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Sixt-Aktie: Mit Generationswechsel in den Mobilitäts-Markt …?!

Ein Sixt-Mitarbeiter öffnet die Tür eines Mietwagens
Foto: Sixt SE

Die Sixt-Aktie (WKN: 723132) macht in diesen Tagen eine Menge Schlagzeilen. Einerseits auch, weil das COVID-19-Jahr 2020 jetzt im Rahmen eines Quartalszahlenwerks quantifiziert worden ist. Allerdings gibt es eine Schlagzeile, die vermutlich wichtiger ist.

Die Sixt-Aktie könnte bald kopflos sein: Der derzeitige CEO zieht offensichtlich den Hut. Hier ist, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten. Sowie, ob das möglicherweise mehr Chance als Risiko ist. Oder vielleicht auch beides.

Sixt-Aktie: Der Patriarch verlässt den Chef-Sessel

Wie wir mit Blick auf die aktuellen Unternehmensnachrichten erkennen können, wird Erich Sixt zum Ende der diesjährigen Hauptversammlung seinen Hut nehmen. Oder, wenn wir es richtig ausdrücken wollen: den Posten als CEO räumen und einen Platz im Aufsichtsrat einnehmen. Immerhin: Damit bleibt sein unternehmerisches Gespür dem Mobilitätsdienstleister weiterhin erhalten.

Für Erich Sixt werden zwei jüngere Funktionäre das Zepter in die Hand nehmen. Wie wir mit Blick auf den weiteren Wortlaut der Unternehmensmitteilung erkennen können, werden zukünftig die beiden Söhne Alexander und Konstantin Sixt das Zepter in die Hand nehmen. Beide Manager werden zu Co-CEOs des Unternehmens. Die Machtübergabe ist demnach auf den 17. Juni dieses Jahres terminiert. Sprich: den Tag nach der diesjährigen Hauptversammlung.

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Über die Beweggründe können wir natürlich mutmaßen. Ich schätze, vor seinem 77. Geburtstag möchte Erich Sixt womöglich noch etwas andere sehen als die Sixt-Konzernzentrale. Trotzdem geht mit dem wichtigen CEO ein Funktionär, der aus der Sixt-Aktie das gemacht hat, was sie heute ist. Für Foolishe, unternehmensorientierte Investoren ist diese Schlagzeile entsprechend wichtig.

Ein sich verändernder Markt

Trotzdem gibt es auch positive Aspekte: Die beiden Söhne Alexander und Konstantin als Co-CEOs teilen ihre Kompetenzen. Das könnte beispielsweise dazu führen, dass strategische Entscheidungen zukünftig noch intensiver durchdacht und besprochen werden. Ob dabei stets die richtigen Entscheidungen herauskommen? Das zeigt natürlich die Zeit.

Unternehmensorientiert bleiben die Interessen der CEOs natürlich langfristig orientiert. Erich Sixt bleibt schließlich Hauptaktionär. Zudem dürften seine beiden Söhne über kurz oder lang ähnlich ticken und denken. Das heißt: An der Perspektive ändert sich durch den Wechsel im Top-Management nichts.

Vielleicht … und das ist nur eine weitere Theorie, könnte eine jüngere Generation im sich rasch verändernden Markt der Mobilität frischen Wind mitbringen. Wobei, wie gesagt: Erich Sixt hat den Wandel hin zu einem Mobilitätsdienstleister eingeläutet. Die Zeichen der Zeit hat auch der Vater der beiden neuen CEOs bereits erkannt.

Sixt-Aktie: Eine Ära geht zu Ende!

Trotzdem können wir sagen: Mit dem Verlassen des Postens als CEO wird mit Erich Sixt eine Ära bei dem Mobilitätsdienstleister zu Ende gehen. Chapeau, Erich Sixt, für eine Erfolgsgeschichte, die bereits im Jahre 1969 begonnen hat. Und dem Formieren des Unternehmens, von dem sogar ich als Investor inzwischen profitiere.

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Vincent besitzt Aktien von Sixt. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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