3 Fehler beim Aktienkauf, die dich locker 100.000 Euro kosten!
Die Börse ist kein Casino, aber viele Anleger verhalten sich bei Aktienanlagen leider genauso. Zocken statt klug investieren, so lautet die Devise. Wenn du Aktien kaufst, ohne die häufigsten Fehler zu kennen, kann es am Ende zu hohen Verlusten kommen.
Dabei sind es selten spektakuläre Fehlentscheidungen, die Vermögen vernichten. Es sind die kleinen, alltäglichen Fehler, die sich über Jahre zu fünfstelligen Verlusten summieren können.
FOMO – Gier verleitet zu Fehlern
Der wohl häufigste Fehler beginnt mit einem Gefühl: die Angst, etwas zu verpassen. An der Börse nennt man das FOMO (Fear of Missing Out).
Auf einmal reden die Nachbarn, Kollegen und Schwager alle über dieselbe Aktie, die du dann natürlich auch haben musst. Das ist aber kein gutes Zeichen, sondern eher ein Warnsignal.
Wenn ein Titel gerade in aller Munde ist, kauft man nämlich in der Regel nahe dem Höchststand und zahlt einen viel zu hohen Preis. Besonders bei Technologieaktien konnte man dabei in letzter Zeit häufiger FOMO erkennen.
Bedenke aber, dass du auf dem Höhepunkt meist auch immer zu unrealistischen Multiplikatoren kaufst. Es kann daher gut sein, dass du Jahre warten musst, bis die Aktie in ihre Bewertung hineingewachsen ist.
Aber genau auf dem Peak sind die Erwartungen natürlich auch hoch, was das Risiko für Enttäuschungen erhöht. Wenn das auf dem Markt immer klarer wird, gehen die Kurse runter.
Die Kursstürze von Tech-Aktien sind legendär. Einige Titel haben sich bis heute nicht erholt. Disziplin und eine eigene Analyse sind hier am Ende wirksamer als Tipps von Freunden.
Kein Plan, keine Strategie – einfach drauflos investieren
Aktien kaufen, ohne genau zu wissen, was man will, ist wie eine Reise ohne Ziel. Wann brauche ich das Geld wieder? Wie viel Risiko ist vertretbar? Welche Branchen will ich ins Portfolio aufnehmen und wie viele Aktien überhaupt?
Wer diese Fragen nicht beantwortet hat, reagiert bei Kursschwankungen emotional statt rational – und verkauft genau dann, wenn er kaufen sollte.
Wenn du keine Strategie hast, kostet dich das nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Nerven. Wer aber mit einem Plan investiert, bleibt auch in stürmischen Marktphasen ruhig und profitiert langfristig.
Großer Fehler: Keine Zeit und Ungeduld
Ein weiterer Fehler ist die Zeit und die unterschätzte Geduld. Viele Anleger wollen nämlich – wie eingangs beschrieben – schnelle Gewinne machen. Wenn der Kurs einige Monate lang stehen bleibt oder leicht fällt, wird gerne mal verkauft. Komischerweise passiert das oft kurz bevor sich eine langfristige Aufwärtsbewegung entwickelt.
Die Börse belohnt es, wenn man sich lange auf dem Markt hält, nicht, wenn man den richtigen Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf trifft. Wenn du langfristig investierst, sitzt du nicht nur Verluste aus, profitierst sogar noch vom Zinseszinseffekt – sofern du in Qualitätsaktien investiert hast. Das ist einer der mächtigsten Vermögensbeschleuniger überhaupt.
Fazit: Wissen schützt dein Vermögen
Die gute Nachricht: Alle drei Fehler sind vermeidbar. Man braucht keine höhere Ausbildung oder besonderes Wissen – nur etwas Disziplin, mehr Strategie, Geduld und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, bevor sie teuer werden. Wenn du diese drei Regeln verinnerlichst, legst du den Grundstein für ein Depot, das langfristig wächst – und nicht schrumpft.
Nicht zittern – handeln! Der Bärenmarkt-Überlebensguide für Börsenkrisen
Der Aktienmarkt ist derzeit wieder höheren Risiken ausgesetzt. Droht vielleicht sogar ein Bärenmarkt? Vielleicht – aber steck jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand!
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Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!
