DEFAMA-Aktie in 2026: Der heimliche Top-Performer arbeitet am Dividendenwachstum

Die jüngsten Entwicklungen bei der Deutschen Fachmarkt AG (DEFAMA, WKN: A13SUL) unterstreichen die konsequente Fortführung einer Strategie, die auf profitables Wachstum und langfristige Wertsteigerung im deutschen Einzelhandelsimmobilienmarkt abzielt. Mit dem Erwerb der Standorte in Ochsenhausen (Baden-Württemberg) und Vöhringen (Bayern) beweist das Unternehmen erneut seine Kompetenz, attraktive Objekte in stabilen süddeutschen Lagen zu identifizieren, die eine überdurchschnittliche Mietrendite von knapp 10 % erwirtschaften. Schauen wir uns mal genauer an, wie diese Käufe ins Gesamtbild bei der DEFAMA-Aktie passen, die sich seit 2018 still und heimlich verdreifacht hat – Dividenden noch nicht eingerechnet.
DEFAMA-Aktie: Das Kalkül hinter den Zukäufen
Beide Standorte liegen südlich von Ulm und sind in größere Einzelhandelsballungsgebiete mit bekannten Namen wie Edeka in Ochsenhausen und Lidl, Kaufland und Müller in Vöhringen eingebettet. Von der Anziehungskraft dieser Marken auf die Kunden profitieren dann auch die DEFAMA-Standorte.
Mit dem Kauf der Fachmarktzentren für 3,24 Mio. Euro erhält DEFAMA knapp 320.000 Euro zusätzliche Mieteinnahmen und setzt damit seine positive Unternehmensgeschichte mit nun 94 Standorten fort. Das Wachstum erfolgt dabei nicht um jeden Preis, sondern folgt einem klaren Beuteschema: kleine bis mittelgroße Fachmarktzentren in „Hidden Locations”, die für große institutionelle Investoren oft zu kleinteilig und für private Anleger zu komplex sind. Durch die Konzentration auf namhafte Ankermieter wie ALDI, EDEKA, REWE oder Fachmarktspezialisten wie TEDI und Takko sichert sich DEFAMA langfristig planbare Cashflows. Die jüngsten Zukäufe fügen sich nahtlos in dieses risikoarme Profil ein und steigern unmittelbar die Ertragskraft, sobald die aufschiebende Bedingung eingetreten ist.
Ist diese Kennzahl ein Warnzeichen?
Die vom CEO kommunizierte Senkung der Vermietungsquote auf 93 % mag auf den ersten Blick wie ein Rückschritt wirken, sie ist jedoch ein normaler Bestandteil des aktiven Asset Managements. Leerstände, die durch Insolvenzen – wie im Falle von „Hammer“ – oder durch den planmäßigen Auszug von Mietern – wie „B1“ – entstehen, bieten der DEFAMA die Möglichkeit zur Neuordnung.
Oftmals können solche Flächen nach einer kurzen Leerstandsphase zu marktüblichen Konditionen neu vermietet werden. Die Zuversicht des Managements, innerhalb weniger Monate Nachnutzer präsentieren zu können, deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach gut gelegenen Handelsflächen ungebrochen ist. Ein Leerstand von 7 % im Gesamtportfolio ist zudem ein guter Wert im Branchenvergleich und bietet die nötige Flexibilität für Sanierungen und Mieterwechsel.
Wie wir über die DEFAMA-Aktie denken
Die langfristige Perspektive der DEFAMA bleibt positiv. Durch die kontinuierliche Reinvestition der Gewinne und die Nutzung günstiger Gelegenheiten am Immobilienmarkt skaliert das Unternehmen sein Geschäftsmodell effizient. Die breite Diversifikation über 90 Standorte hinweg minimiert das Klumpenrisiko einzelner Mietausfälle.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DEFAMA durch die Kombination aus renditestarken Zukäufen und einem transparenten Management ihre Position als verlässlicher Bestandshalter festigt und kurzfristige Herausforderungen (wie die aktuellen Leerstände) meistert. Das Ziel bleibt ein profitables Wachstum, das sowohl durch operative Optimierung im Bestand als auch durch strategische Zukäufe getrieben wird. Dies bedeutet für Anleger eine Fortsetzung des Wachstumskurses bei gleichzeitiger Stabilität durch eine gesunde Vermietungsquote sowie eine langfristige Refinanzierung der Immobilien. Die Bewertung der DEFAMA-Aktien ist aufgrund des niedrigen FFO-Faktors weiterhin attraktiv. Zudem soll die Dividende im nächsten Jahr wieder steigen.
Die Kombination aus operativem FFO-Wachstum, einem stabilen Finanzierungsrahmen und der konsequenten Umsetzung der Akquisitionsstrategie positioniert DEFAMA als robusten Akteur im deutschen Spezialimmobilienmarkt. Langfristig die Aktionäre an der positiven Unternehmensentwicklung teilhaben.
Dividendenwachstumsaktien haben das Potenzial, langfristig überragende Dividendenrenditen im Verhältnis zum Einstandskurs zu generieren, selbst wenn die Dividende anfangs noch gar nicht spektakulär aussieht. Das ist einer der Hauptgründe, warum wir die DEFAMA-Aktie so mögen. Wir wünschen uns, dass DEFAMA die disziplinierte Kapitalallokation beibehält. Dann kann aus dem weiteren Zukaufen von Fachmarktimmobilien sowie aus Insolvenzen von Mitbewerbern aufgrund deren hoher variabler Verbindlichkeiten eine große Chance entstehen.
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