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Tipps für Anfänger: Wie man mit Optionen handelt

Foto: The Motley Fool

Der Einsatz von Derivaten oder Optionen für den Handel an den Märkten kann aus verschiedenen Gründen von Vorteil sein.

Auch wenn Derivate in den Nachrichten- und Finanzmedien oft die Hauptlast der negativen Presse tragen, können Derivate, wenn sie richtig eingesetzt werden, eine kosteneffiziente Möglichkeit sein, Risiken in deinem Portfolio zu managen.

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Aber Derivate können auch eine knifflige Sache sein, also ist es wichtig, zuerst seine Hausaufgaben zu machen.

Die Grundlagen der Funktionsweise von Optionen verstehen

An den Aktienmärkten gibt es grundsätzlich zwei Arten von Optionen: Call und Put.

Eine Call-Option gibt dir das Recht, eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis, dem sogenannten Ausübungspreis, zu kaufen.

Eine Put-Option gibt dir das Recht, eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis, ebenfalls Ausübungspreis genannt, zu verkaufen.

Aber diese Optionen gelten nicht ewig – sie haben immer ein bestimmtes „Verfallsdatum“.

Jedes Unternehmen, das mit seinen Aktien Optionen verbindet, hat eine sogenannte „Optionskette“.

Die Optionskette wird viele spezifische Optionskontrakte enthalten, darunter verschiedene Ausübungspreise zu verschiedenen Verfallsterminen.

Wann kaufst du eine Call-Option?

Ähnlich wie der Kauf von Aktien eines Unternehmens, wie zum Beispiel Molson Coors Canada (WKN:A0DQWW), wird der Erwerb einer Kaufoption auf Aktien eines Unternehmens als „long“ oder „bullisch“ angesehen.

Im Wesentlichen wirst du, wenn du eine Kaufoption auf die Aktien eines Unternehmens erwirbst, Geld verdienen, wenn die Aktien an Wert gewinnen oder steigen.

Wann kauft man eine Put-Option?

Das direkte Gegenteil vom Kauf eines Call ist es, wenn du einen Put auf die Aktien eines Unternehmens kaufst. Das wird als „bärisch“ angesehen und ähnelt einem Aktienleerverkauf.

Wenn du Puts kaufst, verdienst du, wenn die Aktien des Unternehmens an Wert verlieren.

So berechnet man den Wert der Optionen

Call-Optionen geben dir das Recht, ein Wertpapier zu dem vorher festgelegten Ausübungspreis zu kaufen, d. h. wenn der Ausübungspreis der Optionen unter dem Aktienkurs der Unternehmen lag, wäre das der Wert der Call-Position.

Wenn du zum Beispiel die Molson-Coors-Calls mit einem Ausübungspreis von 60 US-Dollar hältst und die Molson-Coors-Aktie bei 75 US-Dollar gehandelt wird, wäre der Wert der Calls 15 US-Dollar.

Put-Optionen geben dir das Recht, ein Wertpapier zu dem vorher festgelegten Ausübungspreis zu verkaufen. Wenn also der Ausübungspreis der Put-Optionen über dem Aktienkurs des Unternehmens lag, würde die Differenz zwischen beiden gleich dem Wert der Put-Position sein.

Wenn du also die Molson-Coors-Puts mit einem Ausübungspreis von 80 US-Dollar besitzt und die Molson-Coors-Aktie bei 70 US-Dollar gehandelt wird, wäre der Wert der Puts gleich 10 US-Dollar.

Aber denk daran …

Derivate bieten zwar gewisse Vorteile in Bezug auf die Effizienz bei der Minimierung deines Kapitaleinsatzes und andere Vorteile im Hinblick auf Risikomanagementstrategien, sind aber nicht ohne Risiken.

Der Kauf von Out-of-the-Money-Optionen zum Beispiel ist eine Strategie, mit der du viel verdienen, aber im Handumdrehen den gesamten Wert deiner Investition auch verlieren kannst.

Sei also bereit, mit einer Foolishen Denkweise zu handeln, aber stell auch sicher, dass du zuerst deine Hausaufgaben gemacht hast.

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The Motley Fool besitzt Anteile an Molson Coors Brewing.

Dieser Artikel wurde von Jason Phillips auf Englisch verfasst und am 15.04.2018 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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