AMD: Mit Vollgas in die KI-Zukunft

Ein Roboter sitzt an einem Tisch und zeichnet mit einen Laser eine exponentiell ansteigende Kurve
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Seit Jahresbeginn konnte die Aktie von AMD (WKN: 863186) getrieben vom Hype rund um das Thema Künstliche Intelligenz bereits um knapp 74 % (Stand 11.07.2023)  zulegen. Dabei könnte das Ende der Fahnenstange für den Chipspezialisten noch lange nicht erreicht sein.

Ein verstärkter Fokus auf KI, neue Produktinnovationen und Kooperationen mit den wichtigsten Playern im Markt könnten die Kursentwicklung des Unternehmens aus Kalifornien nämlich nachhaltig vorantreiben.

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Rasanter Kursanstieg trotz enttäuschender Zahlen

Die aktuellen und prognostizierten Ergebnisse von AMD sind alles andere als berauschend. Nachdem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 einen Rekordumsatz von 23,6 Mrd. US-Dollar verzeichnen konnte, ist der Umsatz im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf 5,4 Mrd. US-Dollar zurückgegangen. Im nächsten Quartal soll sich die Situation sogar verschlimmern.

So erwartet AMD hier einen Umsatzrückgang von ca. 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Immerhin soll das Umsatzniveau hier im Vergleich zum ersten Quartal mit 5,3 Mrd. nahezu konstant bleiben. Getrieben wird diese negative Entwicklung vom schwächelnden PC-Markt, der im Zusammenhang mit der makroökonomischen Gesamtsituation stark eingebrochen ist.

Nichtsdestotrotz konnte die Aktie von AMD seit der Veröffentlichung der Quartalsdaten am 02. Mai um 25 % zulegen. Dies liegt insbesondere daran, dass viele Investoren die aktuelle Problematik rund um das PC-Geschäft ignorieren und sich stattdessen auf AMDs immenses Potential im Bereich KI konzentrieren.

AMD macht klar: KI ist strategische Priorität Nr.1

Aktuell macht das Data Center Geschäft, welches AMDs KI-Aktivitäten beinhaltet, lediglich 24 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus. Dieser Anteil dürfte in den nächsten Jahren jedoch vermutlich deutlich steigen. So hat AMD kürzlich seine verschiedenen KI-Teams unter ein Dach gebracht, um seine KI-Strategie weiter auszubauen und zu stärken. CEO Lisa Su machte während des letzten Earnings Calls in diesem Zusammenhang deutlich, dass KI die strategische Priorität Nummer 1 von AMD sei.

Die strategische Priorisierung erscheint dabei nicht sehr überraschend zu sein. So soll laut Lisa Su der Markt für KI-Chips in den nächsten Jahren eine regelrechte Explosion erfahren. Hierbei soll das Marktvolumen von aktuell 30 Mrd. US-Dollar allein bis zum Jahr 2027 auf rund 250 Mrd. US-Dollar anwachsen.

Passend dazu hat AMD vor Kurzem seinen neuen MI300X-Chip vorgestellt, der Nvidias (WKN: 918422) Flaggschiff Graphic Processing Unit (GPU) H-100 Konkurrenz machen soll. AMD bezeichnet seinen Chip, der in der zweiten Jahreshälfte 2023 auf den Markt kommen soll, als weltweit fortschrittlichsten Beschleuniger für generative KI.

Cloud-Anbieter setzen verstärkt auf AMD

Einem Bericht von Reuters zufolge, soll der weltweit größte Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS) AMDs neuen Chip bereits testen und seine Nutzung erwägen. Dabei erscheint es immer mehr Cloud-Anbietern wichtig, ihre Abhängigkeit von Nvidia zu verringern.

Passend dazu hat Bloomberg Anfang Mai über eine Kooperation von Microsoft (WKN: 870747) und AMD berichtet. Hierbei soll Microsoft AMD beim Ausbau seiner KI-Chip Kompetenzen durch die Bereitstellung von finanziellen und technischen Ressourcen unterstützen. Microsoft gilt dabei weltweit als zweitgrößter Cloud-Anbieter. Darüber hinaus hatte das Windows-Unternehmen Anfang des Jahres 10 Mrd. US-Dollar in die ChatGPT-Gründungsgesellschaft OpenAI investiert, sowie ChatGPT in seine Cloud-Dienstleistungen und Suchmaschine Bing integriert. Auch die nächstplatzierten Cloud-Anbieter Google Cloud und Oracle Cloud haben in den letzten Monaten ihre Zusammenarbeit mit AMD ausgebaut.

Berücksichtigt man das enorme Marktpotenzial für KI-Chips, erscheint AMDs verstärkte Fokussierung auf diesen Bereich absolut sinnvoll. Eine durch den MI300X verstärkte Produktpalette macht das Unternehmen dabei für den wachsenden KI-Markt deutlich interessanter. Dass AMD darüber hinaus verstärkt die vier größten Cloud-Anbieter für sich gewinnen kann und teilweise darüberhinausgehend strategische Kooperationen wie mit Microsoft bildet, lässt dabei erahnen wohin die Reise für das Unternehmen und damit auch für den Aktienkurs hingehen könnte.

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Samuel Tazman besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von AMD, Microsoft und Nvidia.



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