Wenn der Crash kommt, bin ich bereit: Mit diesen 3 Schritten!

Ein älterer Mann ärgert sich vor einem tiefroten Aktien-Chart über einen Verlust
Foto: Tumisu via Pixabay

Kommt ein Crash? Wenn ja, wann? Das kann ich dir leider nicht beantworten. Die Volatilität ist jedenfalls weiterhin vorhanden. Wobei wir in den letzten Jahren eigentlich genügend Korrekturen gesehen haben. Aber das heißt ja leider nicht, dass weitere ausgeschlossen sind.

Viel wichtiger als die Frage, ob ein Crash kommt, ist die Vorbereitung auf solche extreme Volatilität. Das sollte nicht nur zu einem gewissen Zeitpunkt erfolgen. Sondern eigentlich immer.

Falls du noch etwas Nachhilfe benötigst, sind hier drei Schritte, wie du dich möglichst gut vorbereiten kannst. Ich jedenfalls bin mit Blick hierauf eigentlich immer vorbereitet.

Der Crash: Ein gutes Portfolio

Für mich ist die sicherste Vorbereitung gegen einen Crash ein gutes Portfolio. Das bedeutet, dass alle Aktien, die ich im Depot habe, meine 100 %ige Überzeugung haben sollten. Wenn nicht: Raus damit. Problemfälle neigen in Korrekturen schließlich dazu, deutlicher zu fallen und sich nicht so schnell wieder zu erholen.

Der erste Schritt wäre für mich daher, das eigene Portfolio einmal aufzuräumen. Ich würde ja sagen, es gründlich aufzuräumen. Allerdings soll das nicht bedeuten, dass man zu viele Aktien ausmistet. Im Endeffekt ist bei den vielen Investoren die Aktienauswahl schließlich sehr gründlich und unternehmensorientiert passiert. Aber es sollten wirklich nur Aktien von Geschäftsmodellen vorhanden sein, bei denen du idealerweise zehn Jahre oder mehr von der operativen Entwicklung profitieren möchtest.

Ein Crash oder eine Korrektur kann dann zwar kommen. Sie kann die eigenen Aktien auch tief zum fallen bringen. Wenn es jedoch gute Unternehmen sind, erholt sich nicht nur das operative Zahlenwerk. Nein, sondern früher oder später in einer Vielzahl der eigenen Portfolio-Namen auch der Aktienkurs und das eigene Vermögen wieder.

Cash auf der hohen Kante

Natürlich ist eine Cash-Position stets mit Opportunitätskosten verbunden. Wenn wir Geld uninvestiert halten, so bietet es keine Rendite. Beziehungsweise: Kaum. Glücklicherweise sind die Zinsen von Tagesgeldkonten mittlerweile wieder höher, sodass Liquidität zumindest eine kleine Rendite bringt.

Aber mir ist sie es in jedem Fall wert. Ein Crash ermöglicht uns als Investoren Ausnahmeinvestitionen. Wir können zu besonders günstigen Konditionen wirklich qualitative Aktien von gut geführten Unternehmen kaufen. Wobei das Renditepotenzial bedeutend höher ist, als in einer normalen Börsenphase.

Deshalb ist mein Rat, mindestens 5 % des eigenen Vermögens in Cash zu halten. Für den Crash und für Ausnahmechancen zu günstigen Konditionen. Das kann wirklich einen bedeutenden Unterschied machen, zumindest langfristig. Es erfordert idealerweise auch eine gut geführte Watchlist mit Unternehmen, die man schon immer einmal kaufen wollte. Jedoch sind genau das die Investitionen, die uns wirklich mit Blick auf die Rendite voranbringen.

Crash: Unsere Ziele vergegenwärtigen

Zu guter Letzt ist meine Vorbereitung auf einen Crash, dass ich mir meine Ziele vergegenwärtige. Das ist natürlich sehr persönlich und individuell. Es sollten in der Regel jedoch Ziele sein, die langfristig-orientiert sind. Und über eine volatile Phase, beziehungsweise einen kompletten, mehrjährigen Börsenzyklus hinausgehen.

Mein Ziel ist beispielsweise die Altersvorsorge und ein möglicher, früher Ruhestand. Bedeutet: Ich habe trotzdem noch mehr als zwei Jahrzehnte. Ein Crash tangiert zwar mein Vermögen kurzfristig, wird mich jedoch nicht aus der Bahn werfen. Zudem sehe ich, dass ich ausreichend Zeit habe, damit mir meine neuen Investitionen eine weitere, starke Rendite ermöglichen. Es ist dieser Fokus, der mich als Investor handlungsfähig macht.

Sich in Anbetracht eines möglichen Crashs der eigenen Ziele zu vergegenwärtigen ist ein wichtiger Aspekt für mich. Sowohl für die Motivation und das Durchhaltevermögen. Aber auch im Hinblick darauf, wie man ihn wahrnehmen sollte. In aller Regel ist er für langfristig-orientierte Investoren schließlich eine Chance.

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