Was dich erwartet, wenn du jetzt für 2.000 Euro Allianz-Aktien kaufst

Langzeitaufnahme der rot leuchtenden Allianz Arena des FC Bayern München bei Nacht
Foto: Johannes Plenio via Pexels

Die Allianz-Aktie (WKN: 840400) ist unsere Chance, von Europas größtem Erstversicherer zu profitieren. Natürlich können Schäden immer etwas unvorhersehbar sein. Aber die Allianz macht einen guten Job, exakt diese Risiken zu kalkulieren und mit einer netten Marge an die Kunden zu verkaufen. Für Investoren der Allianz-Aktie sprang dabei in den letzten fünf Jahren fast eine Kursverdopplung heraus. Obendrauf gibt es aktuell 4,2 % Dividende zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14.

Der fundamentale Trend bei der Allianz-Aktie stimmt

Die gute operative Performance sehen wir auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025. Das Geschäftsvolumen stagnierte zwar näherungsweise bei 42,8 Mrd. Euro. Dafür stieg jedoch das operative Ergebnis um 12,6 % auf 4,43 Mrd. Euro. Mit einem Periodenergebnis von 3,01 Mrd. Euro liegt die Allianz sogar um 15,3 % über dem Vorjahreswert. Für die ersten neun Monate kann der DAX-Versicherer bereits ein Ergebnis von 8,6 Mrd. Euro verbuchen. Das entspricht je Allianz-Aktie einem Ergebnis in Höhe von 21,43 Euro. Ein starker Wert, womit die Aussicht auf ein neues Rekordergebnis durchaus gegeben ist.

Das Management der Allianz misst seine Ziele aber eher am operativen Ergebnis. Hier konnte der Versicherer bereits einen Wert von 13,07 Mrd. Euro erzielen. Damit sieht man sich nicht nur auf einem guten Weg, das Jahresziel von 15 bis 17 Mrd. Euro zu erreichen. Nein, sondern das Management grenzt auch den Zielkorridor auf einen Wert von 17 bis 17,5 Mrd. Euro ein. Damit dürfte der DAX-Versicherer erneut für eine positive Überraschung sorgen. Gute Neuigkeiten auch für Dividendenjäger: Denn damit stellt das Management das Fundament für eine wachsende Ausschüttung im kommenden Jahr.

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Der Blick auf die wichtigsten Kennzahlen

Die Allianz kam im dritten Quartal auf eine Schaden-Kosten-Quote von 91,9 %. Auch hier sehen wir, warum der Versicherer so profitabel ist. Denn von jedem Euro, den man als Prämie einnimmt, bleibt ein Bruttoergebnis von mehr als acht Cent übrig. Enthalten sind hier die Kosten für die Schadensregulierung und auch die Verwaltungskosten.

Die Solvency-II-Quote bleibt hingegen stark bei 209 %. Auch das ist eine gute finanzielle Basis. Für die Dividende und mögliche Aktienrückkäufe, die das Management tätigen kann. Apropos Aktienrückkäufe: Die ausstehenden Rückkäufe über 2 Mrd. Euro hat das Management per Ende September ausgeführt. Wir dürfen gespannt sein, was man im kommenden Jahr nachlegt.

Das Management der Allianz kann zudem eine Neugeschäftsmarge von 5,8 % vorweisen. Bedeutet für uns: Jeder neue Vertrag besitzt direkt einen Beitrag zum Ergebnis. Trotz der Kosten für die Gewinnung des jeweiligen Kontraktes. In Summe sehen wir ein starkes Zahlenwerk und einen soliden Versicherer, der weiterhin gute Renditen generieren dürfte. Wir sehen außerdem, dass die eigene Prognose von einem Ergebniswachstum je Allianz-Aktie zwischen 7 % und 9 % pro Jahr bis 2027 in diesem Jahr getoppt werden dürfte.

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Unser Fazit zur Allianz-Aktie

Ein wenig mehr hätten wir uns hingegen von der Kommentierung der Zahlen gewünscht. CEO Bäte spricht lediglich davon, dass man an der Produktivität arbeiten wolle und das Ziel verfolge, für die Bevölkerung bezahlbare Versicherungen zu ermöglichen. Hm, das klingt fast schon politisch. Aber mit dem Erfolg im Rücken sei ihm das verziehen. Gerne weiter so, Allianz!

Die Allianz ist Europas größter Direktversicherer. Das Kerngeschäft wachst langsam, aber beständig. Mit einer guten Schaden-Kosten-Quote ist die Allianz im operativen Geschäft profitabel. Steigende Zinsen führen bei einer moderaten Bewertung zu einem Extra-Renditekatalysator. Daher erwarten wir uns von der Allianz weiterhin ein solides Gewinnwachstum, gute Dividenden und regelmäßige Aktienrückkäufe, die aus dem operativen Geschäft bezahlt werden können.

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