nach 30 Jahren sogar 242.700 Euro. Keine Frage: Für eine sichere Rendite alles andere als schlecht.

Aber rechnen wir das nun mit 8 % Rendite, die man mit Aktien oder einem ETF durchaus erreichen kann. Unter dieser Prämisse wären wir nach zehn Jahren bereits bei 215.800 Euro und damit bei fast so viel wie nach 30 Jahren beim Zins. Mit 20 Jahren erreichen wir 466.000 Euro und nach den beispielhaften 30 Jahren würden wir rein rechnerisch auf ein Vermögen von knapp über eine Million Euro kommen.

Der springende Punkt ist: Der Unterschied bei den Zinsen und bei Aktien oder ETFs und ihren Renditen sind nicht nur 5 %, Nein, zwischen 3 %, wie sie derzeit beim Fest- oder Tagesgeld möglich sind, und den langfristigen Aktienmarkt- oder ETF-Renditen sind beim Vermögensaufbau bedeutend. Letztlich hätten wir mit den risikoreicheren Assets (rein rechnerisch, wie gesagt) das vierfache Vermögen aufgebaut.

Eine Frage, was man braucht und möchte

Ich werde mit Sicherheit nicht sagen, dass 3 % Zinsen falsch sind. Oder dass Aktien oder ein ETF absolut richtig sind. Trotzdem glaube ich, dass diese rein rechnerischen langfristigen Zahlen unterstreichen, wohin Geld langfristig orientiert investiert werden sollte. Der Unterschied zwischen den Renditen und vor allem bei den unterschiedlichen Vermögensaufbaupfaden ist einfach zu groß.

Trotzdem sollten wir niemals vergessen, dass mit Aktien oder auch einem ETF Volatilität, Buchverluste und Wertschwankungen verbunden sind. Beim Fest- oder Tagesgeld können wir solche Risiken getrost vernachlässigen. Überlege daher gut, welchen Pfad du in der jetzigen Zeit einschlagen möchtest. Oder welche Ziele du verwirklichen willst und welche Investitionen du dafür benötigst.

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