Amazon-Aktie: Langfristige Investitionen kommen an der Börse auch 2025 nicht gut an …

Verschiedene Käufe von Amazon mit einem Paket mit Amazonlogo. Schuhe, Bücher und ein Kindle.
Foto: Julia Roegner

Die gemeinsam geteilten Skaleneffekte (Scale Economies Shared) haben Amazon (WKN: 906866) und die Amazon-Aktie groß gemacht. Das Unternehmen teilt seine Vorteile im Einkauf, Transport und bei den Leistungen weiterhin mit den Kunden, indem es die Preise reduziert und/oder den Mehrwert für die Kunden steigert. Der niedrigere Preis bzw. der höhere Mehrwert lockt mehr Kunden an, sodass sich die Kundennachfrage erhöht. Dieser Kreislauf verstärkt den Effekt und der vorhandene Skaleneffekt wird nachhaltig vergrößert. Das Konzept funktioniert weiterhin sehr gut.

Wie sehen die aktuellen Amazon-Zahlen aus?

So stieg der Umsatz des Unternehmens im Jahresvergleich um 13 % auf 167,7 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn sprang um mehr als ein Drittel auf 18,2 Mrd. US-Dollar hoch. Der Umsatz im Segment Nordamerika knackte die 100-Mrd.-US-Dollar-Marke und stieg um 11 %. Der operative Gewinn stieg um 47 % auf 7,5 Mrd. US-Dollar. Dies zeigt, dass das Konzept der gemeinsam geteilten Skaleneffekte zu einem langfristigen, profitablen Wachstum führen kann. Auch die Zölle haben noch zu keinem Rückgang der Nachfrage geführt.

Im internationalen Segment stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16 % auf 36,8 Mrd. US-Dollar. Hier machte sich der niedrige Dollarkurs bemerkbar. Sehenswert ist aber auch der Anstieg um 11 % ohne Berücksichtigung von Wechselkursänderungen. Das Betriebsergebnis des internationalen Segments stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,3 Mrd. US-Dollar auf 1,5 Mrd. US-Dollar.

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Amazon-Aktie: AWS-Cloud als Bremsklotz

Das sieht alles gut aus. Nur von der Cloud-Sparte AWS hatten die Branchenexperten mehr erwartet. Das Umsatzwachstum von AWS lag im vergangenen Quartal bei 17,5 % und der Umsatz belief sich auf 30,9 Mrd. US-Dollar. Der operative Gewinn stieg um 9,7 % auf 10,2 Mrd. US-Dollar. Dieses gedämpfte Wachstum ist nachvollziehbar, wenn man sich das Erfolgskonzept der gemeinsam geteilten Skaleneffekte vor Augen führt: Das Unternehmen möchte mehr Kunden mit niedrigeren Kosten für den Betrieb ihrer KI-Software anlocken.

Das gelingt ganz gut, denn laut dem CEO kann das Unternehmen die Kapazitäten immer noch nicht schnell genug ausbauen, um mit der Nachfrage Schritt zu halten. Zahlreiche Unternehmen von Weltrang haben ihre Verträge erneuert, darunter PepsiCo, Airbnb und die „amerikanische Schufa“ FICO, die wir auch als Kaufempfehlung führen.

Wir stehen am Anfang des KI-Booms. Deshalb ist es jetzt wichtig, bei den Kunden Fuß zu fassen und sich später durch mehr Funktionen und Mehrwert von der Konkurrenz abzuheben. Obwohl der Umsatz von Microsofts Cloud-Plattform Azure um 39 % und das Cloud-Geschäft von Google um fast 32 % schneller wuchs, bleibt AWS die Nummer eins und kann diese Position wahrscheinlich nachhaltig festigen.

Wie wir die Amazon-Aktie langfristig sehen

Für das nächste Quartal erwartet das Management einen operativen Gewinn von 15,5 bis 20,5 Mrd. Dollar und ein Umsatzwachstum von 10 bis 13 %. Aufgrund der Zollunsicherheit ist der Ausblick nicht euphorisch, er zeigt aber weiterhin profitables Wachstum, wie wir es als langfristige Investoren der Amazon-Aktie sehen wollen.

Als die größte Chance sehen wir eine weiter steigende Marktdurchdringung des Onlinehandels sowie Ausgründungen als Werttreiber. Das größte Risiko für die Amazon-Aktie ist aus unserer Sicht das Eindringen einer trägen Unternehmenskultur.

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