5.000 Euro zur Verfügung: Gerade jetzt in Aktien investieren? Oder besser noch warten?

Eine Frau sitzt auf der Couch an ihrem Laptop und arbeitet
Foto: Ivan Samkov via Pexels

Nehmen wir an, dass ich heute 5.000 Euro übrighabe und diese langfristig am Aktienmarkt anlegen möchte. Ist es clever, die volle Summe heute zu investieren? Oder sollte ich in Anbetracht der jüngst erreichten Allzeithochs im S&P 500 und DAX sowie der gefühlt hohen globalen Unsicherheiten (stark gestiegene Zinsen, Kriege, anstehende Wahlen, usw.) besser abwarten, bis die Kurse wieder gefallen sind? Alternativ könnte ich ja auch einen Mittelweg wählen und die Investition über eine bestimmte Zeit strecken?

Die statistische Antwort auf diese Frage ist eindeutig

Wir beginnen mit einem Blick auf die Ergebnisse einiger wissenschaftlicher Untersuchungen, die sich mit genau dieser Fragestellung beschäftigt haben. Diese schauen anhand des US-Aktienmarktes rund 100 Jahre zurück und simulieren, welche Rendite mit einer Einmalanlage, einer Nicht-Anlage und einem Sparplan erzielt worden wäre.

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Wenn wir unterstellen, dass die Nicht-Anlage eine Rendite von 0 % erbringt, ist das Ergebnis für lange Zeiträume glasklar. Für einen beliebigen zehnjährigen Zeitraum brachte eine direkte Einmalanlage in Aktien in 93 % der Fälle die höhere Rendite ein. Auch wenn wir die heute möglichen Zinsen von rund 4 % als Alternative unterstellen, gewinnt ein sofortiges Investment in Aktien im Durchschnitt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Der breite Aktienmarkt steigt im langfristigen Mittel um ungefähr 10 % pro Jahr.

Rein statistisch sollte man sein Geld also immer sofort investieren, statt es zurückzuhalten (unter der Annahme, dass man langfristig investieren möchte). Auch Sparpläne schneiden im Durchschnitt schlechter ab als eine Einmalanlage. Auf Sicht von zehn Jahren erzielte die direkte, vollständige Einmalanlage in Aktien in ungefähr 75 % der Fälle die bessere Rendite. Gleichzeitig war die Volatilität der Einmalanlage im Durchschnitt geringer als die eines Sparplans. Time in the market beats timing the market.” Damit haben wir unsere Antwort: Jetzt alles investieren! Oder?!

So einfach würde ich es mir nicht machen

Naja. Diese Antwort gilt im Durchschnitt für einen nutzenmaximierenden Homo Oeconomicus, der sich nicht von Angst und Gier beeinflussen lässt. Ich kann nur für mich sprechen, aber auch wenn ich mir einbilde meist rational zu handeln und mit Schwankungen am Aktienmarkt recht gut auskomme, bin ich ein gutes Stück von diesem Homo Oeconomicus entfernt. Du vermutlich auch.

Wir sollten also weitere Faktoren einbeziehen. Wie reagiere ich, wenn die 5.000 Euro in einem Jahr nur noch 2.500 Euro wert sein sollten? Habe ich einen ausreichenden Notgroschen und kann wirklich mindestens zehn Jahre auf das investierte Geld verzichten? Werde ich häufiger Geld in den Aktienmarkt stecken oder sind diese 5.000 Euro alles was ich in den nächsten Jahren investieren werde?

So viel würde ich heute anlegen

Entsprechend schwer ist es, eine pauschale Antwort zu geben. Ich persönlich würde von den 5.000 Euro heute direkt 4.000 Euro in Aktien investieren. Denn die erwartete Rendite ist bei einem Investment direkt heute am höchsten (siehe die statische Antwort). Außerdem ich sehe immer noch attraktive Chancen am Aktienmarkt und traue mir zu, mit den wahrscheinlichen zwischenzeitlichen Kursschwankungen gut umgehen zu können. 1.000 Euro würde ich dennoch auf einem Tagesgeldkonto parken und für Nachkäufe zurückhalten, da Euphorie und Gier (gemessen an dem Fear&Greed Index von CNN) die Aktienkurse in letzter Zeit stark ansteigen lassen haben.

Wer weniger riskant vorgehen möchte, könnte auch jeden zweiten Monat 500 Euro investieren und die Anlage somit auf 20 Monate strecken. Die erwartete durchschnittliche Rendite mag dann zwar etwas geringer sein. Dafür dürfte mit einem Sparplan die Wahrscheinlichkeit steigen, durchgehend investiert zu bleiben. Das größte Risiko ist in meinen Augen nämlich, aufgrund hoher Kursverluste frustriert zu verkaufen und sich dann womöglich sogar komplett vom Aktienmarkt abzuwenden. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden – ob dabei rein statistisch ein bisschen mehr oder weniger Rendite rausspringt, scheint mir hingegen fast egal.

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