Diese deutsche Tech-Aktie gibt es jetzt mit 5,2 % Dividendenrendite

Bei Mensch und Maschine (WKN: 658080) wird die Entwicklung zum Softwareunternehmen immer deutlicher. Die Bewertung der Mensch und Maschine-Aktie spiegelt das noch nicht wirklich wider. Zeit, genauer hinzusehen.
Die wichtigsten Zahlen bei Mensch und Maschine
Das Segment mit der eigenen Software umfasst High-End-Lösungen für CAD/CAM (z. B. hyperMILL) und BIM-Lösungen für den Ingenieur- und Gartenbau. Der Rohertrag stieg hier 2025 um 3,7 % auf 102,7 Mio. Euro, während das EBIT um 5,9 % auf 32,4 Mio. Euro zulegte. Im Segment Digitalisierung werden Kundenprojekte, Schulungen und der Vertrieb von Fremdsoftware (vor allem Autodesk) gebündelt. Trotz der massiven Umstellungseffekte beim Umsatz stieg der Rohertrag um 4,7 % auf 79,1 Mio. Euro.
Der auf den ersten Blick dramatische Umsatzrückgang von 27 % auf ca. 238,5 Mio. € ist ein reiner Sondereffekt durch die Umstellung des Autodesk-Vertriebsmodells. Seit Ende 2024 verbucht MuM bei Autodesk-Verkäufen nur noch die Provisionen als Umsatz statt des vollen Verkaufspreises. Dass das Geschäft real wächst, zeigt das „Marktvolumen inklusive Autodesk-Umsätzen“, das um 6 % auf ca. 373 Mio. Euro zulegte. Diese Transformation führte zu einem massiven Margensprung: Die Rohmarge kletterte von 53,6 % auf ca. 76 %.
Der wichtige operative Gewinn des Konzerns stieg um 5,7 % auf 49,1 Mio. Euro und bereinigt um Sonderaufwendungen um 11%.
So funktioniert KI bei Mensch und Maschine
In der aktuellen Präsentation positioniert MuM das Thema Künstliche Intelligenz klar als Chance. KI wird nicht als Bedrohung, sondern als integrales Werkzeug zur Effizienzsteigerung begriffen. Beispielsweise im Gartenbau hilft KI bereits bei automatisierten Bepflanzungsvorschlägen und Blühkalendern. In der Fertigung (CAM) ermöglichen intelligente Algorithmen eine Reduktion der Maschinenzeiten um bis zu 90 %.
MuM profitiert hier als Enabler: KI-gestützte Software macht die teuren Investitionen der Kunden (z. B. Millionen Euro teure Werkzeugmaschinen) deutlich wirtschaftlicher.
MuM pflegt auch eine aktionärsfreundliche Kapitalallokation mit einer hohen Ausschüttungsquote. Für 2025 wird eine Rekorddividende von 2,00 € pro Mensch und Maschine-Aktie vorgeschlagen (+8 % zum Vorjahr). Das liegt 5 Cent unter der Prognose und macht deutlich, dass man in diesem Umfeld nicht alles exakt vorher sagen kann.
Die hohe Ausschüttungsquote ist möglich, da MuM eine extrem konservative Bilanzierung wählt: Entwicklungskosten (2025: ca. 28 Mio. €) werden fast vollständig direkt als Aufwand verbucht und nicht aktiviert. Das bedeutet, dass der ausgewiesene Gewinn eine sehr hohe Cash-Qualität hat und nicht durch zukünftige Abschreibungen belastet wird.
Unser Fazit zur Mensch und Maschine-Aktie
Nach einer Konsolidierungsphase in den ersten neun Monaten 2025 kehrte MuM im vierten Quartal 2025 mit einem EBIT-Sprung von +42 % zu alter Stärke zurück. Durch ein striktes Kostenmanagement, bei dem die Kosten nur halb so schnell wachsen wie der Rohertrag, wird ein überproportionales Gewinnwachstum erwartet. Das langfristige Ziel bleibt die Ergebnisverdoppelung in 5 Jahren. Angestrebt wird ein Gewinn je Mensch und Maschine-Aktie (EPS) von über 3,80 € bis zum Jahr 2030 (2025: ~1,90 €), was einer jährlichen Wachstumsrate von ca. 15 % entspricht.
Mensch und Maschine hat die Transformation des Geschäftsmodells erfolgreich gemeistert. Mit einer schlankeren Bilanz, einer klaren KI-Strategie und einem hochskalierbaren Software-Portfolio ist das Unternehmen bestens gerüstet, um seinen Wachstumskurs der letzten Jahrzehnte fortzusetzen.
Chancen und Risiken, die du kennen solltest
Mensch und Maschine hat ein umfangreiches Portfolio im Bereich der Digitalisierung von Fertigungsprozessen und der digitalen Planung von Infrastrukturprojekten. Hier gibt es ein großes Potenzial einerseits neue Kunden zu gewinnen, die mit Hilfe der eigenen Software ihre Fertigungsprozesse optimieren und damit Geld sparen können. Andererseits bietet sich die Gelegenheit, die Software für weitere Fertigungsprozesse anzupassen und damit den adressierbaren Markt zu vergrößern.
Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass das Unternehmen nicht mit der technischen Entwicklung schritthält und am Markt vorbei entwickelt, oder Konkurrenten bessere Lösungen anbieten.
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