Plus 940 % in 20 Jahren: Diese Top-Aktie ist jetzt 18 % günstiger

Das erste Quartal 2026 war von geopolitischen Turbulenzen geprägt, die sich auch auf den Finanzmärkten niederschlugen. Schaukelbörsen und ständig schwankende Preise für Rohstoffe (vor allem Öl) raubten den Anlegern den letzten Nerv, ließen jedoch bei Börsenbetreibern die Sektkorken knallen. So ist es kein Zufall, dass der Träger der New York Stock Exchange (NYSE), Intercontinental Exchange (ICE, WKN: A1W5H0), für Januar bis März sowohl bei den Handelsvolumina als auch beim finanziellen Ergebnis Rekorde über Rekorde meldete. Schauen wir uns die Zahlen und die Intercontinental Exchange-Aktie mal genauer an.
Intercontinental Exchange-Aktie: Rekorde über Rekorde
Das gesamte durchschnittliche tägliche Handelsvolumen (ADV) des Konzerns stieg im Jahresvergleich um 45 % ebenso auf einen neuen Rekord wie der Handel mit Rohstoffen (plus 32 %), darunter Öl (plus 41 %) und Erdgas (plus 21 %). Das ADV von Agrarrohstoffen stieg um 29 %, bei Finanzkontrakten waren es sogar 65 %. Der klassische Aktienhandel an der NYSE wuchs ebenfalls um 39 %, aber das war noch nicht einmal ein neuer Rekord.
Das Geschäft brummt also, und das macht sich dann auch in den Finanzkennzahlen bemerkbar. So erzielte ICE von Januar bis März einen rekordhohen Nettoumsatz von knapp 3 Mrd. US-Dollar, das waren 20 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Börsenhandel steuerte 1,8 Mrd. US-Dollar (plus 30 %) bei, der Bereich Renten und Datenservices 657 Mio. US-Dollar (plus 10 %) sowie das Segment der Hypothekendienste 539 Mio. US-Dollar (plus 6 %).
Hochprofitable Margen und rasantes Gewinnwachstum
Der konsolidierte Betriebsgewinn für das Quartal betrug 1,67 Mrd. US-Dollar (Rekord) und die operative Marge lag bei 56 %. Auf bereinigter Basis belief sich der konsolidierte Betriebsgewinn auf 1,9 Mrd. US-Dollar (Rekord) und die bereinigte operative Marge betrug 65 %. Die Zuwachsraten beim operativen Ergebnis von 36 % (unbereinigt) beziehungsweise 29 % (bereinigt) liegen deutlich über dem Wachstum des Umsatzes und zeigen sehr schön, wie skalierbar das Geschäftsmodell ist.
Unterm Strich steht ein Nettogewinn nach GAAP (also nicht bereinigt) von 1,43 Mrd. US-Dollar oder 2,48 US-Dollar je verwässerter Intercontinental Exchange-Aktie. Das entspricht einem Zuwachs von 76,4 %. Die Aktionäre erhalten wieder eine Quartalsdividende von 52 Cent je Aktie, das sind 8 % mehr als im Vorjahr. ICE kaufte im Quartal eigene Aktien für 551 Mio. US-Dollar zurück.
Die knapp 3 Mrd. US-Dollar Nettoumsatz von Intercontinental sind zu etwa 44 % wiederkehrend, vor allem aus dem Daten- und Hypothekensegment, und zu 56 % einmalige Transaktionsumsätze.
Was Investoren der Intercontinental Exchange-Aktie jetzt wissen müssen
Im Analystencall ging CEO Jeffrey Sprecher auf neue Technologien und die jüngsten Investitionen in den Wettanbieter Polymarket und die Kryptobörse OKX ein:
„Neue Technologien wie Tokenisierung und Prognosemärkte finden zunehmend Beachtung. Wir gehen diese Entwicklungen von Grund auf an. Wie wird das Risiko gesteuert? Wie funktioniert die Abwicklung, woher stammen vertrauenswürdige Daten und wie erhalten die Teilnehmer regulierten Zugang? Diese Fragen sind unabhängig von der Form des Risikotransfers von Bedeutung, und ICE hat Jahrzehnte damit verbracht, Antworten darauf zu finden. An der New York Stock Exchange setzen wir dies nun in die Praxis um. Wir bauen eine Plattform für tokenisierte Wertpapiere auf, die unsere hochgeschwindigkeitsfähige Pillar-Matching-Engine mit einer Blockchain-basierten Verteilung und Abwicklung kombiniert, die für den 24/7-Handel ausgelegt ist. Wir streben eine behördliche Genehmigung nach geltendem Bundesrecht an, und diese Initiative ist nicht von anhängigen Gesetzgebungsverfahren abhängig.
Wir haben außerdem eine Absichtserklärung mit Securitize unterzeichnet und das Unternehmen zum ersten digitalen Transfer Agent ernannt, der die Emission tokenisierter Wertpapiere und das Lebenszyklusmanagement auf unserer Plattform unterstützt. Unsere Partnerschaften mit Polymarket und OKX stärken diese Initiativen aus verschiedenen Blickwinkeln. Polymarket liefert weiterhin strategischen Mehrwert durch differenzierte ereignisgesteuerte Daten, die wir seit Kurzem an unsere institutionellen Kunden weitergeben. Und das Engineering-Team von Polymarket arbeitet mit uns hinsichtlich der On-Chain-Abwicklung und des Kapitalverkehrs rund um die Uhr zusammen.
OKX, das weltweit mehr als 120 Mio. Nutzer bedient, arbeitet mit uns zusammen, um sein kryptonatives Publikum mit den regulierten Märkten der ICE zu verbinden, darunter US-Futures und tokenisierte Aktien der NYSE, und eröffnet uns gleichzeitig einen Weg zur Einführung regulierter Krypto-Futures, die an die Spot-Krypto-Preise von OKX gekoppelt sind. Diese Initiativen ergänzen unsere Kerngeschäfte, da unser Schwerpunkt weiterhin auf der Technologie liegt, die den globalen Risikotransfer, die Preisfindung und die Kapitalbildung unterstützt.“
Unser Fazit
ICE ist also bereit, sich den Herausforderungen des modernen Kapitalmarktes zu stellen. Das verstärkt unsere positive Einschätzung der Intercontinental Exchange-Aktie. Diese hat auf die guten Ergebnisse kaum reagiert. Bei einem Kurs von rund 155 US-Dollar liegt die Bewertung eher im unteren Bereich des langfristigen Korridors. Insofern halten wir das Papier nicht für zu teuer.
Nur 1.000 Euro im Monat? So sicherst du dir mehr, als die gesetzliche Rente je bieten kann!
Nur 1.000 Euro im Monat trotz jahrzehntelanger Arbeit – das ist alles, was die gesetzliche Rente vielen von uns bieten kann. Die Rentenlücke ist real – und größer, als viele denken. Doch: Es gibt clevere Wege, um vorzubeugen und sie zu schließen.
Unser exklusiver Sonderbericht enthält 10 konkrete Investment-Strategien für Jung und Alt, um mit Aktien, ETFs und Co. gezielt und erfolgreich vorzusorgen – und zeigt dir, warum gerade kleine Beträge über Zeit einen gewaltigen Unterschied machen können.
Lies den Bericht und gehe den ersten Schritt in Richtung finanziell sorgenfreier Ruhestand!
Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Intercontinental Exchange.