Kann dich ein ETF reich machen?

US-Dollar-Geldscheine fallen von oben herab
Foto: 3D Animation Production Company via Pixabay

Reich werden mit einem ETF: Ist das wirklich möglich? Es existieren viele Berechnungen, Renditen, Optionen und Möglichkeiten. Im Endeffekt können wir es auf drei wesentliche Faktoren herunterbrechen: auf die Rendite, die man erzielt. Sowie auf die Zeit, die man noch besitzt und den Einsatz, den man aufbringen kann.

Ziemlich schnell erkennen wir, dass einige dieser Faktoren relativ fix definiert sind. Die Zeit, die wir noch haben, muss an unsere Lebenswirklichkeit angepasst sein. Wer 50 Jahre alt ist, der sollte nicht unbedingt die nächsten 40 Jahre investieren (aber man kann es natürlich). Für die meisten ist ein Ziel von 67 und dem Renteneintritt jedoch realistischer. Zudem können wir auch nicht mehr Geld investieren, als wir jeden Monat sparen können, die Rendite ist hingegen insbesondere bei marktbreiten ETFs auf die marktübliche Rendite abzüglich der Gebühren limitiert.

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Trotzdem können ETF-Investoren unter gewissen Voraussetzungen reich werden. Rechnen wir heute ein bisschen herum und wir erkennen, was langfristig möglich sein kann. Wobei du alle dieser Berechnungen als eines ansehen solltest – als mustergültig und exemplarisch.

Reich werden mit einem ETF: wirklich möglich?

Fangen wir mit einer ersten Berechnung an, die zeigt: reich werden mit einem ETF ist möglich. Wer jeden Monat 300 Euro in einen Indexfonds investiert sowie spart und das über 45 Jahre macht, also quasi ein volles Erwerbsleben lang, der erreicht bei 8 % Rendite p. a. im Schnitt ein Gesamtvermögen von ca. 1,45 Mio. Euro. Ich weiß nicht, wie du das siehst: Aber das ist für mich zumindest vermögend. Vor allem, wenn wir bedenken, dass der eigene Einsatz bei 162.000 Euro lag. Fast 1,3 Mio. Euro kämen entsprechend als Rendite dazu.

Auch ein anderes Rechenbeispiel kann das unterstreichen. Mal angenommen, du hast in den ersten fünf Jahren deiner Karriere 50.000 Euro gespart und investierst sie in einen ETF. Die nächsten 40 Jahre machst du einfach nichts und erhältst durchschnittlich 8 % Rendite p. a. Das eigene Vermögen würde unter dieser Prämisse rein rechnerisch bis auf 1,08 Mio. Euro wachsen. Wer 100.000 Euro investieren könnte, der schafft es auf ca. 2,16 Mio. Euro. Eigentlich logisch, dass der doppelte Einsatz zum doppelten Ergebnis führt. Aber auch damit sehen wir: Ein Indexfonds kann ein Vehikel sein, um ein signifikantes Vermögen anzuhäufen.

Reich werden mit einem ETF ist daher zumindest rein rechnerisch möglich. Trotzdem zeigt die Realität, dass es Schwierigkeiten gibt. Und damit meine ich nicht einmal das Durchhaltevermögen über 40 oder 45 Jahre oder das Aussitzen der Volatilität.

Was, wenn einer der Faktoren nicht stimmt …?!

Die ersten Probleme gibt es, wenn der Faktor Zeit nicht mehr gegeben ist. Wer zum Beispiel „lediglich“ 20 Jahre Zeit hat, der muss einen größeren Verzicht hinnehmen. Bei der Sparplan-Variante würde man es trotzdem noch auf ein Vermögen von 171.000 Euro schaffen. Im Vergleich zu den obigen 1,45 Mio. Euro nach 45 Jahren erkennen wir jedoch, dass der Zinseszinseffekt und der Faktor Zeit entscheidend sind. Auch wer 50.000 Euro über 20 Jahre zu 8 % Rendite investiert hat, der bringt es auf 233.000 Euro und nicht auf ein Millionenvermögen.

Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass wir mit vergleichsweise hohen Einsätzen gerechnet haben. Die 50.000 Euro hat nicht unbedingt jeder nach lediglich fünf Jahren Arbeit erwirtschaftet. Auch 300 Euro pro Monat zu sparen ist in Zeiten hoher Inflation keine Selbstverständlichkeit. Geringere Einsätze führen dann wiederum ebenso zu niedrigeren Ergebnissen. Zudem kann auch die Rendite, obwohl 8 % ein valider Durchschnittswert für die Vergangenheit ist, theoretisch niedriger ausfallen. Das zeigt, dass es durchaus einige relevante Variablen gibt, wenn man reich mit einem ETF werden möchte.

Meine Kernbotschaft für heute ist daher: reich werden mit einem ETF ist möglich. Aber vor allem dann, wenn man möglichst frühzeitig mit möglichst hohen Einsätzen über einen langen Zeitraum investiert. Wie realistisch das in deiner Situation ist, das musst du letztlich für dich selbst beantworten.

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