Warum du die Visa-Aktie kaufen und für immer halten kannst

Eine Person bezahlt im Handel mit einer Visa-Kreditkarte
Foto: Karolina Grabowska via Pexels

Visa (WKN: A0NC7B) ist einer der führenden Anbieter von Kreditkarten. Das Management verfolgt hierbei eine Asset-Light-Strategie: Der Vertrieb erfolgt primär mithilfe von Drittpartnern wie Filial- und Onlinebanken. Visa selbst kümmert sich primär um den Aufbau seiner Marke und die Infrastruktur zur Abwicklung der Zahlung. Dieser schlanke Ansatz führt zu sehr stabilen und hohen Nettoergebnissen, und seit Jahren zu tollen Renditen der Visa-Aktie.

Visa-Aktie: Läuft das Schwungrad weiter?

Im zweiten Quartal des aktuellen und leicht asynchronen Geschäftsjahres 2026 konnte Visa den Umsatz um 17 % auf 11,2 Mrd. US-Dollar steigern. Beim Nettoergebnis erzielte der US-Konzern mit 6,0 Mrd. US-Dollar sogar einen Zuwachs um 32 % im Jahresvergleich. Die Nettomarge lag mit 51,2 % auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Damit unterstreicht Visa ein weiteres Mal seine enorme Ertragskraft. Wobei Visa in diesem Quartal von einem positiven Sondereffekt durch die Auflösung von Rückstellungen von über 300 Mio. US-Dollar profitierte.

Auf Non-GAAP-Basis (hier ein besserer Gradmesser für das profitable Wachstum) wuchs das Nettoergebnis jedoch auch um starke 17 % im Jahresvergleich auf 6,3 Mrd. US-Dollar. Wie das Management selbst festhielt, handelte es sich hierbei um das stärkste Wachstum seit dem Jahre 2022, also zu Zeiten der besonders dynamischen Coronajahre für digitale Zahlungsdienstleister.

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Weitere Details zu den fundamentalen Zahlen

Visa profitierte dabei erneut von einem guten Mengenwachstum. Das gesamte Zahlungsvolumen legte im zweiten Quartal um 9 % zu. Mit einem Wachstum von bis zu 12 % war der internationale Markt erneut derjenige, der das Zünglein bewegte. Wobei Europa auch hierbei ausgeklammert ist. Insgesamt wuchs das sogenannte Cross-Border Volume um 12 %. Wobei die Währungseffekte hier die Bremse gewesen sind: Nicht bereinigt hätte das Plus hier im Jahresvergleich bei 21 % gelegen. Eine sehr hohe Wachstumsrate für einen eigentlich markenstarken Konzern wir Visa.

Das Management von Visa hat dank der guten Ertragskraft auch bereits einen neuen Plan zur Mittelverwendung geschmiedet. Im zweiten Quartal flossen so beispielsweise 9,2 Mrd. US-Dollar an Aktienrückkäufen und Dividenden- Für die nächsten Quartale autorisierte das Management erneut 20 Mrd. US-Dollar, die für Aktienrückkäufe vorgesehen sind. Damit könnte Visa bei der aktuellen Börsenbewertung ca. 3,2 % der ausstehenden Visa-Aktien kaufen und einziehen.

Unser Fazit zur Visa-Aktie: Wir lieben sie!

Insgesamt sehen wir bei Visa einen der profitabelsten Konzerne unseres Planeten. Mit 12 Mrd. US-Dollar ist noch jede Menge bilanzielle Flexibilität vorhanden. Zumal Visa bei einem operativen Cashflow von 9,7 Mrd. US-Dollar im zweiten Quartal sehr viel Geld in die eigenen Kassen gespült hat.

Unsere These bleibt langfristig intakt: Visa wird weiter von einem moderaten Wachstum profitieren und seine Ergebnisse primär in Aktienrückkäufe und Dividenden investieren. Damit erhöht das Management langfristig den Wert, den jede einzelne Visa-Aktie verbrieft. Wir glauben: Das ist bei dem kaum kapitalintensiven Geschäft eine gute Strategie, um Werte für uns Anleger zu schaffen.

Und dabei ist die Visa-Aktie womöglich nicht einmal die stärkste aus der Kreditkarten-Riege …

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