Die letzten 3 Jahre mit Tech-Aktien: Meine 3 wichtigsten Lektionen

Eine Brille vor einem Computer-Bildschirm mit vielen Programmen, Daten und Code
Foto: Kevin Ku via Pexels

Die letzten drei Jahre sind bei Tech-Aktien wirklich interessant gewesen. Ob sie einzigartig waren, weiß ich nicht. Dazu fehlt mir insbesondere der Vergleichswert wie etwa zu Zeiten der Dotcom-Blase. Aber ich denke, dass die meisten Investoren wohl ähnlich denken.

Insbesondere in der Corona-Zeit hat es zunächst einen starken Kursanstieg bei vielen Tech-Aktien und Growth-Aktien gegeben. So schnell, wie die Aktienkurse kletterten, fielen sie bei vielen Wachstumsaktien auch wieder. Man könnte als erste Lektion ziehen: Aktien steigen und fallen. Sowie auch, dass wir ängstlich sein sollten, wenn andere gierig sind … und eben umgekehrt.

Das wäre für heute zu einfach. Ich jedenfalls habe drei etwas andere Lektionen für dich und mich, die vielleicht etwas tiefer gehen. Entscheide selbst, ob du sie zukünftig deinem Repertoire hinzufügen möchtest.

Tech-Aktien: Nicht jeder Hype ist es wert

Wirklich sehr viele Tech-Aktien sind in den Hype-Jahren gestiegen. E-Signaturen, Digitalisierung, Telemedizin und andere Märkte sind neben E-Commerce und digitalen Zahlungsdienstleistungen sehr gefragt gewesen. Aber eben auch noch viele, wirklich viele andere Geschäftsmodelle.

Das, was ich heute glaube, ist: Nicht jeder Hype ist es wert. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch nicht, dass kein Hype es wert ist. Wir als Investoren sollten nur selektiv sein, wo wir investieren. Konkret geht es dabei darum, herauszufinden, für welchen Markt die Zeit gekommen ist und wo sich eine mögliche Revolution wirklich anbahnt. Aber wir sollten auch derart demütig an Wachstumsmodelle und Aktien herangehen, dass wir sagen: Nein, das klingt mir noch zu sehr nach Science-Fiction. Beziehungsweise: Die Idee ist mir noch nicht ausgereift genug. Oder womöglich regulatorisch zu schwierig. Oder, oder, oder.

Es ist ein Drahtseilakt. Bei einigen Tech-Aktien sehen wir natürlich erst im Nachhinein, ob die Zeit reif gewesen ist. Ein bisschen müssen wir außerdem immer darin schwelgen, was zukünftig sein könnte. Aber regulatorische Hindernisse, technische Hürden und die Akzeptanz der Verbraucher unter einen Hut zu bekommen, kann womöglich selbst mittelfristig zu viel des Guten sein. Deshalb gilt: Nicht jeder Hype ist es wert. Aber mancher eben schon.

Das Unternehmen auf dem Prüfstand

Die zweite wichtige Lektion bei Tech-Aktien ist für mich: Wir müssen wirklich das Unternehmen auf den Prüfstand stellen. Nicht den Hype. Es gibt einen bedeutenden Unterschied zwischen einem Markt und der Eroberung des Marktes. Das sollten sich Investoren meiner Meinung nach für die Zukunft merken.

Denken wir das weiter. Der E-Commerce ist ein sehr naheliegender Megatrend. Trotzdem muss nicht jedes Unternehmen davon profitieren. Wobei es auch dafür ganz unterschiedliche Gründe geben kann. Inzwischen dürfte es zum Beispiel schwierig sein, in ein direktes Kräftemessen mit Branchengrößen wie Amazon einzusteigen. Das ist ein möglicher Grund, der auf Misserfolg hindeuten kann. Gleichsam kann aber auch das Geschäftsmodell eines Unternehmens Schwächen aufweisen. Zum Beispiel eine zu teure Logistik, die dazu führt, dass ein Unternehmen kaum langfristig profitabel werden kann.

All das ist für mich bei Tech-Aktien und bei Growth-Aktien ein immer wichtigerer Fokus. Nicht der Markt ist entscheidend. Oder die Vision, die hinter einem Markt steht. Nicht einmal jeder Markt muss sich durchsetzen und gewiss nicht jedes Unternehmen. Deshalb ist es unsere Aufgabe als Investoren, uns zu überlegen: Welche Aktie ist in ihrer Gesamtheit wirklich darauf ausgelegt, einen Markt zu erobern, profitabel in dem Markt zu wachsen und sich mögliche Wettbewerbsvorteile aufzubauen.

Tech-Aktien: Manchmal (selten) viel zu günstig

Die dritte Erkenntnis ist für uns als Investoren sehr, sehr vorteilhaft. Einige Tech-Aktien werden manchmal sehr, sehr günstig. Zuletzt ist es zum Beispiel die Netflix-Aktie gewesen, die zwischenzeitlich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis im gerade so zweistelligen Bereich aufgewiesen hat. Historisch hat es früher aber auch weitere Chancen gegeben. Die Apple-Aktie, zum Beispiel, die im Jahre 2016 ein ähnlich günstiges Bewertungsmaß aufgewiesen hat.

Blind solche Tech-Aktien zu kaufen funktioniert auch nicht in jedem Fall. Erinnern wir uns zum Beispiel an Nokia. Aber solche Chancen sind sehr selten und wir sollten als weitsichtige Investoren überlegen, ob wir derartige Chancen nicht im großen Stil ausnutzen sollten.

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Vincent besitzt Aktien von Netflix. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon, Apple und Netflix.



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