3 Tech-Aktien, 10 Jahre steigende Dividende und aktuell rund 2,8 % Rendite

Tech-Aktien bieten ein hohes Renditepotenzial, unterliegen aber starken Schwankungen. Dividendenaktien wirken dagegen zuverlässiger.
Was wäre, wenn man all dies kombinieren könnte? Wenn es Technologieaktien gäbe, die seit über einem Jahrzehnt jedes Jahr mehr Dividende ausschütten – und das bei einer Rendite von fast drei Prozent und gleichzeitig gutem Wachstumspotenzial?
Tech-Aktien wie IBM (WKN: 851399), Qualcomm (WKN: 883121) und Texas Instruments (WKN: 852654) zeigen, dass Dividendenwachstum und Tech-Kompetenz kein Widerspruch sein müssen.
Wer Geduld mitbringt und auf solide Cashflows setzt, könnte sein Depot hier für die nächste Dekade rüsten, auch wenn die heißesten Tech-Trends nicht abgedeckt werden. Das muss einer soliden Rendite jedoch nicht zwangsläufig entgegenlaufen.
Tech-Aktie IBM
Lange galt IBM als der alte Mann der Technologiebranche – doch wer das Unternehmen vorschnell abgeschrieben hat, liegt falsch. Im Jahr 2021 trennte sich IBM vom margenschwachen IT-Infrastrukturgeschäft und spaltete es unter dem Namen Kyndryl ab.
Was blieb, ist ein fokussiertes Unternehmen, das sich auf zwei Zukunftsmärkte konzentriert: Hybrid Cloud und künstliche Intelligenz. Die Übernahme von Red Hat war dabei kein Strohfeuer, sondern bildet das Fundament einer neuen Architektur.
Unternehmen weltweit wollen ihre Daten weder vollständig in die Public Cloud schieben noch on-premise speichern. IBM bedient exakt diesen hybriden Mittelweg und sitzt damit an einem strukturell wachsenden Markt. Hinzu kommt die KI-Plattform Watson X, mit der IBM gezielt Unternehmenskunden anspricht, die keine Experimente mit OpenAI-APIs wünschen, sondern Datensouveränität und Compliance benötigen. 2,7 % gibt’s hier aktuell zum Einstand.
Qualcomm-Aktie
Qualcomm dagegen ist der stille Gewinner im Chip-Zeitalter, auch wenn man davon am Kurs nur wenig ablesen mag. Als dominierender Anbieter von Mobilfunk-Chips verdient das Unternehmen prächtig an der weltweiten Vernetzung und gibt diese Gewinne an seine Aktionäre weiter.
Qualcomms Patentportfolio rund um Mobilfunkstandards ist so tief in der globalen Kommunikationsinfrastruktur verankert, dass sogar Konkurrenten und Geräteentwickler Lizenzgebühren zahlen müssen. Dieses Geschäftsmodell generiert Cashflows mit traumhaften Margen – weitgehend unabhängig davon, ob Qualcomm selbst der billigste Chip-Produzent ist.
Hinzu kommt die Diversifikationsstrategie: Qualcomm dringt konsequent in die Bereiche Automobilelektronik, industrielle IoT-Anwendungen und PC-Chips vor. Das reduziert das Klumpenrisiko Smartphone und schafft neue Wachstumstreiber.
Der aktuelle Halbleiterboom geht an Qualcomm scheinbar noch vorbei. Das könnte sich mit den nächsten Generationen von KI-Chips ändern. Qualcomm steht für Energieeffizienz, was immer wichtiger wird.
Mit einer Dividendenrendite von ebenfalls 2,7 % und einer beeindruckenden Wachstumsrate bei der Ausschüttung ist Qualcomm für Dividendeninvestoren längst kein Geheimtipp mehr.
Texas Instruments: Langweilig, aber oho!
Texas Instruments hingegen hat die nüchternste und aus meiner Sicht gleichzeitig überzeugendste Equity Story der drei. Es gibt keine spektakulären KI-Ankündigungen, keine Blockchain-Experimente und keine überraschenden Quartalsergebnisse, die Fragen aufwerfen. Stattdessen bietet das Unternehmen analoge Chips und eingebettete Prozessoren für die Bereiche Industrie, Automobil, Medizintechnik und Energiesysteme.
Das genau könnte aber ein Vorteil sein, denn analoge Chips unterliegen keinen kurzfristigen Modezyklen. Einmal designt, bleiben sie oft zehn bis fünfzehn Jahre in einem Produkt verbaut.
Texas Instruments kontrolliert zudem seine eigene Fertigungskapazität – ein seltenes Gut in einer Welt, die nach der Chipkrise verstanden hat, wie gefährlich Abhängigkeiten von externen Foundries sind.
Und auch hier hat das Management die Kapitalrückführung zur Unternehmensphilosophie erklärt: Freier Cashflow wird konsequent an die Aktionäre in Form von steigenden Dividenden und Aktienrückkäufen ausgeschüttet.
Mit einer Rendite von 2,9 % ist Texas Instruments der stärkste Ausschütter im Trio. Es steht symptomatisch für ein Unternehmen, das seine Aktionäre nicht als Bittsteller, sondern als Eigentümer behandelt.
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Frank besitzt Aktien von IBM, Qualcomm und Texas Instruments. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Qualcomm und Texas Instruments.
