Würdest du 100.000 Euro aufgeben, nur um 2.500 Euro im Jahr zu bekommen?

Ein Mann hält einen Finger an einen Wecker
Bild: geralt via Pixabay

Es scheint die einfachste Rechnung der Welt zu sein: 100.000 Euro investieren, jährlich 2.500 Euro kassieren – und nach einem Jahr ist das Vermögen auf 102.500 Euro angewachsen (Steuern und Gebühren werden dabei mal außer Acht gelassen).

Das klingt nach einer eleganten Lösung für all jene, die ihr Geld nicht auf dem Girokonto parken möchten. Doch je länger man darüber nachdenkt, desto deutlicher wird: So simpel und lukrativ, wie es auf den ersten Blick erscheint, ist dieses Geschäft nicht.

Rendite und Realität

Bei Tages- oder Festgeldanlagen sind aktuell 2,5 % Zinsen möglich. Unterhalb der Einlagensicherung ist das Risiko gering, doch das Geld ist für den vereinbarten Zeitraum gebunden.

Bei Aktien sieht es ähnlich aus und doch ist es ganz anders. Auch hier sind 2,5 % Rendite, beispielsweise über Dividenden, realistisch. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch die Volatilität. Ein Wertverlust von 20 oder 30 % ist keineswegs ausgeschlossen – und plötzlich wirken die 2.000 Euro Dividende nicht mehr so beruhigend.

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Das Opfer der Flexibilität

Was oft übersehen wird: Der Preis liegt nicht nur im Risiko, sondern auch in den Opportunitätskosten. Wer 100.000 Euro bindet, gibt für diesen Zeitraum seine Flexibilität auf.

Vielleicht ergibt sich eine attraktivere Anlagemöglichkeit, vielleicht wird kurzfristig Liquidität benötigt. All das ist dann nicht mehr frei verfügbar. Damit opfern Anleger einen Teil ihrer Handlungsfreiheit für einen vergleichsweise geringen Ertrag.

Mathematik gefragt

Rein rechnerisch ist klar: 2,5 % Rendite sind zu wenig, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht. Daher ist es wichtig, dass deutlich mehr Rendite herausspringt.

Und so liefert der Markt auch: Historisch betrachtet haben breit gestreute Aktienindizes durchschnittlich 6 bis 8 % jährlich abgeworfen – nach Inflation immer noch deutlich mehr als Tages- oder Festgeld.

Dennoch entscheiden sich viele Menschen für die vermeintlich sichere Variante. Das Sicherheitsgefühl ist ihnen wichtiger als die Aussicht auf höhere, aber schwankende Erträge. Für Anleger, die ihr Geld eigentlich lange Zeit nicht benötigen, ist das wohl ein dummer Fehler, oder?

Langfristig bringen Aktien deutlich mehr als nur die 2,5 % Dividende oder die 6 % Kursgewinn. Über Jahre und Jahrzehnte summieren sich die Unterschiede auf ziemlich große Beträge.

Ein Beispiel ist Warren Buffett, der seit 1965 mit aktivem Stock-Picking eine jährliche Rendite von fast 20 % erreicht hat. Über die Jahre ist so eine Gesamtrendite von über 2 Millionen Prozent entstanden.

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