3 Aktien, in die ich Ende 2026 10.000 Euro investiert haben will!

Aktien, in die ich mehr als 10.000 Euro in meinem Depot investiert habe, sind nicht gerade häufig vorhanden. Mit meinen noch recht jungen Jahren befindet sich mein Portfolio noch im Aufbau. Ich hoffe, dass es in ein bis zwei Jahrzehnten eher die Regel als die Ausnahme ist. Aber wir alle bauen heute das Fundament für unser zukünftiges Vermögen.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir nur in starke Unternehmen im großen Stil investieren. Das sind für mich eben die besagten Aktien, in die ich über 10.000 Euro investiert habe.
Für das Jahr 2026 habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, bei drei Aktien diesen Meilenstein zu erreichen. Wobei es nicht ausschließlich an mir liegt. Denn so manches Mal wird der Markt wohl mitspielen müssen, damit mir das gelingt. Los geht es nun jedenfalls mit der Auswahl!
Die erste Aktie, in die ich Ende 2026 10.000 Euro investiert haben will!
Fangen wir mit der ersten Aktie an, in die ich 10.000 Euro investieren möchte. Es handelt sich um Alphabet (WKN: A14Y6F) und das aus vielen Gründen. Zunächst glaube ich, dass der Tech-Konzern mit seinem bisherigen Schwerpunkt um Google, YouTube und Android ein sehr stabiles Fundament besitzt. Google allein machte zuletzt fast 60 Mrd. US-Dollar Umsatz in einem Quartal. Dieser Geschäftsbereich bleibt das Zugpferd. Die Cashcow. Das Fundament für den Erfolg. YouTube und Android erweitern es. Dadurch erhält Alphabet Zugriff auf Smartphones und Werbung im Bereich Video. Es ist ein starkes Fundament. Doch es wird wohl noch größer werden!
Denn auch andere Bereiche erstarken. Alphabet wächst insbesondere im Cloud-Segment stark. Hier wuchs der Umsatz von 11,35 Mrd. US-Dollar auf 15,15 Mrd. US-Dollar. Entscheidend ist außerdem, dass das operative Ergebnis von 1,9 Mrd. US-Dollar auf 3,5 Mrd. US-Dollar wuchs. Wir sehen daher einen weiterhin profitabel wachsenden Konzern. Meine These bleibt zudem, dass Alphabet im KI-Segment eine größere Rolle spielen wird. Denn durch die Stärke im Suchmaschinenmarkt und im Android-Bereich kann das Management die eigenen Lösungen weiter ausspielen.
Grundsätzlich würde ich gerne 10.000 Euro in die Alphabet-Aktie investieren. Aber ich muss mich ein wenig gedulden: Denn bei einem Aktienkurs von 312 US-Dollar und einem 2024er Gewinn je Aktie von 8,04 US-Dollar ist mir das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit 38,8 doch zu teuer. Ab Werten von 25 würde ich meine Position im Jahre 2026 deutlich aufstocken. Hoffentlich kommt es dazu!
Meta Platforms: Auch hier würde ich gerne aufstocken!
Die Aktie von Meta Platforms (WKN: A1JWVX) befindet sich bereits in meinem Depot. Aber eher mit einer kleinen Position, die einem Platzhalter gleicht. Grundsätzlich möchte ich auch hier auf 10.000 Euro oder mehr aufstocken und den US-amerikanischen Social-Media-Konzern konsequent begleiten. Fangen wir zunächst damit an, was ich sehe.
Bei Meta Platforms beobachte ich einen Konzern, der eine wahre Cash-Maschine ist. Allein im dritten Quartal lag der Umsatz bei 51,2 Mrd. US-Dollar. Hieraus erwirtschaftete man ein Nettoergebnis in Höhe von (bereinigt) rund 18 Mrd. US-Dollar. Starke Werte, die mir zeigen: Meta Platforms ist absolut profitabel. Aber vor allem der freie Cashflow von 10,62 Mrd. US-Dollar bei einem operativen Cashflow von 30 Mrd. US-Dollar zeigt, dass das Geschäft sehr viel Liquidität einbringt. Liquidität, die das Management zu nutzen weiß.
Denn auch Meta Platforms investiert in künstliche Intelligenz. Ich sehe hier ebenfalls die Symbiose, das eigene Ökosystem rund um Facebook, WhatsApp und Instagram mit den eigenen KI-Tools zu erweitern. Es winken immerhin rund 3,5 Mrd. Menschen, die die Plattformen nutzen und grundsätzlich zugänglich erscheinen. Das Management rund um Mark Zuckerberg kürzt außerdem die Investitionen in das Metaverse. Das halte ich für einen guten Schritt, um sich auf künstliche Intelligenz als besser greifbaren Wachstumsmarkt zu konzentrieren.
Doch auch bei der Aktie von Meta Platforms muss ich mich ein wenig gedulden: Denn bei einem Aktienkurs von 660 US-Dollar liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei etwa 27,6. Das ist zwar nicht unbedingt zu teuer. Damit ich für 10.000 Euro Aktien kaufe, hätte ich aber lieber einen Wert von 20.
Waste Management: Ein Traum, wenn ich für 10.000 Euro Aktien kaufen könnte!
Zu guter Letzt würde ich gerne für 10.000 Euro Aktien von Waste Management (WKN: 893579) kaufen. Oder, besser: Ich hätte sie idealerweise schon vor fünf oder zehn Jahren gekauft. Leider war ich damals nicht weitsichtig genug. Die Aktie ist mir auf dem aktuellen Aktienkurs allerdings zu teuer: Denn bei einem Kursniveau von 221 US-Dollar liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 32,4. Das ist alles andere als preiswert.
Vor allem, da Waste Management eher moderat wächst. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen den Umsatz von 5,6 auf 6,4 Mrd. US-Dollar steigern. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg eher leicht von 1,96 US-Dollar auf 1,98 US-Dollar. Das ist mein Problem: Denn Waste Management verzeichnet ein langsames, wenngleich auch sehr beständiges Wachstum.
Dafür ist das Geschäftsmodell sehr qualitativ. Denn Waste Management gilt als Monopolanbieter in den eigenen Kernregionen. Es gibt schließlich keinen Wettbewerb, wenn es bereits eine Deponie oder Sammelstelle von Waste Management in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde gibt. Natürlich limitiert das auch für das Unternehmen die Preissetzungsmacht. Denn die Müllentsorgung ist im öffentlichen Interesse und muss für alle ein leistbarer Service bleiben. Im Umkehrschluss kann auch niemand auf diesen Service verzichten.
Ich würde daher gerne 10.000 Euro in die Aktie von Waste Management investieren. Aus dem KGV von 32,4 sollte aber eher eines von knapp über 20 werden. Auch deutlich über 2 % Dividendenrendite würde ich für meinen Kauf gerne sehen. Ob es 2026 dazu kommt? Abwarten.
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Vincent besitzt Aktien von Alphabet und Meta Platforms. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Alphabet, Meta Platforms und Waste Management.
