PayPal-Aktie: Sind das die Grundsteine für den Turnaround 2025?

Nahaufnahme des Logos der PayPal-App auf einem Smartphone
Foto: Brett Jordan via Pexels

PayPal (WKN: A14R7U) hat im letzten Quartal ein solides Wachstum hingelegt. Der Umsatz stieg um 6 %, während der Gewinn je PayPal-Aktie sogar um 18 % zulegen konnte. CEO Alex Chriss, der seit Herbst 2023 an der Spitze steht, hat sich vorgenommen, die Profitabilität wieder stärker in den Fokus zu rücken. Die Zahlen zeigen, dass dieser Plan Wirkung zeigt.

Moderates Wachstum auf vielen Ebenen

Ein wichtiger Indikator dafür ist der sogenannte Transaktionsgewinn, also der Überschuss, der nach Abzug der direkten Kosten aus den Zahlungen bleibt. Dieser Wert stieg um 7 % auf 3,8 Mrd. US-Dollar. Gleichzeitig wuchs das gesamte über die Plattform abgewickelte Zahlungsvolumen um 6 % auf 443,5 Mrd. US-Dollar. Auch die Nutzerbasis konnte zulegen: Die Zahl aktiver Kundenkonten kletterte im Jahresvergleich um 2 % auf nun 438 Mio.

Besonders erfreulich entwickelte sich Venmo, das vor allem in den USA eine wichtige Rolle spielt. Hier legten die Umsätze um 20 % zu. Auch Braintree, die Lösung für Zahlungsabwicklung im Hintergrund, konnte nach einer Schwächephase wieder Zuwächse bei den Transaktionen verzeichnen.

PayPal-Aktie: So steht es um den Cashflow

Beim freien Cashflow fiel das Bild weniger positiv aus: Mit 692 Mio. US-Dollar lag er etwa nur bei der Hälfte des Vorjahreswertes. Gleichzeitig stiegen die operativen Kosten im Quartalsvergleich um 8 % auf 6,8 Mrd. US-Dollar.


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Aktionäre profitieren dennoch von den hohen Mittelzuflüssen. Im letzten Quartal gab PayPal 1,5 Mrd. US-Dollar an sie zurück, vor allem durch Aktienrückkäufe. Allein in diesem Zeitraum wurden 22 Mio. Aktien eingezogen. In den letzten drei Jahren ist die Gesamtzahl der ausstehenden PayPal-Aktien um mehr als 13 % gesunken.

Für das laufende Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn je PayPal-Aktie zwischen 1,18 und 1,22 US-Dollar. Für das Gesamtjahr wurde die Prognose aber nach oben angepasst: Statt 4,95 bis 5,10 US-Dollar sollen es nun 5,15 bis 5,30 US-Dollar werden.

So ist PayPal langfristig positioniert

Langfristig arbeitet PayPal daran, seine führende Rolle im Zahlungsverkehr zu festigen und auszubauen. Neben Venmo und den bekannten Checkout-Lösungen setzt das Unternehmen verstärkt auf Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Stablecoins. Beides sind Bereiche, die große Chancen, aber auch Risiken durch neue Wettbewerber mit sich bringen.

Die Richtung stimmt. Seit dem Führungswechsel zeigt sich, dass PayPal effizienter wirtschaftet und wieder mehr Gewinn pro PayPal-Aktie erwirtschaftet. Das Geschäft mit Venmo und die technologische Weiterentwicklung geben dem Unternehmen zusätzliche Wachstumsfelder. Auch wenn kurzfristig Schwankungen beim Cashflow oder steigende Kosten Druck erzeugen können, sprechen die Trends für eine stabile Entwicklung in den nächsten Jahren.

Wenn das Management weiterhin unnötige Kosten austarieren und so den operativen Gewinn sowie den Gewinn je Aktie erhöhen kann, ist die PayPal-Aktie auf dem aktuellen Bewertungsniveau sehr attraktiv. Es sollte dann auch mehr Spielraum für Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen geben. Wichtig ist, dass das Unternehmen die Transaktionsmargen stabilisiert. Weitere Verschlechterungen würden PayPal zu Kürzungen bei operativen Ausgaben zwingen, beispielsweise für Forschung und Entwicklung, was für ein Tech-Unternehmen alles andere als optimal wäre.

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