Besser als die Allianz: Diese Spezialversicherer-Aktie solltest du kennen!

Viele bunte Regenschirme in einer alten Gasse
Foto: Enrique Hoyos via Pexels

Mit der Kinsale Capital Group (WKN: A2APEC) haben wir einen der agilsten und profitabel wachsendsten Spezialversicherer in gleich mehreren unserer Services als Kaufempfehlung geführt. Dabei versichert Kinsale all das, woran sich normale Versicherer nicht trauen und lässt sich diesen Schutz gut bezahlen.

Kinsale Capital: Neue Quartalszahlen!

Sehen wir uns das im Detail an. Kinsale steigerte im zweiten Quartal das Nettoergebnis von 92,6 Mio. US-Dollar oder 3,97 US-Dollar je Aktie auf 134,1 Mio. US-Dollar. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 5,76 US-Dollar. Ein solider Zuwachs von 45 % im Jahresvergleich. Das ist die Tendenz, die wir seit geraumer Zeit bestaunen.

Möglich macht das noch immer das profitable Geschäft. Kinsale versichert Schäden mit einer Combined-Ratio von 75,8 %. Das bedeutet, dass nach Abzug aller Kosten durch Schäden und auch durch die eigene Verwaltung von jedem US-Dollar Prämien 24,2 US-Cent übrig bleiben. Eine starke Leistung. Zum Vergleich: Die Allianz kommt auf einen Wert von ca. 92 bis 93 %. Das zeigt, wie gut das Management ist, um hohe Preise durchzusetzen und zugleich Risiken adäquat zu kalkulieren.

Aber auch die Nachfrage nach den Versicherungsleistungen wächst munter weiter. Kinsale verzeichnete ein Wachstum bei den Bruttoprämieneinnahmen von 5,5 % im Jahresvergleich auf 555 Mio. US-Dollar. Ein deutlicher Ergebnissteigerer ist das Net Investing Income. Also das Ergebnis aus den Kapitalanlagen, das um 29,6 % im Jahresvergleich auf 45,6 Mio. US-Dollar wuchs. Rund ein Drittel des Gewinns erwirtschaftet unser Spezialversicherer daher inzwischen mit seinen Investitionen.

Kinsale Capital ist dabei auch ein hochprofitables Unternehmen. Die Eigenkapitalrendite liegt mittlerweile bei 24,7 %. Unsere These basiert stets darauf, dass Wertsteigerungen mit hohen Kapitalrenditen einhergehen. Insofern überzeugt uns Kinsale auch bei dieser Kennzahl.

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Im anschließenden Earnings-Call spricht das Management über viele Dinge. So betont der CEO, dass man derzeit vermehrt Konzentration auf eine strenge Selektion läge. So gehe man bevorzugt kleinere Deals mit höheren Prämien und Margen ein. Das führe zu einem überproportionalen Wachstum. Gleichwohl sagt das Management, dass der Versicherungsmarkt in eine schwächere Phase eintrete. Durch das spezielle Angebot befände man sich jedoch in einer Nische, in der man unabhängig vom Markt Wachstum erzielen kann.

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Neue Wachstumsmöglichkeiten sieht Kinsale zudem in den Bereichen Small Business, Property High-Value Homeowners, Commercial Auto, Entertainment, General Casualty. Ohne jetzt zu tief ins Detail zu gehen: Aber der Pfad zu weiteren Wachstumsraten scheint damit gut gesichert. Das Management betont abschließend noch einmal, dass man konservativer als jemals zuvor agiere. Gut so: Denn auch wir wollen schließlich keine schlecht kalkulierten Risiken in unserem Depot.

Grundsätzlich bleiben wir daher vom Wachstumskurs von Kinsale Capital überzeugt. Die Bewertung ist hoch. Aber bislang hat der Spezialversicherer unsere Erwartungen noch immer erfüllt. Gerne mehr davon!

Was du langfristig von der Aktie erfahren kannst

Die Kinsale Capital Group bietet ein besonders breites Portfolio an Spezialversicherungen an. Das Unternehmen ist aufgrund der Versicherung spezieller Bedarfe, die abseits des klassischen Marktes sind, überaus profitabel. Die Nachfrage nach dem Versicherungsmarkt sind durch steigende Cyberrisiken und auch neue Märkte wie Cannabis vergleichsweise groß. Das kann zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Markt heranreifen, in dem die Kinsale Capital Group als potenzieller Branchenprimus überproportional wächst.

Ein bedeutendes Risiko bei der Kinsale Capital Group ist Konkurrenz. Die Münchener Rück ist u. a. auf der Suche nach neuen Wachstumsfeldern in den den Zielmarkt der Amerikaner expandiert. Für das Jahr 2024 rechnet das Management des DAX-Rückversicherers mit einem Gewinnbeitrag in Höhe von 750 Mio. Euro durch Spezialversicherungen. Auch andere Versicherer können grundsätzlich mitmischen und Druck auf Prämien und Preise ausüben. Das könnte das Wachstum hemmen. Wobei selbst die Münchener Rück sagt, dass derzeit die Versicherungslösungen zu guten Preisen abgewickelt werden können und tendenziell ein zu geringes Angebot auf eine große Nachfrage trifft.

Ein zweites Risiko bei einer Spezialversicherung betrifft stets die Kalkulation. Die Kinsale Capital Group wagt sich des Öfteren in neue und wenig erprobte Bereiche, in denen Risiken kalkuliert werden müssen. Fehlkalkulationen können insbesondere bei bedeutenden Schadensereignissen zu hohen Verlusten führen. Anleger müssen daher stets ein Auge auf die Kostenkalkulation und zugleich die Margen riskieren. In unseren Services Aktienkompass, Nebenwerte Navigator, Das Projekt 10X und Das Fintech Megatrend Depot übernehmen wir das für dich.

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