34,8 % Rendite pro Jahr seit 2010: Jetzt ist der richtige Moment, sich diese Aktie anzuschauen

Ein Kind hält eine Lupe vor ein Auge und kneift das andere zusammen
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Die Fair Isaac Corporation (FICO, WKN: 873369) ist der Marktführer im Bereich der Kreditrisikobewertung – vergleichbar mit der Schufa in Deutschland – und bietet zudem Software für strategische Entscheidungen an. Entscheidungen müssen getroffen werden und die neue Generation von Managern möchte so viele Daten wie möglich nutzen, um auch das eigene Risiko zu reduzieren. Das ist ein Wachstumsmarkt für FICO. Entsprechend ist die FICO-Aktie in den letzten fünf Jahren mit einer Performance von +288 % ein wenig beachteter Spitzen-Performer.

Der operative Erfolgskurs geht weiter

Das Wachstum war auch im letzten Quartal des Geschäftsjahres für das Unternehmen beachtlich. Das Scores-Segment (umfasst Business-to-Business („B2B“) Scoring-Lösungen und -Dienstleistungen mit Zugang zu Kredit- und anderen Scores) bleibt der unangefochtene Wachstumsmotor und die Cash Cow von FICO. Im Q4-25 stieg der Umsatz dieses Segments im Vergleich zum Vorjahr um beeindruckende 25 % auf 311,6 Mio. US-Dollar.

Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf ein höheres Volumen bei der Nutzung des FICO® Scores zurückzuführen, da Finanzinstitute den Score häufiger für Kreditentscheidungen heranziehen. Dies unterstreicht die systemische Bedeutung des Scores als Standard für die Risikobewertung in der US-Finanzwelt. Bemerkenswert ist, dass diese Steigerung erzielt wurde, obwohl FICO im Hypothekenbereich das „Mortgage Direct License Program” eingeführt hat – ein Programm, das auf Kostensenkungen für Hypothekenbanken abzielt. Damit möchte das Unternehmen auch auf den Druck der Regierung reagieren. Der Volumenzuwachs und ein günstigerer Produktmix haben die potenziellen Preissenkungen in diesem Teilsegment mehr als ausgeglichen.

Die Wachstumstreiber der FICO-Aktie sind intakt

Mit einem Umsatz von 204,2 Mio. US-Dollar verzeichnete das Software-Segment (Analyse- und Entscheidungsunterstützungslösungen, die für spezifische Geschäftsanforderungen oder -prozesse entwickelt wurden) im Q4-25 eine Stagnation. Diese verhaltene Kennzahl ist jedoch ein beabsichtigter Nebeneffekt der laufenden strategischen Umstellung. FICO verlagert sein Geschäftsmodell aktiv von klassischen Lizenzgebühren auf wiederkehrende Software-as-a-Service-(SaaS)-Abonnements. Durch diese Umstellung werden die Einnahmen über die Vertragslaufzeit verteilt, was die kurzfristig ausgewiesenen Umsatzerlöse temporär dämpft.

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Die eigentlichen Wachstumstreiber zeigen sich im wiederkehrenden Geschäft: Die Software-Annual-Contract-Value-(ACV)-Bookings stiegen im Jahresvergleich um herausragende 48 % auf 32,7 Mio. US-Dollar. Der Annual Recurring Revenue (ARR) des Software-Segments stieg moderat um 4 % auf 747,3 Millionen US-Dollar.

Im Kernprodukt der eigenen Plattform stieg der ARR um 16 %, und die gesamte, in US-Dollar berechnete Nettokundenbindungsrate lag bei 112 %, was die Attraktivität der Plattform zeigt. Diese Zahlen signalisieren ein starkes Kundeninteresse an der FICO-Plattform und lassen eine zukünftige Beschleunigung der Umsatzrealisierung erwarten.

Das muss passieren, damit die FICO-Aktie weiter steigt

Langfristig stützt sich FICO auf zwei Säulen: die Margenstärke des Scores-Geschäfts und die Wiederkehrfähigkeit des Software-Geschäfts.

Die Finanzkennzahlen des Konzerns spiegeln diesen Erfolg wider: Das Unternehmen meldete für das Gesamtjahr 2025 einen bereinigten (Non-GAAP) verwässerten Gewinn pro FICO-Aktie von 29,88 US-Dollar (ein Plus von 25,9 %) sowie einen ausgewiesenen Gewinn pro Aktie von 26,54 US-Dollar (ein Plus von 29,8 %). Die Lücke zwischen den absoluten Zahlen wird zum Teil durch die aktienbasierte Vergütung verursacht. Aus unserer Sicht sind dies mittelfristig Kosten für die Aktionäre, die nicht abgezogen werden sollten.

13+1 | RisikoReich

Auch die Gewinne je FICO-Aktie konnten im letzten Quartal um 18 % nach Buchhaltungsstandards (GAAP) und um 13,8 % bereinigt durch eine gute Kostendisziplin gesteigert werden.

Das Management ist für das Geschäftsjahr 2026 optimistisch und prognostiziert einen Gesamtumsatz von rund 2,35 Mrd. US-Dollar, was einem Wachstum von etwa 18 % entspricht. Der berichtete Gewinn je FICO-Aktie (GAAP) wird bei rund 33,47 US-Dollar (+26 %) erwartet. Die prognostizierte profitable Wachstum bekräftigt das Vertrauen des Managements, dass die Dominanz der FICO-Scores anhält und die erfolgreiche SaaS-Transformation im Softwaresegment zunehmend Früchte tragen wird. Wenn das Unternehmen erfolgreich weiter profitabel wachsen kann, wird der Aktienkurs langfristig keine andere Wahl haben, als mitzuziehen.

Auch das Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs

FICO ist ein herausragendes Unternehmen, das auch dann eine Belebung erfahren wird, wenn sich die Investitionsbereitschaft wieder verbessert. Bis dahin wird das Unternehmen weiter stetig wachsen und FICO-Aktien zurückkaufen, wie es in den letzten 12 Monaten. Hier hat man die Aktienanzahl um knapp 3 % reduziert. Bei der aktuellen Bewertung mit einem normalisierten KGV von 44 finden die Rückkäufe aus unserer Sicht zu einer fairen Bewertung statt.

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