Mit 45 in Rente gehen? Dafür musst du kein Frugalist sein!

Ein alter Mann sitzt mit Geldscheinen in der Hand freundlich lächelnd vor seinem Notebook
Foto: Andrea Piacquadio via Pexels

Die meisten Menschen müssen heutzutage bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten, um sich ein ausreichendes Auskommen in ihrem Ruhestand zu sichern. Frugalisten verfolgen hingegen einen anderen Lebensansatz. Sie pflegen über Jahre einen sehr genügsamen Lebensstil und sparen einen Großteil ihres Einkommens, um deutlich früher in Rente gehen zu können.

Ich vertrete die Meinung, dass du auch schon mit 45 in Rente gehen kannst und dafür gar kein Frugalist sein musst. Wie das geht, verrate ich dir hier.

Das Kapital für die Rente aufbauen

Mal angenommen, du fängst mit 20 Jahren an zu arbeiten und baust folglich über einen Zeitraum von 25 Jahren Vermögen für deine frühzeitige Rente auf. Bei vielen Ausbildungen mag dieser Arbeitsbeginn etwas zu früh sein. Folglich verschiebt sich dein Renteneintritt möglicherweise auch auf den 50. Geburtstag.

Die zweite Annahme meines Rechenbeispiels ist, dass du jeden Monat 500 Euro zur Seite legst. Das ist zugegebenermaßen kein Kleckerbetrag, aber meiner Ansicht nach musst du dafür auch kein Frugalist sein, der auf Auto, Urlaub und alle sonstigen Annehmlichkeiten des Lebens verzichtet.

Du sparst also 25 Jahre lang 500 Euro im Monat an. Dieses Geld muss natürlich vernünftig angelegt werden, um eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.

Die langfristige Geldanlage mit dem attraktivsten Rendite-Risiko-Profil sind selbstverständlich Aktien. Der MSCI World-Index als wahrscheinlich bester Gradmesser einer global gestreuten Geldanlage erzielte in den vergangenen 20 Jahren eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,8%. Meiner Meinung nach kannst du auch in den kommenden Jahrzehnten mit dieser Durchschnittsrendite rechnen.

Das Rentenkapital vernünftig verzinsen

Nachdem du über 25 Jahre monatlich 500 Euro in den MSCI World investiert hast, sitzt du auf einem stattlichen Geldbetrag von ca. 517.000 Euro. Dieser Betrag ist ausreichend hoch, um dir ein angenehmes Leben in der Rente zu finanzieren.

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Wie das gehen soll? Über Dividendenaktien!

Zum Renteneintritt investierst du dein Geld in Aktien mit vergleichsweise hohen Gewinnausschüttungen. In meinem Rechenbeispiel gehe ich davon aus, dass deine Aktien im Schnitt eine Dividendenrendite von 6% bringen.

Das ist absolut kein unrealistischer Wert. Sehr viele solide Aktien aus der Automobilindustrie, dem Bank- und Versicherungswesen, der Chemieindustrie und der Öl- und Gasbranche besitzen sogar höhere Dividendenrenditen. Wenn du dein Rentenkapital somit über zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen streust, ist eine durchschnittliche Dividendenrendite von 6% überhaupt kein Problem.

Unter dem Strich bringt dir diese Dividendenrendite ein jährliches Bruttoeinkommen von ca. 31.000 Euro. Nach Abzug der Kapitalertragsteuer bleiben rund 23.000 Euro übrig. Macht pro Monat eine „Dividendenrente“ von etwa 1.900 Euro.

Bei diesem Betrag dürfte es jedoch nicht bleiben, denn die meisten Dividendenaktien steigern langfristig ihre Gewinnausschüttungen. Du kannst also mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sich deine Dividendenrente über die Jahre noch erhöht.

Zusätzliche Einnahmequellen in der Rente

Und das Gute ist, dass diese Dividendenrente nicht deine einzige Einkommensquelle im Ruhestand ist. Wenn du während deines 25-jährigen Arbeitslebens sozialversicherungspflichtig beschäftigt warst, bekommst du zum gesetzlichen Renteneintrittsalter mit 67 ja auch noch eine staatliche Rente.

Darüber hinaus steht es dir selbstverständlich frei, dein Rentenkapital von knapp über einer halben Million Euro über den Zeitraum deines Ruhestands verteilt zu verbrauchen. Das schmälert zwar deine Einnahmen aus Dividenden, vergrößert aber insgesamt dein Rentenbudget.

Fazit: Es ist keine fiktive Berechnung

Ich glaube, dass ich dir mit dieser fiktiven Rentenrechnung gezeigt habe, dass du bereits nach 25 Arbeitsjahren deinen Ruhestand genießen kannst. Die Annahmen meiner Rechnung sind in meinen Augen alles andere als fiktiv. Sie basieren auf langjährigen Durchschnittswerten am Kapitalmarkt, die für jedermann zu erzielen sind.

Du musst also beileibe kein Frugalist sein, um frühzeitig den Stift fallen zu lassen. Jeden Monat 500 Euro Sparbetrag reichen dafür schon aus.

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