Diese Aktie lege ich mir jetzt ins Depot

Figuren von Bulle und Bär als Symbol für steigende und fallende Aktien an der Börse
Foto: Christoph Gössel

An den Märkten haben die Bullen ganz klar die Oberhand. Seit Ende September geht es mit den Aktienkursen immer weiter bergauf. Der deutsche Leitindex DAX hat in diesem Jahr sogar schon einen neuen Rekord aufgestellt und ein neues Allzeithoch bei mehr als 16.400 Punkten erreicht. Auch der amerikanische S&P-500-Index ist mit aktuell 4.382 Punkten nicht mehr weit von seinem Rekordstand entfernt (Stand: 28.06.2023, relevant für alle Kurse).

Aber von den Rekordständen der Indizes sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn nicht jede Aktie hat zu dieser Kursrally beigetragen. An machen Aktien ist die Party fast komplett vorbeigegangen. Das macht es für langfristig orientierte Anleger umso interessanter, sich jetzt unter den schwächeren Performern nach den übersehenen Perlen umzuschauen.

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Nicht jede Aktie profitiert von der Kauflaune der Anleger

Die Rede ist von der Alphabet (WKN: A14Y6H)-Aktie. Der Name Alphabet sagt vermutlich nicht vielen etwas. Dabei handelt es sich hier um den Mutterkonzern von Google.

Noch vor wenigen Jahren gehörte Alphabet regelmäßig zu den Spitzenperformern am Markt. Aktuell ist davon aber nicht mehr viel zu spüren. In den vergangenen zwölf Monaten ist der Aktienkurs nur um 7 % auf aktuell 121 US-Dollar gestiegen. Der breite S&P 500 dagegen hat im selben Zeitraum um fast 15 % zugelegt. Alphabet hinkt dem Markt also deutlich hinterher.

Dabei ist und bleibt Google eine Gelddruckmaschine. Allein im letzten Geschäftsjahr hat der Konzern einen Umsatz von mehr als 282 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet. Davon sind unterm Strich beeindruckende 60 Mrd. US-Dollar Nettogewinn übrig geblieben. Je Aktie lag das Nettoergebnis bei 4,56 US-Dollar. Aktuell zahlt man für die Aktie also kaum mehr als das 26-Fache des letzten Jahresgewinns. Auf den ersten Blick wirkt das tatsächlich auch nicht besonders günstig.

Wohin mit den Gewinnen?

Aber wenn man sich ansieht, wie schnell der Konzern wächst, relativiert sich das schon wieder. Allein seit 2019 sind sowohl der Umsatz als auch der Nettogewinn um 75 % gestiegen. Zwar werden sich die Werte vielleicht nicht in drei Jahren ein weiteres Mal verdoppeln. Aber wie lange es auch dauern mag, ist es doch sehr wahrscheinlich, dass wir in ein paar Jahren eine Gewinnverdoppelung sehen werden. Und mit jedem Gewinnanstieg verringert sich natürlich auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis, wenn der Aktienkurs weiter seitwärts tendiert. Das macht die Aktie nur noch interessanter.

Tatsächlich sollte man als Aktionär eigentlich sogar hoffen, dass der Kurs weiter stagniert oder fällt. Denn Alphabet verdient deutlich mehr Geld, als der Konzern sinnvoll investieren kann. Daher werden seit Jahren in großem Umfang eigene Aktien zurückgekauft. Und je günstiger die Aktie zu haben ist, desto mehr Anteilsscheine werden durch die Rückkäufe vom Markt verschwinden. Dadurch steigt der Anteil, den eine einzelne Aktie repräsentiert. Das bedeutet auch, dass sich der Gewinn auf weniger Aktien verteilt.

Allein im letzten Geschäftsjahr hat Alphabet für insgesamt 59 Mrd. US-Dollar eigene Aktien zurückgekauft. Und im ersten Quartal des laufenden Jahres wurden schon weitere 14,5 Mrd. US-Dollar dafür aufgewendet. Insgesamt ist die Aktie für mich ein klarer Kandidat für einen kräftigen Kursanstieg.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien von Alphabet. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Alphabet.



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