10.000 US-Dollar in den IPO von Warren-Buffett-Aktie Kraft Heinz investiert: So viel Geld hättest du verloren!

Stell dir vor: Du hättest 10.000 US-Dollar in den Börsengang (IPO) der Warren-Buffett-Aktie Kraft Heinz (WKN: A14TU4) investiert. Tja, mein Freund. Was soll ich dir sagen? Von deinem ursprünglichen Investment wäre rein kurstechnisch lediglich ein Bruchteil über. Selbst Warren Buffett sagt, dass der Kauf und der Merger ein Fehler gewesen sei.
Es gab milliardenschwere Abschreibungen. Kraft Heinz fand auch nie so recht in die Wachstumsspur zurück. Von den Synergien? Hm. Die haben wohl eher nicht funktioniert. Der Kurs hat massiv gelitten. Nach mittlerweile zehn Jahren können und müssen wir daher ein durchwachsenes Fazit ziehen.
Aber was wäre das Ergebnis, wenn du 10.000 US-Dollar in Kraft Heinz investiert hättest? Wohl kaum ein Investor hat wohl mehr verloren, als Warren Buffett. Aber wie viel war es? Einschließlich der Dividende?
Warren-Buffett-Aktie Kraft Heinz: Betrachten wir zunächst den Kurs der Aktie
Die Warren-Buffett-Aktie Kraft Heinz ging jedenfalls am 6 Juli des Jahres 2015 an die Börse. Damals notierte der erste Aktienkurs bei 71 US-Dollar. Ein stolzer Preis. Mit 10.000 US-Dollar hättest du jedenfalls ziemlich exakt 141 Aktien kaufen können. Was wirklich bemerkenswert ist: Kraft Heinz hat sogar in den ersten Jahren gute Ergebnisse erzielt. Bis zum Jahre 2017 kletterte die Aktie bis auf 92 US-Dollar. Das mag nicht viel erscheinen. Wir sprechen aber von lediglich zwei Jahren und einer Wertsteigerung von ca. 21 US-Dollar. Bei einer defensiven Lebensmittel-Dividendenaktie. Wow!
Aber was passierte danach? Nun. Die Abschreibungen begannen. Und damit ein tiefer Fall. Die Buffett-Aktie Kraft Heinz verlor bereits bis Mai des Jahres 2019 mehr als zwei Drittel ihres Börsenwertes. Ein Kernproblem war, dass die Abschreibungen nicht ein für alle Mal vonstatten gingen. Das Management schrieb den Goodwill scheibchenweise ab. Ein zäher Prozess, der den Tiefpunkt immer weiter hinauszögerte und zugleich sehr viel Vertrauen verspielt hat.
Bis heute notiert die Aktie bei 24.30 US-Dollar. Kraft Heinz hat daher nie zur alten Stärker zurückgefunden. Die 141 Aktien wären heute 3.426,30 US-Dollar wert. Zwei Drittel hätten wir daher an Wert eingebüßt. Ebenfalls bemerkenswert: Kraft Heinz hat lediglich im Mai des Jahres 2021 bis auf einen Aktienkurs von etwas mehr als 41 US-Dollar zurückgefunden. Eine richtige nachhaltige Erholung hat es jedoch nie gegeben.
Rettet die Dividende die Performance?!
Bei der Aktie von Kraft Heinz hätte es aber nicht nur die Performance der Aktie gegeben. Der US-amerikanische Lebensmittelkonzern hätte außerdem auch eine Dividende gezahlt. Die Dividende hat in den letzten Jahren aber ebenfalls eine gemischte Performance gezeigt. Von Anfangs 0,55 US-Dollar ging es zunächst bis auf 0,625 US-Dollar im Vierteljahr hinauf. Als die Abschreibungen kamen, kürzte das Management hinter der Warren-Buffett-Aktie aber die Ausschüttungssumme auf 0,40 US-Dollar zusammen und fasste sie seitdem nicht mehr an.
Was wäre aber die Gesamtsumme gewesen? Kraft Heinz schüttete seit dem Börsengang 20,20 US-Dollar je Aktie aus. Ausgehend von den 141 Aktien hätten wir 2.848,20 US-Dollar als Dividende zusätzlich erhalten. Unser gesamtes Vermögen einschließlich der Ausschüttungen läge daher bei 6.274,50 US-Dollar. Es ist besser. Aber der Wertverlust läge dennoch bei ca. einem Drittel. Hinzu kämen die Opportunitätskosten, dass wir Geld für zehn Jahre aus der Hand gegeben haben, nur um einen Verlust zu erleiden. Diese Warren-Buffett-Aktie hätte daher definitiv nicht performt.
Warren-Buffett-Aktie Kraft Heinz: Eine wichtige Lektion!
Wir könnten jetzt überlegen, ob die Warren-Buffett-Aktie Kraft Heinz attraktiv ist. Oder günstig. Im Endeffekt ist mir das heute nicht so wichtig. Wobei die über 6 % Dividendenrendite nicht unattraktiv erscheinen. Der Konzern soll aber wieder aufgespalten werden. Das heißt, dass er in der heutigen Form nicht mehr weiterbestehen wird.
Viel wichtiger ist mir deshalb, dass du eines verstehst: Kraft Heinz verdeutlicht, dass selbst ein defensiver Lebensmittelkonzern, der nicht gradlinig agiert und sich nicht auf Wachstum trimmt, scheitern kann. Der Wertverlust war immens. Vermutlich auch, weil die Bewertung nach dem Spin-Off recht teuer gewesen ist. Dieser Mix war sehr toxisch und hat selbst nach zehn Jahren keine positive gebracht.
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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

