Die Wachstumsstrategie greift: Jetzt vor allen anderen 1.000 Euro in die Straumann-Aktie investieren?

Das Dentalunternehmen Straumann Holding AG (WKN: A3DHHH) hatte in den letzten Quartalen mit einer Verlangsamung des Wachstums zu kämpfen. Diesen Trend konnten die Schweizer in den ersten drei Monaten 2026 stoppen, denn währungsbereinigt betrug der Umsatzzuwachs 7,1 % und damit 10 Basispunkte mehr als im vierten Quartal 2025. Da aber die Stärke des Franken Straumann weiterhin zu schaffen macht, steht auf dem Papier ein Umsatzrückgang von 1,2 % auf 672,5 Mio. Franken für die Straumann-Aktie.
Straumann-Aktie: Schauen wir uns den Umsatz mal genauer an
Uns gefällt, dass das organische Umsatzwachstum in allen Regionen und Geschäftsbereichen stattgefunden hat – die Umsetzung der im letzten November vorgestellten Gruppenstrategie macht sich also bezahlt. Getrieben wurde die Entwicklung durch eine anhaltend hohe Nachfrage in der Implantologie, die zunehmende Nutzung digitaler Lösungen sowie eine enge Kundeninteraktion durch Aus- und Weiterbildungsaktivitäten.
Schauen wir uns jetzt die einzelnen Regionen an. Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) war trotz einer sehr starken Vergleichsbasis und anhaltender geopolitischer Unsicherheiten mit einem Wachstum von 7,8 % erneut stark. Die Entwicklung erfolgte über die wichtigsten europäischen Märkte hinweg sowie gut ausgewogen über Premium- und Challenger-Marken in der Implantologie und der Kieferorthopädie sowie bei digitalen Lösungen. In der Region wird die Einführung des Implantatsystems iEXCEL weiterhin forciert und führt zu einer hohen Konversionsrate bei bestehenden Kunden und entsprechenden Einnahmen.
Und weiter?
Nordamerika erzielte ein solides Wachstum von 7,7 %, das ebenfalls von allen Geschäftsbereichen getragen wurde. Auch hier legte das digitale Geschäft, getragen von Intraoralscannern und MIDAS Druckkomponenten, kräftig zu. Insgesamt entwickelte sich die Region weiterhin besser als der Markt.
In Asien-Pazifik bleibt das Bild gemischt: Ohne China wächst die Region mit mehr als 10 % zweistellig, insgesamt jedoch nur leicht um 0,5 %. Japan zeigte insbesondere im Premiumsegment eine besonders starke Entwicklung, Indien und Südostasien sind weiterhin solide. In China bleibt die Marktentwicklung durch den verzögerten volumenbasierten Beschaffungsprozess (VBP) sowie eine hohe Vergleichsbasis zum Vorjahr beeinflusst. Gleichzeitig stabilisieren sich die zugrunde liegenden Trends mit einer Verbesserung der Patientennachfrage und einer schrittweisen Aufstockung der Lagerbestände bei Distributoren.
In Lateinamerika brummte das Geschäft mit einem Wachstum von 19,5 % erneut, vor allem in Brasilien. Verantwortlich dafür waren das Implantatgeschäft sowie die stärkere Nutzung digitaler Workflows.
Straumann-Aktie: Ausblick bestätigt
Ergebniszahlen gab es zum ersten Quartal wie üblich nicht. Das Management sieht solide Fortschritte in der Transformation der Kieferorthopädie und erwartet daraus einen zunehmend positiven Einfluss auf die Profitabilität im Jahresverlauf. Ferner wurde der Ausblick für 2026 bestätigt: ein organisches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich sowie eine Verbesserung der Kern-EBIT-Marge um 30 bis 60 Basispunkte bei konstanten Wechselkursen. Das freut uns als langfristige Fans der Straumann-Aktie sehr.
Dieser Abschluss gefällt uns, weil er zeigt, dass Straumann auf einem guten Weg ist. Die Führungsposition in der Implantologie konnte weiter ausgebaut werden, was vor allem an iEXCEL lag. Die Challenger-Marke Neodent setzt ihr weltweites Wachstum im Markt fort. Und auch die Entwicklung im digitalen Geschäft, getragen durch robustes Wachstum bei Intraoralscannern und eine zunehmende Nutzung der Straumann AXS-Plattform, macht Freude.
Wir bleiben daher bei unserer Kaufempfehlung und trauen der Straumann-Aktie noch einiges zu.
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