Clevere Investoren sollten jetzt auf die Vitec Software-Aktie blicken: Das sind die Gründe

Die Flagge des Landes Schweden
Foto: jorono via Pixabay

Vitec Software (WKN: A2ACFE) ist operativ gut in das Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal konnten die Schweden ihren Umsatz um 9 % auf 955 Mio. Kronen steigern. Dabei legte der organische Umsatz um 5 % zu, die Akquisitionen von Autonet und Infometric trugen 7 % bei. Die starke Krone wiederum wirkte sich mit rund 3 % negativ aus, sodass unterm Strich die 9 % Wachstum stehen.

Die Vitec Software-Aktie in der langfristigen Fundamentalbetrachtung

Die wiederkehrenden Umsätze (ARR) beliefen sich auf insgesamt 839 Mio. Kronen, das ist ein Plus von 7 %. Das organische Wachstum der ARR um 6 % wurde gleichermaßen durch Innovation und Upselling sowie Preisanpassungen getrieben.

Erfreulich ist, dass Vitec sowohl beim operativen Ergebnis EBITA als auch beim Cash-EBIT (Betriebsergebnis bereinigt um akquisitionsbedingte Abschreibungen, Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und aktivierte Entwicklungskosten) die Margen steigern konnte. Beim Cash-EBIT betrug die Marge 21 nach 20 % im Vorjahreszeitraum, was im Einklang mit Vitecs langfristigem Rentabilitätsziel steht. Die Margenausweitung spiegelt eine Kombination aus höheren Umsätzen, disziplinierter Kostenkontrolle und verbesserter Effizienz wider. Der unbereinigte Nettogewinn stieg um 18,8 % auf 98,7 Mio. Kronen oder 2,49 Kronen je Vitec Software-Aktie.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit folgte dem üblichen saisonalen Muster und war im ersten Quartal traditionell stark. Er belief sich auf 784 gegenüber 757 Mio. Kronen ein Jahr zuvor. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA betrug 2,0 und blieb trotz der zwei Akquisitionen auf dem Niveau zum Jahresende. Im Laufe des Quartals hat Vitec eine Anleihe in Höhe von 700 Mio. Kronen begeben, die überzeichnet war. Mit einem Cashbestand von fast 760 Mio. Kronen per Ende März ist Vitec weiterhin gut für mögliche Akquisitionen aufgestellt.

Vitec Software und KI: Wie geht es weiter?

Allerdings sagte CEO Olle Backman auch, dass man derzeit ein „vorsichtigeres Geschäftsumfeld, eine geringere Investitionsbereitschaft und eine geringere Bereitschaft bei potenziellen Verkäufern, bedingt durch die globale Unsicherheit“ sehe.


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Für uns ist besonders das Thema Künstliche Intelligenz (KI) interessant, denn die Angst vor KI hatte die Vitec Software-Aktie und vieler vergleichbarer Firmen stark abstürzen lassen. Unsere Meinung dazu war und ist, dass diese Angst übertrieben ist. Und Backman bestätigte uns das sowohl in der Pressemitteilung als auch in der Telefonkonferenz für die Analysten: Vitec setzt KI sowohl intern im Entwicklungsprozess als auch in einer wachsenden Zahl von Kundenanwendungen ein. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, dass Vitec organisch mehr Umsatz erzielt und die Anzahl der Mitarbeiter trotzdem konstant halten kann.

Beckman sagte, dass das Unternehmen mit jedem Monat mehr überzeugende Beispiele sehe, die über die internen Foren konzernweit geteilt würden und die Einführung beschleunigten. Seiner Ansicht nach ist das „ein klarer Beweis für einen der vielen Vorteile, die es für ein vertikales Softwareunternehmen mit sich bringt, Teil eines größeren Konzerns zu sein: die Fähigkeit, von gemeinsamen Erfahrungen zu profitieren und zu diesen beizutragen, wodurch Wert sowohl für Kunden als auch für Aktionäre geschaffen wird.“

Und weiter?

Weiterhin sagte er, dass vertikale Software (VMS) in den meisten Fällen absolut kritisch für den Geschäftsbetrieb der Anwender sei und keinen „Spielraum für Fehler“ lasse. VMS sei „so viel mehr als nur Programmzeilen“. Mit KI sei es so viel einfacher, VMS upzugraden – es gebe somit beim Kunden überhaupt keinen Bedarf, eine eigene KI einzusetzen.

Zu einer interessanten Wachstumsstory scheint der Geschäftsbereich Enova zu werden. Enova entwickelt und wartet Energiemanagement-Software für große Unternehmen in Belgien und den Niederlanden. Zudem erbringt das Unternehmen Netzausgleichsdienste und ist damit wesentlicher Teil der Energiewende. Inzwischen konnte Enova an rund zehn Kunden in Großbritannien die Software verkaufen. Bei entsprechendem Volumen können dann Netzservices folgen, sodass hier deutliche Umsatzzuwächse winken.

Ausblick und unser Fazit zur Vitec Software-Aktie

Einen Ausblick für das laufende Jahr oder das nächste Quartal gab Beckman nicht, aber er ist insgesamt sehr optimistisch für die Zukunft von Vitec. Wir schließen uns hier gerne an. Das Quartalsergebnis war wirklich sehr gut. Nach den schweren Kurseinbrüchen der letzten Monate ist die Vitec Software-Aktie nicht mehr teuer. Für die Rückkehr in alte Höhen braucht es jedoch wieder Wachstum durch regelmäßige Akquisitionen. Das sieht derzeit eher nicht so gut aus.

Für uns ist Vitec Software aber dennoch ein starkes Unternehmen, das weiterhin eine Kaufempfehlung bleibt.

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Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Vitec Software.



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