Rentenlücke schließen: So viel Dividendenkapital braucht ein 35-Jähriger

Zwei ältere Menschen halten weiße Puzzleteile aneinander, die zusammenpassen
Bild: Gerd Altmann via Pixabay

Der Begriff „Rentenlücke“ klingt für viele wie ein Problem, um das sich später einmal jemand anderes kümmern kann. Doch wer heute 35 ist, merkt immer öfter, dass „später“ gar nicht mehr so weit weg ist. Die gesetzliche Rente wird in vielen Fällen nicht ausreichen, um den aktuellen Lebensstandard zu halten. Genau hier kommt die Idee ins Spiel, sich ein zusätzliches Einkommen aus Dividenden aufzubauen. Die Idee dahinter ist simpel. Das Geld arbeitet, während man selbst sein Leben lebt.

Warum ein 35-Jähriger jetzt über die Rentenlücke nachdenken sollte

Wer sich bereits mit 35 Jahren mit seiner Rentenlücke auseinandersetzt, hat einen entscheidenden Vorteil: Zeit. Und die ist beim Vermögensaufbau oft wichtiger als das Startkapital. Ein 35-Jähriger hat im Normalfall noch 30 Jahre oder mehr bis zum Ruhestand. In dieser Zeit können Dividenden und Kursgewinne, die konsequent reinvestiert werden, viel bewirken.

Der erste Schritt ist die Frage, wie hoch die persönliche Rentenlücke überhaupt sein könnte. Viele möchten im Alter etwa 70 bis 80 % ihres letzten Nettoeinkommens zur Verfügung haben. Angenommen, jemand plant später mit 2.500 Euro netto im Monat. Wenn die gesetzliche Rente nur 1.600 bis 1.800 Euro abdeckt, klafft eine Lücke von rund 700 bis 900 Euro pro Monat. Genau diese Differenz könnte langfristig durch Dividendenerträge geschlossen werden.

Nun kommt die Zahl ins Spiel, die viele besonders interessiert. Wie viel Kapital muss ein Dividendendepot haben, um diese Rentenlücke zu schließen? Bei einer angenommenen Dividendenrendite von 4 % pro Jahr wären für eine Zusatzrente von 800 Euro im Monat rund 240.000 Euro Dividendenkapital erforderlich. Denn 800 Euro im Monat entsprechen 9.600 Euro im Jahr. 9.600 Euro geteilt durch 4 % ergibt genau diese Größenordnung.

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Wie ein 35-Jähriger dieses Dividendenkapital aufbauen kann

Die Summe klingt im ersten Moment hoch. Doch bei einem Zeitraum von 30 Jahren bis zur Rente sieht die Rechnung ganz anders aus. Wer beispielsweise monatlich 300 bis 400 Euro in ein breit gefächertes Portfolio aus Dividendenaktien oder Dividenden-ETFs investiert und eine durchschnittliche Rendite aus Kursgewinnen und Dividenden erzielt, kann dieses Ziel nach und nach erreichen. Wichtig ist dabei, durchzuhalten und die Ausschüttungen wieder anzulegen, statt sie direkt zu verbrauchen.

Ein 35-Jähriger, der heute beginnt, stellt schnell fest, dass die ersten Jahre noch unspektakulär verlaufen. Das Depot wächst nur langsam und die Dividenden sind anfangs eher gering. Doch nach einigen Jahren werden die Erträge sichtbarer. Die jährlichen Ausschüttungen erreichen irgendwann eine Höhe, bei der man sich fragt, wie dieses Polster in 10 oder 15 Jahren aussehen könnte. Genau diese Dynamik ist es, die den Unterschied ausmacht.

Natürlich läuft nicht jedes Jahr an der Börse glatt. Manchmal fallen die Kurse, manchmal bleiben die Dividenden stabil und manchmal werden sie sogar erhöht. Wer sich regelmäßig mit seinen Anlagen beschäftigt, nicht jedem Trend hinterherläuft und auf solide Unternehmen mit nachvollziehbaren Geschäftsmodellen setzt, baut sich ein robusteres Fundament auf.

Rentenlücke mit Dividenden bewusst angehen

Für einen 35-Jährigen ist die Rentenlücke kein Schreckgespenst, sondern ein klar kalkulierbares Thema. Wer weiß, welche monatliche Zusatzrente er später haben möchte, kann daraus ziemlich genau ableiten, wie viel Dividendenkapital er benötigt. Je früher dieser Prozess beginnt, desto stärker arbeitet die Zeit im Hintergrund mit.

Anstatt die Rentenlücke zu verdrängen, lässt sie sich mit einem planvollen Dividendenansatz aktiv angehen. Ein regelmäßiger Sparplan, diszipliniertes Investieren und das konsequente Reinvestieren der Dividenden können dafür sorgen, dass aus einer theoretischen Lücke ein stabiles Zusatzeinkommen wird. So verwandelt sich die Sorge um die Rente Schritt für Schritt in ein Gefühl von Kontrolle und finanzieller Gelassenheit.

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