Diese Buy-and-Hold-Aktie zahlt Dividenden bis ins Grab – nie mehr verkaufen?

Der Zahlungsverkehr ist eine der stabilsten Grundlagen moderner Volkswirtschaften. Unabhängig von Konjunkturzyklen, politischen Trends oder technologischen Moden müssen Transaktionen abgewickelt werden – mal mehr, mal weniger. In der Tendenz geht es dabei stetig nach oben, dank Digitalisierung und dem Trend zu bargeldlosen Zahlungen.
Abstrakt gesehen ist Visa (WKN: A0NC7B) dabei so etwas wie der diskrete Türsteher des globalen Konsums. Man bemerkt das Unternehmen kaum, aber ohne es läuft nichts. Genau diese Unauffälligkeit macht die Aktie für langfristige Anleger so charmant – und potenziell zu einem Wertpapier, das man tatsächlich bis ins hohe Alter halten könnte.
Das Geschäftsmodell: Unsichtbar, aber allgegenwärtig
Visa ist keine Bank und vergibt keine eigenen Kredite. Das Unternehmen betreibt vielmehr eines der größten Zahlungsnetzwerke der Welt.
Jedes Mal, wenn ein Kunde mit einer Visa-Karte zahlt, vermittelt Visa zwischen Händler, Bank und Karteninhaber und kassiert dafür eine kleine Gebühr. Dieses Modell ist kapitalarm, hoch skalierbar und extrem margenstark.
Visa trägt weder Kredit- noch Ausfallrisiken der Konsumenten, profitiert aber direkt vom weltweiten Zahlungsvolumen. Je mehr und je häufiger digital bezahlt wird, desto besser für Visa.
Wachstumstreiber der Aktie: Der Abschied vom Bargeld
Das langfristige Wachstumspotenzial liegt vor allem in der fortschreitenden Verdrängung von Bargeld. In vielen Schwellenländern ist der Anteil elektronischer Zahlungen noch vergleichsweise gering.
Gleichzeitig wächst der E-Commerce weltweit weiter, ebenso wie grenzüberschreitende Zahlungen, die für Visa besonders lukrativ sind. Selbst in etablierten Märkten steigt der durchschnittliche Zahlungsbetrag pro Kopf kontinuierlich.
Visa profitiert somit nicht nur von mehr Nutzern, sondern auch von einer höheren Intensität der Nutzung. Und es existiert ein tiefer Burggraben.
Warum Visa trotz Fintechs relevant bleibt
Neue Fintechs und Zahlungsabwickler erscheinen auf den ersten Blick wie ernsthafte Bedrohungen. In der Praxis bauen jedoch viele von ihnen auf die bestehenden Kartennetzwerke auf oder integrieren Visa bewusst in ihre Lösungen.
Visa agiert dabei zunehmend im Hintergrund als Infrastruktur-Anbieter, der neue Technologien nicht bekämpft, sondern adaptiert. Die enormen Netzwerkeffekte, die globale Akzeptanz sowie das Vertrauen von Händlern, Banken und Regulierungsbehörden lassen sich nicht schnell kopieren.
Genau deshalb dürfte Visa auch in den kommenden Jahrzehnten eine zentrale Rolle im globalen Zahlungsverkehr spielen – leise, effizient und hochprofitabel. Und genau das ist auch der Grund, weshalb ich die Aktie als verlässlichen Dividendenzahler der Zukunft betrachte. Eine geringe Nettoverschuldung, hohe Free Cashflows und ein zweistelliges Wachstum sorgen für Sicherheit.
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Frank besitzt Aktien von Visa. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Visa.

