Deutliche Anzeichen: Die Inflation ist bald vorbei!

Auf einer schwarzen Tafel wurde mit Kreide ein Pfeil mit der Überschrift Inflation gezeichnet.
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Das Thema Inflation betrifft uns alle. Beim täglichen Einkauf spüren wir, dass vieles weiterhin signifikant teurer ist als früher. Und oft ist es nicht leicht, günstigere Alternativen zu finden. In der Presse liest man, dass sich die erhöhte Teuerungsrate hartnäckig halten wird. Wahrscheinlicher ist jedoch aus meiner Sicht, dass der Spuk schon in Kürze vorbei sein wird. Hier kommen die Gründe.

Noch wirken die Effekte des Schocks von 2021 und 2022

In den letzten beiden Jahren war gefühlt alles knapp. Als dann auch noch der russische Einmarsch in die Ukraine begann und der Zugriff auf das billige Pipeline-Erdgas wegfiel, verschärfte sich die Situation weiter.

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Bauern, die etwas kultivieren wollten, mussten horrende Preise für Düngemittel, Diesel und Agrarchemie bezahlen. Andere verzichteten vielleicht sogar ganz darauf, wodurch das Angebot geringer wurde. Es kann nicht überraschen, dass einige Monate später Obst und Gemüse teurer angeboten werden. Und gerade bei solchen Produkten, die wir fast täglich kaufen, sehen wir den Unterschied besonders gut.

Eine ähnliche Verschiebung sehen wir auch bei anderen Produktgruppen. In Zeiten von Knappheit und hohen Inputpreisen wurden die Preise angehoben. Dieser Effekt wird sich nicht sofort zurückdrehen. Aber wenn jetzt absehbar wird, dass gestiegene Preise auf sinkende Produktionskosten treffen, dann wird das vermeintlich erhöhte Margenpotenzial dafür sorgen, dass die Produktion hochgefahren und der Wettbewerb intensiviert wird.

Viele Inputpreise sind bereits gesunken

Gerade auf Sicht von zwölf Monaten sind die Preissenkungen für viele Eingangsstoffe beachtlich. Europäisches Erdgas wird in Holland derzeit für weniger als die Hälfte gehandelt, gegenüber dem Hoch im September sogar 80 % tiefer. Brent-Öl kostet nur noch 73 Euro, nach über 100 im zweiten Quartal 2022. Das energieintensiv hergestellte Aluminium ist von weit über 3.000 auf gut 2.000 Euro gesunken, Holz von über 1.000 auf gut 300 Euro, Palmöl von etwa 1.500 auf 860 Euro.

Agrarheute berichtet von abwärtsrauschenden Düngemittelpreisen und TrendForce von immer billigeren Solarmodulen. Daneben zeigt der Baltic Dry Index auf, dass die Seefracht wieder dramatisch billiger geworden ist. Und Chips sind auch wieder verfügbar: DRAM-Preise sind zuletzt förmlich eingebrochen. Die Liste lässt sich noch lange fortsetzen.

Es steht außer Frage, dass sich diese Preisrückgänge schon bald auch bei den Endprodukten bemerkbar machen werden, soweit dies nicht schon passiert. Laptops sind zum Beispiel wieder deutlich günstiger zu haben als während der Pandemie, als alle Welt ein Homeoffice einrichten musste.

Weitere preissenkende Faktoren

Wegen der erhöhten Zinsen sind außerdem die Immobilienpreise gesunken. Experten der DIW erwarten einen weiteren Rückgang im Bereich von 10 %. Wer finanzieren muss, hat davon nicht viel, aber wer das notwendige Kleingeld besitzt, bekommt nun mehr Haus für das gleiche Geld.

Angesichts der gestiegenen Konjunkturrisiken und der sich häufenden Entlassungswellen haben Arbeitgeber mittlerweile auch gute Argumente, Forderungen nach überdurchschnittlichen Gehaltserhöhungen nicht nachzugeben. Der für viele Unternehmen bedeutende Kostenblock Personalkosten sollte sich daher im Laufe des Jahres wieder stabilisieren.

Dazu trägt auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) bei, über das zuletzt ständig zu lesen war. Die gewaltigen Fortschritte der Technologie erzeugen bei vielen Arbeitnehmern Zukunftsängste. Gleichzeitig kann sie dabei helfen, bei lästigen Routinejobs zu entlasten, Personalmangel zu mildern und Effizienzpotenziale zu heben. All das wirkt preisdämpfend.

Mein Fazit

So abrupt und heftig wie die Inflation über uns hereingebrochen ist, so schnell kann sie auch wieder weg sein. Ein Fortschreiben des Trends bei den Endproduktpreisen ergibt keinen Sinn, wenn man weiß, dass die meisten Inputpreise längst deutlich abwärts tendieren.

Der Vergleich mit den stark erhöhten Vorjahreswerten wird schon bald dazu führen, dass dem Inflationsspuk ein Ende gesetzt wird. Aktien, die unter den steigenden Zinsen und erhöhten Kosten gelitten haben, dürften dann zu den großen Gewinnern gehören.

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