Krones-Aktie: 1 versteckte Kennzahl zeigt, warum der Kurs weiter steigen wird

Krones (WKN: 633500) ist der Weltmarktführer für Abfüll-, Verpackungs- und Intralogistiklösungen in der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Unsere Investmentthese für die Krones-Aktie basiert auf einem profitablen, wachsenden Kernmarkt plus klarer Technologieführerschaft.
Die Krones-Aktie liefert genau das, was wir wollen
Operativ liefert Krones genau das Profil, das wir von einem langfristigen Qualitätswert erwarten. In den ersten neun Monaten 2025 stieg der Umsatz um 6 % auf 4.107,4 Mio. Euro. Allein im dritten Quartal setzte Krones 1.380,9 Mio. Euro um, ein Plus von 4,7 % gegenüber dem Vorjahr.
Noch wichtiger ist die Sichtbarkeit nach vorn: Der Auftragseingang lag im dritten Quartal bei 1,3 Mrd. Euro, 3,9 % über Vorjahr und 6,2 % über dem Vorquartal. Der Auftragsbestand summiert sich auf 4,3 Mrd. Euro und füllt die Werke bis ins dritte Quartal 2026. CEO Christoph Klenk bezeichnete das Book-to-Bill-Verhältnis im Analystencall sinngemäß als „kaum besser vorstellbar“.
So sieht es bei Profitabilität und Kapitaleffizienz aus
Beim Blick auf die Profitabilität zeigt sich die eigentliche Stärke des Geschäftsmodells. Das EBITDA stieg in den ersten neun Monaten um 10,1 % auf 430,7 Mio. Euro, die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 10,5%. Im dritten Quartal lag die Marge trotz hoher Messekosten für die drinktec bei 10,3 %. Ohne diesen Sondereffekt hätte Krones am oberen Rand der Jahreszielspanne von 10,2 bis 10,8 % gelegen.
Für uns als Anleger noch wichtiger ist der ROCE, also der Return on Capital Employed, der misst, wie effizient ein Unternehmen das in sein Geschäft investierte Kapital verzinst. Er stieg von 18,3 auf 19,5 % und liegt damit deutlich über den Kapitalkosten eines klassischen Industriewerts. In anderen Worten: Jeder zusätzliche Euro, den Krones in Maschinen oder Akquisitionen steckt, verdient aktuell mehr, als er kostet. Das ist genau das, was wir sehen wollen, um langfristige Kurssteigerungen bei der Krones-Aktie zu untermauern.
Segmente und Ingeniq-Plattform
Das Kernsegment Abfüll- und Verpackungstechnologie wuchs um 6,2 % bei überproportional steigender Marge – das klassische Bild eines hochwertigen Compounders. Die Intralogistik ist das dynamischste Feld: Der Umsatz legte um 13,4 % auf 248,9 Mio. Euro zu, die EBITDA-Marge sprang von 5,6 auf 7,2 %.
Strategisch spannend ist die neue Linienplattform Ingeniq, die Krones auf der drinktec vorgestellt hat. Hier werden Abfülllinien, Software und Life-Cycle-Services zu einem datengetriebenen System verknüpft. Hier wartet die nächste Welle der Wertschöpfung: mehr wiederkehrende Erlöse und höhere Kundenbindung.
So sieht die Prognose für die Krones-Aktie aus
Das Management bestätigte für das Gesamtjahr 2025 ein Umsatzwachstum von 7 bis 9 %, eine EBITDA-Marge von 10,2 bis 10,8 % und einen ROCE von 18 bis 20 %. Nach neun Monaten steht das Unternehmen bei 6 % Wachstum, 10,5 % Marge und 19,5 % ROCE – am oberen Ende der Qualitätskennzahlen, leicht unterhalb der Wachstumsbandbreite.
Parallel investiert Krones 113,7 Mio. Euro in neue Werke in Indien und China, die ab Mitte 2026 produzieren sollen. Diese Regionalisierung reduziert Transportzeiten und Zölle. Trotz dieser Investitionen bleibt die Bilanz eine Festung: 361,2 Mio. Euro Nettoliquidität und eine Eigenkapitalquote von 42,1% geben genug Puffer für schwierigere Zeiten.
… aber natürlich ist Krones kein risikoloser Zinsersatz
Das Geschäft hängt an Investitionszyklen der Getränkekonzerne, Zölle können Projekte verschieben, und China bleibt schwierig. Dazu kommen Execution-Risiken beim Hochlauf der neuen Werke.
Unsere Philosophie ist bewusst langfristig: Wir erwarten von einem Investitionsgüterwert keine glatt gebügelten Quartalsergebnisse, sondern einen sauberen Trend bei Kapitalrendite und Marktposition. Genau den liefert Krones. Das Management kommuniziert konservativ und hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es nach Ankündigungen tatsächlich liefern kann.
Wer mit den unvermeidlichen Zyklen leben kann und einen Marathonläufer statt einer Kursrakete sucht, findet in der Krones-Aktie einen spannenden Qualitätsbaustein: Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung.
Unser Fazit und die Chancen der Krones-Aktie
Eine der größten Chancen für die Krones-Aktie liegt in der weiteren Expansion und Stärkung seiner globalen Marktpräsenz. Angesichts eines beeindruckenden Umsatzwachstums und eines starken Auftragsbestands ist Krones ideal positioniert, um seine Marktanteile international weiter auszubauen.
Weitere bedeutende Chancen für die Krones-Aktie bestehen in der zunehmenden Nachfrage nach nachhaltigen und ressourcenschonenden Lösungen sowie in der fortlaufenden Integration digitaler Technologien in Produktionsprozesse und Kundenlösungen.
Eines der größten Risiken für die Krones-Aktie sind die globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten und geopolitischen Risiken, die sich direkt auf die Geschäftsabläufe auswirken können. Ein weiteres kritisches Risiko resultiert aus der Abhängigkeit von spezifischen Schlüsselkomponenten für die Maschinen und Anlagen.
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