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Die besten Warren-Buffett-Aktien, die man jetzt mit 300 Euro kaufen kann

Warren Buffett
Foto: The Motley Fool

In 2 Sätzen

  • Apple verdient sein Geld mit einer wachsenden Anzahl installierter Geräte.
  • Chevron ist die perfekte Absicherung gegen die Inflation im Jahr 2022.

Anleger sollten sich unbedingt die Aktien von Warren Buffetts Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) ansehen. Buffett und sein Anlageteam haben den Markt jahrzehntelang geschlagen, indem sie bei der Aktienauswahl einen effektiven und vernünftigen Ansatz verfolgten.

Zwei relativ preiswerte Buffett-Aktien, die sich für die Aktionäre lohnen könnten, sind Apple (WKN: 865985) und Chevron (WKN: 852552). Betrachten wir doch mal, warum diese Aktien für das Jahr 2022 und darüber hinaus schlaue Investments sind.

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Apple: Der 5G-Upgrade-Zyklus ist in vollem Gange

Apple ist derzeit das größte Investment von Warren Buffett bei Berkshire. Ursprünglich investierte Buffett zwischen 2016 und 2018 36 Mrd. US-Dollar in die Aktie. Das Timing des Orakels von Omaha ist nicht immer perfekt, aber diese Investition passt zu Buffetts Image als Meister der Aktienauswahl. Der Aktienkurs von Apple ist seit Ende 2018 um mehr als 300 % gestiegen.

Der Marktwert dieser Investition macht etwa ein Drittel des Buchwertes von Berkshire Hathaway aus (Gesamtvermögen abzüglich aller Verbindlichkeiten). Das ist ein gutes Vertrauensvotum des größten Investors aller Zeiten.

Buffett sieht eine enge Bindung zwischen der Marke Apple und den Verbrauchern. Diese enge Beziehung spiegelt sich in der wachsenden Zahl aktiver Geräte von Apple wider. Im Januar gab Apple-CEO Tim Cook bekannt, dass das Unternehmen mehr als 1,8 Milliarden aktive Geräte habe gegenüber 1,65 Milliarden Anfang 2021.

Die Aussichten für ein weiteres Wachstum der installierten Basis sehen in naher Zukunft sehr günstig aus. Die Einführung des iPhone 13 sorgte für ein Rekordquartal im Weihnachtsgeschäft, in dem der iPhone-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf 72 Mrd. US-Dollar stieg. Apple wird in diesem Jahr ein preisgünstiges 5G-iPhone SE-Modell auf den Markt bringen, das die Zahl der Upgrades noch weiter steigern dürfte.

Es ist ein Bonus, dass ein starker Upgrade-Zyklus für das iPhone auch zu mehr Ausgaben für margenstärkere Dienste wie Apps und Abonnements führen wird. In den letzten zwölf Monaten bis Dezember erwirtschaftete Apple einen atemberaubenden freien Cashflow von 101 Mrd. US-Dollar, d. h. den tatsächlichen Betrag an Barmitteln, den ein Unternehmen nach Abzug aller Kosten und Ausgaben erwirtschaftet. Das Management gibt weiterhin überschüssige Barmittel in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Aktionäre zurück.

Es ist kein Wunder, dass Buffett weiterhin Apple-Aktien hält. Das Unternehmen verfügt über eine außergewöhnliche Marke und ein hochprofitables Geschäft. Apple ist in diesem Jahr eine solide Ergänzung für jeden Anleger.

Chevron: Trost für höhere Benzinpreise

Die Fahrt zur Tankstelle wird immer unerfreulicher. Deshalb sollte man Buffett folgen und den Kauf von Chevron-Aktien erwägen.

Der Ölproduzent hat seine Dividende in 34 aufeinanderfolgenden Jahren erhöht und zahlt derzeit eine überdurchschnittliche Dividendenrendite von 4,1 %. Obwohl sich die Aktie in den letzten Monaten erholt hat, kaufte Warren Buffett im vierten Quartal weitere 10 Millionen Chevron-Aktien, sodass er das aktuelle Kursniveau immer noch als guten Kaufzeitpunkt ansehen könnte. Die Aktie ist seit Ende 2021 um rund 14,7 % gestiegen.

Buffett investiert gerne in gut geführte Branchenführer, und Chevron erfüllt diese Kriterien. Selbst bei sinkenden Ölpreisen in den letzten zehn Jahren konnte das Unternehmen den freien Cashflow steigern, um eine steigende Dividende bis 2019 zu finanzieren.

Darüber hinaus hat das Management Ende 2020 eine gut getimte Übernahme von Noble Energy getätigt. Noble stärkte Chevrons Upstream-Explorations- und Produktionsgeschäft genau zu dem Zeitpunkt, als sich die Energiepreise vom niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren zu erholen begannen.

Chevron kann bei Ölpreisen von mindestens 45 US-Dollar pro Barrel Gewinne erwirtschaften (derzeit bewegen sie sich um die 105 US-Dollar pro Barrel), aber das Unternehmen investiert gleichzeitig, um bis 2030 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Die Unternehmensleitung hat ihre Investitionsausgaben in den letzten zwei Jahren gesenkt und verlagert die Ressourcen auf den Ausbau der Geschäftsbereiche Wasserstoff und erneuerbare Kraftstoffe, die innerhalb eines Jahrzehnts einen zusätzlichen freien Cashflow von mehr als 1 Mrd. US-Dollar generieren dürften.

Die vierteljährliche Dividende wurde kürzlich um 0,08 US-Dollar auf 1,42 US-Dollar pro Aktie erhöht und wird am 10. März an die am 16. Februar eingetragenen Aktionäre ausgezahlt. Für das Gesamtjahr rechnet die Unternehmensleitung mit einer Verdreifachung der Aktienrückkäufe auf 3 bis 5 Mrd. US-Dollar, was das Wachstum des Gewinns pro Aktie ankurbeln und den Anlegern mehr Rendite bringen könnte.

Die steigende Dividende von Chevron in Verbindung mit höheren Ölpreisen macht das Unternehmen zu einer hervorragenden Absicherung gegen die Inflation in naher Zukunft. Da die Aktie zu einem relativ günstigen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,4 gehandelt wird, können die Anleger auch einen gewissen Kapitalzuwachs erwarten, wenn die Ölpreise weiter steigen.

Alles in allem wäre eine renditestarke Ölaktie eine perfekte Ergänzung zu einem Wachstumswert wie Apple im Jahr 2022.

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John Ballard besitzt keine der angegebenen Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway. Dieser Artikel erschien am 25.2.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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