Zillow-Aktie: Diese 2 Kennzahlen deuten ein Verdoppler-Potenzial an

Eine Person streckt ihre Hand vor der Skyline einer Stadt mit zahlreichen Hochhäusern aus
Foto: Kaique Rocha via Pexels

Bei Zillow (WKN: A14NX6) investieren wir in den US-amerikanischen Marktführer, wenn es um digitale Maklerangebote von Immobilien geht. Wie das Unternehmen erneut in seinem Quartalsupdate zeigt, bleibt man mit 250 Mio. monatlich aktiven Nutzern die Nummer eins. Es ist ein starkes Fundament in einem zuletzt durch die gestiegenen Zinsen schwächeren Immobilienmarkt. Wie sich das im dritten Quartal auf die Zahlen ausgewirkt hat, wollen wir uns jetzt näher ansehen – ebenso wie die Frage, was diese fundamentalen Entwicklungen für die Zillow-Aktie bedeuten.

Zillow-Aktie: Es gibt weiterhin Wachstum

Zillow hat den Umsatz im dritten Quartal um 16 % auf 676 Mio. US-Dollar gesteigert. Zum Break-Down: Die Umsätze im Verkaufssegment (Selling) stiegen um 10 % auf 488 Mio. US-Dollar. Das Vermietgeschäft (Renting) kletterte um 41 % auf 174 Mio. US-Dollar. Wir erkennen hier ein zunehmendes Interesse und auch die Bereitschaft von Zillow, sich stärker im umsatzschwachen Vermietgeschäft zu positionieren. Für den Bereich der Finanzierung (Mortgage) sehen wir ein Umsatzwachstum von 36 % auf 53 Mio. US-Dollar. Mit den höheren Zinsen konnte Zillow seinen Umsatzanteil hier deutlich steigern. Aber der Geschäftsbereich bleibt vergleichsweise klein mit einem Umsatzanteil von unter 10 %.

Betrachten wir nun die Ergebnisse: Zillow konnte im dritten Quartal ein Nettoergebnis in Höhe von 10 Mio. US-Dollar ausweisen. Das ist zunächst positiv. Denn es festigt sich der zunehmend profitable Wachstumskurs. Allerdings noch auf einem geringen Niveau mit einer Nettomarge von etwas über 1 %.

Diese Kennzahlen sind traumhaft!

Gleichwohl sehen wir, dass Zillow ein profitables und gut skalierbares Plattformgeschäft betreibt. Mit einem Bruttoergebnis von 491 Mio. US-Dollar benötigt Zillow kaum Geld, um die Plattform am Laufen zu halten. Hier liegt die Marge mit 72,6 % auf einem guten Niveau. Zillow investiert mit 214 Mio. US-Dollar ca. ein Drittel des Umsatzes in Marketing und die Reichweite seiner Plattform. Wir glauben, dass diese Kosten jetzt eher linear bleiben und mehr Umsatz zu höheren Ergebnissen führt.

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Immerhin: Die allgemeinen Kosten nehmen mit 121 Mio. US-Dollar etwas mehr als ein Sechstel des Umsatzes ein. Das ist vergleichsweise schlank. Für neue Technologien gibt das Management 151 Mio. US-Dollar aus. Hier sehen wir eine gute Basis, um zukünftiges qualitatives Wachstum zu halten.

Jetzt schon gut aufgestellt für den nächsten Zyklus

Zillow besitzt 1,4 Mrd. US-Dollar in Cash, was außerdem eine stabile Finanzbasis darstellt. Zukünftig will das Management mehr KI einsetzen. So habe man mit ChatGPT bereits einen Partner gefunden, der passende Immobilien direkt an die Nutzer weitergibt. Daneben plant Zillow weitere Services. Man habe bereits ein Flex-Modell für Top-Performer, ein Pro-Modell, das besonders Datenanalyse umfasst und arbeitet bei Showcase an einem KI-Tool, das passende Angebote individuell anpassbar macht.

Wir denken: Wenn die Zinsen sinken, wird Zillow noch stärkeres Wachstum präsentieren. Und mit dem profitablen Wachstum ein vollkommen neues Kapitel einläuten.

Zillow gilt als die in den USA führende Plattform, wenn es um Verkäufe und Anzeigen von Häusern geht. Das Unternehmen setzt auf starke Makler-Dienstleistungen und insbesondere eine digitale Vorauswahl. Dadurch werden Verkaufsprozesse deutlich schneller abgewickelt und Interessenten kanalisiert.

Die Chancen und Risiken der Zillow-Aktie im Überblick

Zillow hat in den vergangenen Jahren eine große Transaktion vollzogen: Das Unternehmen trennte sich vom iBuying und fokussiert sich nun wieder auf das eigene Kerngeschäft: Seine Plattform mit digitalen Maklerdienstleistungen, die im US-Markt eine besonders große Reichweite besitzt. Zugleich bietet Zillow mittlerweile Tools wie LoopNet oder Trulia an, die sich bei Maklern einer wachsenden Beliebtheit erfreuen und sukzessive Marktanteile aufbauen. Mit einer eher geringen Take-Rate (im Vergleich zum klassischen Makler) und vielen digitalen Services möchte Zillow die Immobilienverkäufe immer weiter ins Internet ziehen. Das ist die Vision des Unternehmens.

13+1 | RisikoReich

Für uns ist wichtig, dass Zillow mit seiner Plattform zukünftig ein stärkeres profitables Wachstum zeigt. Dann ruht unsere Investitionsthese für die Zillow-Aktie auf einem stabilen Fundament. Wir gehen davon aus, dass mit dem Break-Even und anschließendem Wachstum bei einer Erholung des Immobilienmarkts eine Neubewertung einsetzt.

Konkurrenz und Fehlentscheidungen sind derweil die größten Risiken für die Zillow-Aktie. Das iBuying ist ein sehr kostspieliges Investment gewesen, das sich nicht ausgezahlt hat. Zillow sollte sich auf das Kerngeschäft oder zukünftig profitable Wachstumspfade konzentrieren. Konkurrenten sind trotz eines führenden Marktanteils vorhanden. Insbesondere Redfin versucht, mit einer günstigen Take-Rate den Markt aufzumischen. Zudem gilt es Wettbewerbsvorteile zu wahren. Augmented und Virtual Reality werden den Markt der digitalen Maklerdienstleistungen mit Sicherheit neu definieren.

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