Das passiert, wenn du 10.000 Euro in Coca-Cola investierst

Zwei Getränkedosen von Coca-Cola und zwei Limonadengläser auf einem Tisch
Foto: Pixabay via Pexels

10.000 Euro investiert in die Aktie von Coca-Cola (WKN: 850663): Vermutlich für die meisten Investoren ein größeres Aktienpaket. Bei mir wäre es zumindest so. Und um das Detail mit dir zu teilen, ich habe ca. die Hälfte des titelstiftenden Betrags in diese Anteilsscheine investiert.

Allerdings überlege ich im Moment, ob ich mein Investment aufstocken sollte. Ob es 10.000 Euro werden, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Trotzdem möchte ich mit dir teilen, was meiner Meinung nach passiert, wenn man diesen Betrag in diese Aktie steckt.

Coca-Cola: 10.000 Euro investiert, 307 Euro Dividende

Ein erstes, für viele Investoren sehr wichtiges Highlight bei der Aktie von Coca-Cola ist die Dividende. Derzeit werden die Anteilsscheine mit einer Dividendenrendite von 3,07 % gehandelt. Mit einer Investition in Höhe von 10.000 Euro erhalten wir entsprechend 307 Euro Dividende.

Entscheidend ist jedoch, dass diese Höhe nicht so bleiben dürfte. Coca-Cola ist bekanntlich ein Dividendenkönig, der seit mehr als sechs Jahrzehnten konsequent Jahr für Jahr die eigene Dividende erhöht hat. Mit einer Gesamthistorie von über 100 Jahren an Ausschüttungen ist die Historie ebenfalls, naja, historisch. Ein moderates Wachstum sollte daher auch perspektivisch möglich sein.

Ich persönlich glaube, dass Coca-Cola in den kommenden zehn Jahren auf ein durchschnittliches Dividendenwachstum von 3 % bis 5 % pro Jahr kommen könnte. Aus den 307 Euro Dividende könnten bei einer Investition von 10.000 Euro über kurz oder lang 320, 350 oder sogar 400 Euro Dividende werden. Vielleicht sogar mehr, wenn man viel Zeit zum investieren hat.

Ein markenstarkes Kraftpaket

Zugleich erhält man bei einer Investition von 10.000 Euro in die Aktie von Coca-Cola eine defensive Dividendenaktie. Für viele Einkommensinvestoren ist Coca-Cola sogar eine der defensivsten Aktien überhaupt. Das liegt mitunter an den starken Marken wie die gleichnamige Limonade, aber auch Sprite, Fanta, MezzoMix und mehr.

Coca-Cola ist aber nicht nur defensiv, weil man Limonaden verkauft. Das eigentliche Salz in der Suppe sind die Feinheiten des Geschäftsmodells. Der US-amerikanische Getränkekonzern vergibt mittlerweile nämlich vermehrt Lizenzen an abhängige Abfüllbetriebe. Auch ist die Rohmasse ein Teil des operativen Fundaments. Sirups und Lizenzen werden daher an wenige und ausgewählte Abfüllbetriebe vergeben, an die der US-Konzern teilweise noch beteiligt ist.

Wer heute 10.000 Euro in die Aktie von Coca-Cola investiert, der erhält daher ein überaus stabiles Unternehmen. Sicherheit, Pricing-Power und stabile Umsatzerlöse und Cashflows sind jedenfalls Merkmale, von denen ich glaube: Sie werden auch in Zukunft ein Teil der Investitionsthese bleiben.

10.000 Euro investiert in Coca-Cola: Die Kehrseite

Aber wie bei jeder Investition besitzt die Aktie von Coca-Cola auch eine andere Seite der Medaille. Neben der Chance, die selbst trotz eines Kurs-Gewinn-Verhältnisses von 25 und lediglich knapp 3 % Dividendenrendite vorhanden ist, dürfte das Wachstumspotenzial eher schwach sein.

Im Endeffekt ist es vor allem die eigene Pricing-Power gegenüber den Lizenznehmern und ein mögliches, moderates Mengenwachstum, das Wachstum ermöglichen kann. Coca-Cola ist gewiss keine überaus dynamische Growth-Story mehr. Meine Vermutung ist hier, dass das operative Wachstum vermutlich zwischen 4 % und 6 % pro Jahr in den kommenden zehn Jahren liegen dürfte.

Das reicht aus, um die eigene Dividende konsequent weiter zu erhöhen. Sowie auch, damit die Aktie stets leichte Wertzuwächse generiert. Ich denke aber nicht, dass sich der Einsatz von 10.000 Euro allzu schnell verdoppeln dürfte. Das sollte man, gerade bei einem höheren Einsatz von 10.000 Euro, ebenfalls bedenken.

Fazit: Sollte man 10.000 Euro in Coca-Cola investieren?

Um es daher kurz zu machen: Ich glaube, dass man sich gut überlegen sollte, ob man 10.000 Euro in Coca-Cola investiert. Oder lieber nicht. Versteh’ mich bitte nicht falsch, es ist vermutlich kein Fehler. Voraussichtlich wird man langfristig keine größeren Verluste einfahren. Aber die Aktie dürfte auch ein begrenztes Renditeversprechen bieten.

Sicherheitsbedürfte Investoren oder solche, die eine stabile Dividende überproportional hoch gewichten könnten das überlegen. Für alle anderen Investoren bietet es sich vielleicht eher an, auf eine günstigere Bewertung zu achten. Oder nach dynamischer wachsenden Aktien Ausschau zu halten.

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Vincent besitzt Aktien von Coca-Cola. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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