Sto-Aktie: Spielt denselben Song nochmal – das muss passieren, damit der Kurs wieder steigt

Das Logo des Baukonzerns Sto auf verschiedenen Baustellengeräten
Foto: Peter Roegner

Die etwas Älteren unter euch kennen noch Schallplatten. Wenn diese beschädigt waren, dann wurde dieselbe Stelle immer wieder abgespielt. So ähnlich geht es uns mit den Quartalsergebnissen des Bauzulieferers Sto (WKN: 727413) aus Baden-Württemberg.

Spielt denselben Song nochmal!

Alles klar, denselben Song – und los! Da die Baukonjunktur insbesondere in Deutschland weiterhin schwächelt, tut sich Sto schwer, attraktive Zahlen vorzulegen – das ist wenig überraschend, wenn rund 40 % des Umsatzes daher kommen. In den ersten neun Monaten 2024 erzielte das Unternehmen insgesamt Einnahmen von 1,22 Mrd. Euro, das sind 1,5 % weniger als im gleichen Zeitraum 2024.

Das größte Segment Westeuropa, zu dem Deutschland gehört, verringerte sich um 2,2 % auf 934,0 Mio. Euro. Positiv entwickelten sich unter anderem die Landesgesellschaften in den Niederlanden, Belgien und Österreich, während das Geschäftsvolumen in Deutschland und Italien rückläufig war. Ähnlich gemischt verhält es sich in den anderen Regionen, in denen Sto tätig ist: Während Dänemark, Norwegen, Tschechien sowie Mittel- und Südamerika stark waren, erlitten die Tochtergesellschaften in Nordamerika und Asien Umsatzrückgänge. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich auf 59,2 nach 59,0 % vor einem Jahr.

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Bereinigt um sämtliche Währungsumrechnungs- und Konsolidierungseffekte errechnet sich in den ersten neun Monaten ein kleiner Umsatzzuwachs von 0,2 %. Das ist insofern erfreulich, als nach sechs Monaten 2025 noch ein Umsatzrückgang von 0,8 % in den Büchern stand.

Sto-Aktie: Die Gewinne stagnieren

Wie schon in den letzten Quartalen sank das Ergebnis stärker als der Umsatz. Die anhaltende Investitionszurückhaltung im Baugewerbe, höhere Kosten, geänderte Rahmen-und Förderbedingungen sowie internationale Krisen und unkalkulierbare Zoll- und Handelsbestimmungen belasteten das Ergebnis deutlich. Immerhin zeigte die restriktive Ausgabenpolitik von Sto in Verbindung mit einer um 3,7 % verkleinerten Belegschaft Wirkung und Sto erreichte beim Ergebnis etwa das Vorjahresniveau, ohne dies genauer zu beziffern.

Sto bestätigte die Prognose eines Konzernumsatzes von 1,57 Mrd. Euro sowie eines Vorsteuerergebnisses zwischen 50 und 70 Mio. Euro, sofern es keine außergewöhnlichen Wettereinflüsse gibt.

13+1 | RisikoReich

Um zur Schallplatte zurückzukommen: Unser Fazit ist dasselbe wie in den letzten Quartalen. Ohne eine Erholung der Baukonjunktur sind keine Verbesserungen bei den Zahlen und auch beim Kurs der Sto-Aktie zu erwarten. Immerhin ist Sto weiterhin profitabel und überzeugt mit einer starken Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 62,8 %.

Die Prognose für die Sto-Aktie

Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um von den notwendigen Sanierungen und Neubauten im Immobiliensektor zu profitieren – wenn sie denn endlich mal kommen würden. Langfristig sind wir uns sicher, dass der Moment kommen wird, denn der Bedarf ist da: Für immer mehr Gebäude entsteht aufgrund der Energiewende ein Sanierungszwang.

Bis dahin sind weiterhin Geduld und ein langfristiger Anlagehorizont gefragt. Aber wenn du auf der Suche nach einer deutschen Immobilien-Aktie bist, die in den letzten Jahren gute Ergebnisse erzielt hat, dann schau dir diese hier einmal an.

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