Blick über den Tellerrand: Schau dir doch einmal diese 3 spannenden Aktien aus England an!

Eine klassische rote Telefonzelle, wie man sie in London findet
Bild: Gerd Altmann via Pixabay

Als deutsche Privatanleger investieren wir meist in deutsche und US-amerikanische Aktien. Wer es etwas exotischer mag, schaut vielleicht noch nach China oder Kanada. Andere europäische Länder werden hingegen oftmals links liegen gelassen – obwohl es dort viele spannende Aktien gibt. Wie die folgenden drei Unternehmen aus England.

Catering-Gigant Compass Group

Mit einer Mitarbeiteranzahl von über 550.000 zählt die Compass Group (WKN: A2DR6K) zu den größten Unternehmen der Welt. In seiner Nische – dem Catering – ist es laut eigener Aussage der globale Marktführer. Als solcher bereitet der Konzern 5,5 Mrd. Mahlzeiten pro Jahr in seinen Kantinen zu. Kunden sind andere Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Sport-Events, Krankenhäuser, usw.

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Mit Ausnahme der Auswirkungen der Coronapandemie ist dieses Geschäft wenig konjunktursensitiv und wuchs in den letzten zehn Jahren mit schönen kontinuierlichen Raten. Der Umsatz stieg in dem Zeitraum im Durchschnitt mit 6 % p.a., der Gewinn je Aktie sogar um 12 %. Auch im letzten Halbjahr entwickelte sich das Geschäft gut. Der Umsatz konnte um 11 % gesteigert werden, der Gewinn je Aktie sogar um 16 %. Die Dividende wurde zuletzt um 16 % erhöht auf eine Dividendenrendite von 1,9 % (Stand aller Angaben: 11.06.2024).

Mit Blick nach vorne sehe ich den Catering-Giganten gut aufgestellt seine Wachstumsgeschichte fortzusetzen. Als größter Player in einer sehr fragmentierten Industrie besteht noch viel Wachstumspotenzial, welches auch durch spannende Übernahmen gehoben wird. So wurde im letzten Herbst zum Beispiel die deutschen Hofmann Menü Holdings übernommen. Das KGV von 29 finde ich dennoch etwas zu hoch.

Holding-Gesellschaft mit Rückenwind: Halma

Bei der englischen Holding-Gesellschaft Halma (WKN: 865047) gefällt mir die Bewertung besser. Das KGV liegt hier zwar auch bei 30, dafür traue ich dem Unternehmen aber operativ mehr Wachstum zu. Der Konzern hält rund 50 Unternehmen aus den Bereichen Sicherheit, Umwelt und Gesundheit und erweitert dieses Portfolio laufend. Seit Jahresbeginn wurden ein niederländisches Medizintechnikunternehmen mit Fokus auf Gebärmutterhalskrebs sowie ein englisches Unternehmen, welches die elektrische Verkabelung von Flugzeugen, Zügen und anderen Fahrzeugen prüft, übernommen.

So soll die starke Historie kontinuierlich steigender Umsätze und Vorsteuergewinne fortgesetzt werden. Seit 20 Jahren steigen Umsatz und angepasster Vorsteuergewinn jedes Jahr. In den letzten zehn Geschäftsjahren lag die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate beim Umsatz bei 12 % und beim angepassten Vorsteuergewinn bei 11 %. Im letzten Halbjahr stieg der Umsatz um 9 %, der Vorsteuergewinn um 3 %.

Trotz dieser weiterhin ordentlichen Entwicklung dümpelt der Aktienkurs so vor sich hin. Auf Sicht von einem Jahr fiel dieser 5 %, auf Sicht von fünf Jahren steht ein Plus von „nur“ 20 %. Ich erwarte für die kommenden fünf Jahre stärkere Wachstumsraten. Denn Halma scheint mir extrem gut geführt und sollte mit seinem speziellen Fokus davon profitieren, dass Themen wie Umweltverschmutzung, alternde Gesellschaft und Klimawandel stetig an Relevanz gewinnen.

Burberry – Luxus mit Discount?!

Während andere Luxusgüterhersteller wie LVMH und Hermès in den letzten Jahren boomende Geschäfte machen und sich die Aktienkurse entsprechend stark entwickelt haben sieht es bei der englischen Modemarke Burberry (WKN: 691197) eher mau aus. Die Aktie des insbesondere für seine Karomuster bekannten Unternehmens fiel in den letzten fünf Jahren um 39 %, allein seit Jahresbeginn steht ein Kursminus von 26 %.

Dies könnte eine interessante Chance für uns Aktionäre sein. Denn operativ läuft es nicht so schlecht. Auf Sicht von fünf Jahren stiegen Umsatz und Gewinn je Aktie leicht an. Das recht neue Management-Team möchte diese Kennzahlen wieder stärker steigen lassen – indem die ikonische Marke noch besser positioniert wird, das Produktangebot ausgeglichener wird und die Einzelhandelsgeschäfte luxuriöser werden.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dies gelingen wird und so die weltweiten Umsätze angekurbelt werden. Mir gefällt außerdem, dass die Umsätze recht gleichmäßig auf die Produktkategorien Accessoires, Frauen und Männer sowie auf die geografischen Regionen verteilt sind. Entsprechend finde ich das KGV von 14 attraktiv.

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Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von Halma. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von LVMH.



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