In 27 Tagen aus dem Nichts zum Millionär?

Eine Person im Anzug hält ein Schild mit einem Fragezeichen vor seinen Körper.
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Erst kürzlich habe ich einen spannenden Artikel des Aktienweltlers Vincent Uhr gelesen. Er trug den Titel: So schnell kannst du Millionär werden (theoretisch)!

Der spannende Artikel startete mit der Ausgangsfrage, wie viel Zeit man benötigen würde, um die Million Euro zu knacken. Nebenbedingung war, dass man jeden Tag seinen Einsatz verdoppelt. Ausgehend von einem Betrag von einem Eurocent – also quasi nichts – würde dies gerade einmal 27 Tage dauern. Beeindruckend!

Ich habe es nachgerechnet und es stimmt! Ausgehend von einem Betrag von einem Eurocent, den man wahrscheinlich überall mit etwas Glück auf der Straße finden kann, kann man bei einer täglichen Verdopplung nach 27 Tagen einen Betrag von 1,3 Mio. Euro besitzen.

Eine tägliche Verdopplung des Kapitaleinsatzes ist unmöglich

Wo ist jetzt der Haken? Nun, das größte Problem liegt in der Verdopplung des Kapitaleinsatzes. Bei Kleinstbeträgen mag dies noch relativ einfach bzw. schnell möglich sein. Allein der Stundenlohn sorgt schon dafür, dass man auf einstellige Beträge hohe Zuwachsraten durch seine Arbeitskraft erreicht.

Kommt man jedoch in einen vier-, fünf- oder sechsstelligen Bereich, so ist dies nur noch als Unternehmer mit einem gut laufenden Geschäft möglich. Wer über ein solches verfügt, der dürfte – je nach Ertragssituation – ohnehin über ein Business mit einem ansehnlichen Wert verfügen.

Die Börse: Ein Ort, an dem Chancen und Risiken aufeinandertreffen

An der Börse kann man hohe Renditen erzielen, keine Frage. Wobei hier die Unterscheidung zwischen Risiko und Chance wichtig sein dürfte.

Mit Optionen, Futures oder Hebelprodukten kann man schnell eine Verdopplung erreichen. Jedoch ist ein Totalverlust ebenfalls schnell möglich, sollten die entscheidenden Variablen in die falsche Richtung drehen. Um es noch einmal deutlich zu machen: eine tägliche Verdopplung des Einsatzes ist selbst am Finanzmarkt unmöglich.

Weniger Rendite tut es auch

Dennoch gibt es Perspektiven, denn mit einer schon realistischen jährlichen Rendite von 8 % und einem Ausgangsbetrag von 50.000 Euro kann man rein rechnerisch in fast 39 Jahren die erste Million einstreichen. Rechne es nach: Der Zinseszins-Rechner bestätigt dies.

Schafft man es, wie Warren Buffett, über längere Zeiträume eine jährliche Rendite von 19,8 % zu erreichen, so würde sich der entsprechende Zeitraum erheblich verkürzen. Hat man ein Händchen wie Peter Lynch, der mit durchschnittlich jährlichen Renditen von fast 30 % überzeugte, so kann das Ziel schon in weniger als 15 Jahren erreicht werden.

Schraubt man noch etwas an den Nebenbedingungen, indem man zusätzliche Teile seines Einkommens investiert oder den Anfangsbetrag erhöht, so verbessert sich die Situation weiter.

Millionär werden: Jeder kann es schaffen!

Was ich damit letztendlich aufzeigen möchte, ist, dass die Börse nicht ausschließlich ein Ort für Reiche sein muss. Vielmehr besitzt jeder die gleichen Chancen und Risiken, unabhängig vom Kapitalstock.

Wer mit etwas Verstand und klugen Anlageentscheidungen an die Sache herangeht, der kann langfristig zur ausgewählten Klientel der Millionäre gehören. Auch wenn dies deutlich mehr als 27 Tage dauern wird und wahrscheinlich auch mehr als zwei Jahrzehnte in Anspruch nehmen dürfte, so besteht die Chance, mit attraktiven Investments Renditen jenseits der 10-%-Marke nachhaltig zu generieren.

Unternehmen wie Tesla (WKN: A1CX3T), Amazon (WKN: 906866), Netflix (WKN: 552484) oder Microsoft (WKN: 870747) belegen dies nur zu gut. Sie stehen für Einzelinvestments, die aus ein paar Tausend Euro oder US-Dollar eine Million gemacht haben.

Entscheidend waren ein früher Einstiegszeitpunkt und eine lange Haltedauer. Das Wesentliche ist jedoch immer das Investment selbst. Um dies aufzuspüren, muss man letztendlich den richtigen Riecher besitzen und natürlich etwas Glück.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Amazon und Microsoft. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon, Microsoft, Netflix und Tesla. 



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