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Wasserstoff: Auf diese beiden Aktien würde ich setzen

Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb Wasserstoff-Aktien Wasserstoff-ETF
Foto: Getty Images

Wasserstoff war in diesem Jahr eins der ganz großen Trendthemen an der Börse. Dabei haben die Kurse vieler Wasserstoffaktien ziemlich enttäuscht. Aber es bestehen wohl kaum ein Zweifel, dass Wasserstoff in Zukunft in vielen Bereichen der Wirtschaft eine größere Rolle spielen wird als heute.

Manche Unternehmen der Branche werden früher oder später von der steigenden Nachfrage profitieren. Welche Unternehmen das sein werden und wie stark diese profitieren, ist allerdings unklar und wird sich erst in einigen Jahren herauskristallisieren.

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Die folgenden beiden Unternehmen sind aber bereits seit einiger Zeit in der Branche aktiv und noch dazu finanziell nicht auf den großen Wasserstoff-Erfolg angewiesen. Vielmehr würden beide Unternehmen in diesem Szenario noch zusätzlich profitieren und einen neuen Wachstumszweig erschließen. Das macht die beiden Aktien zu Kandidaten, die ich mir ins Depot legen würde, um auf eine steigende Nachfrage nach Wasserstoff zu setzen.

Linde

Das erste Unternehmen gehört zu den größten deutschen Konzernen und ist noch dazu ein Urgestein der deutschen Industrie. Linde (WKN: A2DSYC) ist einer der größten Hersteller industrieller Gase weltweit. Das versetzt Linde in eine hervorragende Ausgangsposition für eine führende Position im Wasserstoffmarkt.

Denn zum Portfolio gehört schon heute auch Wasserstoff. Und genau in diesem Bereich möchte man in den kommenden Jahren weiterwachsen. Dank des riesigen, über Jahrzehnte aufgebauten Vertriebsnetzes und den langjährigen Kundenbeziehungen ist Linde für viele potenzielle Abnehmer sicherlich eine der ersten Anlaufstellen.

In den letzten Quartalen und Jahren hat Linde schon einige prestigeträchtige Aufträge gewonnen. Beispielsweise wird man ab dem kommenden Jahr die nach eigenen Angaben weltweit erste mit Wasserstoff betriebene Fähre in Norwegen beliefern. Aber nicht nur im Transportsektor wird der Bedarf an Wasserstoff in den kommenden Jahren ansteigen.

Um den steigenden Bedarf aus allen Branchen an grünem Wasserstoff decken zu können, ist man derzeit dabei, am Standort in Leuna einen Elektrolyseur mit einer Leistung von 24 MW zu installieren.

Air Liquide

Kommen wir zum zweiten Kandidaten. Das französische Unternehmen Air Liquide (WKN: 850133) ist einer der größten Konkurrenten von Linde im Markt für industrielle Gase. Auch Air Liquide hat deshalb ähnlich gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Expansion in das Wasserstoffgeschäft. Beide Unternehmen haben Tausende Kunden, die ihre CO2-Emissionen mithilfe von grünem Wasserstoff senken könnten.

Air Liquide hat bereits eine Kooperation mit dem Stahlhersteller Thyssenkrupp (WKN: 750000) vereinbart. Ziel ist es, die extrem energieintensive Stahlherstellung mithilfe von grünem Wasserstoff sauberer zu machen.

Beide Konzerne verfügen also durch ihre langjährigen Kundenbeziehungen über signifikante Wettbewerbsvorteile. Sollte die Nachfrage nach Wasserstoff in den kommenden Jahren wie erhofft dramatisch steigen, werden diese beiden Konzerne sicherlich zu den großen Gewinnern gehören. Sollte sich die Nachfrage dagegen nicht wie erhofft entwickeln, ist das auch kein Problem. Beide verfügen über ein hochprofitables Geschäftsmodell, das auch so weiteres profitables Wachstum erlaubt.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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